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Der digitale Weg einer Banane

21. Mai 2012 (sb)

Warum ist die Banane krumm war gestern. Wo genau kommt das Essen eigentlich her, dass ich auf dem Teller habe? Das ist die Frage, die immer mehr Menschen in Zeiten des Bio-Trends beantwortet haben wollen. Dole setzt auf eben diese Transparenz in Sachen Lebensmittel. Auf dem neuen, von der Agentur Haasenstein gelaunchten Portal dole-earth.com, verrät der Code auf der Banane von welcher Plantage sie kommt und welchen Weg sie zurückgelegt hat.

Künftig werden alle Dole-Bananen, die man im Supermarkt kaufen kann, einen sogenannten Farm-Code tragen. Den gibt man dann auf der Website ein und erfährt alles über die Plantage, von der die Frucht kommt. Zudem informiert Dole-earth.com Kunden über Qualitätskontrollen, Anbaumethoden oder Verpackungen. Wer's wirklich wissen will, kann einen virtuellen Rundgang über eine Plantage machen und einige Dole-Mitarbeiter kennenlernen.

Das Portal ist eingebettet in die vollkommen neu gestaltete Corporate Seite dole.de. Konzept und Gestaltung sind von der Hamburger Kreativagentur Haasenstein. Die technische Umsetzung übernahm die Hamburger Online-Agentur spot-media.

Dem Verbraucher-Transparent Trend folgen derzeit viele Unternehmen. Auf meinekleinefarm.org zum Beispiel kann man sich anhand Fotogalerie das Schwein aussuchen, von dem man sich Wurst bestellen möchte. Quasi der digitale Ersatz für "direkt vom Bauern holen". Einmal 200g Rotwurst von Schwein Nummer 15 mit den süßen schwarzen Punkten bitte! Too much information?