SEARCH MARKETING

Blumenversender investieren in SEA zum Valentinstag

9. Februar 2012 (rr)

Auch Google wird sich freuen: Nach Angabe von Xamine, einem Dienstleister im Bereich Suchmaschinenoptimierung, investiert der Blumenhandel zum Valentinstag am 14.Februar kräftig in die Suchmaschinenwerbung (SEA). In Summe geben die Anbieter im Schnitt demnach etwa 11.000 Euro pro Tag für die Suchmaschinenwerbung aus. Das sei ein Anstieg um rund 20 Prozent im Vergleich zum Jahresbeginn.

Zu den Marktteilnehmern, die online am meisten Werbegeld in SEA investieren, zählen laut Xamine Fleurop, Euroflorist und Floraprima. Im Segment „Dessous und Unterwäsche“ wird demnach zwar insgesamt deutlich mehr für Suchmaschinenwerbung (zwischen 37.100 bis 45.400 Euro pro Tag) ausgegeben, die Branche setze aber nicht auf den Valentinstag als Verkaufsanlass und fahre ihre Spendings derzeit eher herunter. Gleiches gelte für den Bereich „Parfums und Eau de Toilette“, wo die Marktteilnehmer mit durchschnittlich 38.000 € im Tagesmittel sogar ein Fünftel weniger ausgeben würden als noch Anfang Januar.

Peter Herold

„Im Internet ist der Tag der Verliebten vor allem für die Blumenbranche ein großes Geschäft. In den anderen beiden untersuchten Bereichen gehen die Werbetätigkeiten momentan eher zurück“, sagt Peter Herold, Geschäftsführer von Xamine. Die Wortkombination ‚Blumen Valentinstag‘ koste derzeit 0,69 Euro pro Klick. Dieser Wert werde bei zunehmender Konkurrenz der Bieter in den nächsten Tagen sicherlich deutlich ansteigen.

Das beliebteste Keyword in der Peergroup „Blumenversand“ lautete nach Xamine-Angabe in der ersten Februarwoche „Valentins“ mit einem Google-Suchvolumen von 165.000 Anfragen, gefolgt von „Fleurop“ (135.000) und „Blumen Versand“ (90.500). In den Segmenten „Dessous und Unterwäsche“ und „Parfums und Eau de Toilette“ seien hingegen neutrale Schlüsselbegriffe wie „Dessous“ und „BH“ oder „Parfum“ und „Parfümerie“ bei Google am häufigsten gesucht. Auch in den Anzeigentexten sei keine besondere Tonalität bezüglich Valentinstag zu erkennen. Ganz anders die Blumenversender, die zum 14. Februar vor allem mit günstigen Preisen und schneller Lieferung werben würden.