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Ein Siegel für alle Bewertungen

25. Januar 2012 (rr)

Mit dem neuen Bewertungssiegel „Ausgezeichnet.org" will die gleichnamige Plattform neben dem klassischen Shoppingzertifikat die Onlinebewertungen zusammenfassen. Kleine und mittelständische Unternehmen können sich ihre bereits vorhandenen Bewertungen aus anderen Vergleichsportalen in einem Siegel auf ihrer Homepage anzeigen lassen. Gründer und Geschäftsführer ist Arne Kahlke, der bereits das Dating-Portal Elitepartner auf den Weg gebracht hatte.

Ausgezeichnet.org ist Herausgeber von „Deutschlands Gütesiegelstudie©“, die mehrfach jährlich erscheint. Das Unternehmen hat im Oktober und November 2011 im Rahmen der W3B-Analyse (Trends zur Internetnutzung) 1.780 deutsche Internet-Nutzer im Alter zwischen 18 und 70 Jahren zur Relevanz von Kundenbewertungen und Gütesiegeln befragen lassen. Ergebnis: An erster Stelle liegt das Handwerk (Sanitärbereich, Baufirmen, etc.) mit 57,4 Prozent. Verlässliche Informationen zu Hotels und Campingplätze wünschen sich 52,6 Prozent. Auf Platz drei liegt der Gesundheitsbereich (Ärzte, Heilberufe, Altenheime) mit 51,9 Prozent, gefolgt von Immobilienmakler, Finanzberater und Rechtsanwälte aus dem Dienstleistungssektor mit 48,4 Prozent.

Nach Ansicht von Ausgezeichnet.org sind Bewertungen heute nicht hierarchisch zu verstehen, sondern geben einen Vertrauensgrad wieder.  Angesichts eines immer größeren Wettbewerbs und stetig wachsender Transparenz für kleine und mittelständische Unternehmen sei es zunehmend von Bedeutung, nicht nur im Internet vertreten zu sein, sondern auch Nutzerstimmen und User-Bewertungen zu sammeln und diese zu managen.

Arne Kahlke

„Wer in Zukunft keine Kundenbewertungen im Netz hat, wird es schwer haben neue Kunden zu gewinnen, schließlich informieren sich 63 Prozent online über regionale Anbieter. Die stärkste Altersgruppe sind mit 70,1 Prozent die 30 bis 40-Jährigen“, sagt Ausgezeichnet.org-Geschäftsführer Arne Kahlke, und fügt hinzu: „Die Währung heißt Vertrauen. Vertrauen fehlt für den Kunden, wenn er keine oder unzulängliche Informationen über Produkte und Dienstleistungen erhält, und dazu gehören auch fehlende Bewertungen. Bewertungen machten heute einen großen Teil des Miteinanders aus, sei es in der Schule, in der Ausbildung, im Job oder auf Facebook & Co.“