DISPLAY ADVERTISING

ValueClick Media setzt auf dynamischen Mediahandel

19. September 2011 (jvr)

Das Ad Network ValueClick integriert ab sofort Realtime Bidding Funktionaltäten in seinen internen Targeting- und Optimierungsprozess. Bei Bedarf und für den Kunden optional bindet das Netzwerk nun dazu externe Trafficquellen ein und ersteigert optimalen Werbeplatz für die Zielgruppe.

Vom Start weg bietet ValueClick Media Schnittstellen zu den Yield-Optimierern Rubicon und Admeld sowie zu den Ad Exchanges Doubleclick und Right Media. Die Einbindung ist für jeden Kunden optional buchbar. Darüber hinaus ermöglicht ValueClick Media bei Werbebuchungen seiner Kunden schnittstellenübergreifendes Frequency Capping. Damit können Werbungtreibende bestimmen, wie häufig die Anzeige dem User angezeigt wird. Vor dem Realtime Bidding-Launch von ValueClick wurden hohe Investitionen getätigt. So wurde beispielsweise das europäische Rechenzentrum des Unternehmens in Stockholm massiv aufgerüstet.

Nach Prognosen des US-Unternehmens AppNexus werden in Amerika im kommenden Jahr voraussichtlich über 20 Prozent der Display-Werbung über Echtzeitauktionen gehandelt. Für das Jahr 2014 rechnet ValueClick mit einer ähnlichen Größenordnung für den deutschen Markt. 

Die Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz von Realtime-Bidding bei ValueClick Media seien die eigene  Reichweite des Ad Networks und die Targeting-Technologien.

Werbenetzwerk Reichweiten in Deutschland laut comScore, Stand: Mai 2010

„Realtime Bidding steht für einen Paradigmenwechsel im Online-Marketing: von der Umfeldbuchung hin zur Ansprache der einzelnen konkreten Zielperson. Dabei wird der Preis jedes Mal individuell festgelegt. In Summe führt dies zu einer gezielteren Ansprache und einer gesteigerten Performance. Damit wird Real-Time Bidding dem Display-Advertising einen zusätzlichen Push geben“, so Christian Geyer, General Manager von ValueClick Deutschland.