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Social Web sorgt für positiven Buzz

2. May 2011 (jvr)

Schluss mit der Nörgelei: Laut der aktuellen Studie „Der Buzz der Branche“ von OMG 4CE, Digital Media Agentur der Omnicom Media Group, überwiegen in Foren, Blogs und auf Newsseiten die positiven Äußerungen zu den Marken. Je nach Branche liegt die Anzahl der positiven Beiträge bis zu zehnmal höher als die Anzahl der negativen Beiträge. Den positivsten Buzz konnten in der Studie die Beauty- und Modebranche sowie der Bereich Essen & Trinken erreichen.

Die Studie zeigt, dass die emotionale Intensität, mit der Marken im Social Web besprochen werden, von Branche zu Branche stark variiert: Während sie beispielsweise in den Bereichen Automotive oder Handel höher liegt, verzeichnen Dienstleistungsbranchen wie Transport & Tourismus, Telekommunikationsanbieter und Banken am wenigsten emotionale Inhalte.Für die Studie wurden 371 Marken aus 10 Branchen über ein Webmonitoring erfasst und auf die Anzahl der Einträge und das Sentiment der Marke hin untersucht.

„Das Ergebnis, dass das Social Web für die meisten Marken ein durchaus positives Umfeld bietet, fanden wir äußerst wegweisend. Bei vielen Unternehmen herrscht eine gewisse – aber ungeprüfte – Skepsis, was ihre Akzeptanz im Social Web angeht. Webmonitorings können hier wertvolle Insights liefern, damit es für die Unternehmen nicht nur bei einem vagen Gefühl bleibt“, erklärt Richard Kim, Managing Director der OMG 4CE. Die OMG 4CE-Studie zeigt eindeutig positive Signale für die Kommunikation im Social Web auf, plädiert aber gleichzeitig für Umsicht und Sorgfalt im Umgang mit diesem Kommunikationskanal. Denn, so Richard Kim: „Selbst wenige negative Statements können dort, wo jeder User unverblümt und quasi frei von normativen und strukturellen Zwängen, das schreiben darf, was er möchte, durch starke Verlinkung und virale Effekte schnell bedeutsames Risikopotenzial für Marken entwickeln.“ Ein kontinuierliches und langfristig angelegtes Webmonitoring ist für Unternehmen daher aus Expertensicht unerlässlich. „Nur wenn ich weiß, wie über meine Marke gesprochen wird, kann ich meine Kommunikations- und Marketingmaßnahmen sinnvoll daran ausrichten“, resümiert Kim.

Die OMG 4CE-Studie schlüsselt außerdem auf, auf welchen Kanälen des Social Web welche Marken am häufigsten besprochen werden und liefert dadurch wertvolle Hinweise was die Konzeption und Bewertung von Social Media Marketing-Maßnahmen angeht. „Bei Marken, die z.B. besonders häufig auf Foren besprochen werden, lässt sich ein besonderer Diskussionsbedarf ableiten – der entsprechend auch im Rahmen einer Social Media-Kampagne berücksichtigt werden sollte“, resümiert Richard Kim.