Adzine Top-Stories per Newsletter
ANALYTICS

M-pathy bietet Scrollingmaps Feature

11. August 2010 (jvr)

Der Usability-Dienstleister und Mouse-Tracking-Spezialist m-pathy ergänzt seine Analysemöglichkeiten um so genannte Scrollingmaps. Das neue Feature visualisiert durch ein Overlay, ob und wie weit die Nutzer auf einer Website nach unten scrollen. Zudem zeigen die Scrollingmaps, für wie lange ein Seitenabschnitt im Browserfenster für den Nutzer sichtbar war, sowie den Anteil aller Nutzer, die diesen Bereich überhaupt gesehen haben.

Abhängig von Monitorauflösung und individuellem Nutzungsverhalten nehmen die Besucher oft nur einen kleinen Teil der vorhandenen Inhalte wahr. M-pathy zeigt ein 1:1 Abbild des Bildschirms, so wie der Nutzer ihn sieht und gibt sämtliche Interaktionen mit der Website als Film wieder. Mit den Scrollingmaps sind die Daten zur Sichtbarkeit einzelner Seitenelemente nun auch aggregiert verfügbar.

In ersten mit der neuen Funktion unternommenen Usability-Analysen wurde deutlich, dass meist nur ein geringer Teil der Besucher bis zum Ende der Seite scrollt. Problematisch wird dies, wenn sich wichtige Informationen oder Call-to-Action-Elemente - wie etwa der „Zur Kasse“-Button im Bestellprozess eines Online-Shops - außerhalb des sichtbaren Bereichs befinden. "Mit den Scrollingmaps werden solche Schwachstellen nun aufgedeckt", heißt es in der Pressemittteilung des Dresdener Unternehmes m-pathy.

Die neuen Scrollingmaps komplettieren die bereits vorhandenen Aggregationsmöglichkeiten der Clickmaps und Movementmaps. Clickmaps zeigen, welche Links und Menüpunkte auf einer Seite wie oft geklickt werden sowie welche Elemente von den Nutzern irrtümlich geklickt werden, obwohl sie nicht verlinkt sind. Die m-pathy Movementmaps fassen die Cursorbewegungen auf einer Einzelseite zusammen, und zeigen so, welchen Seitenbereichen die Nutzer am meisten Aufmerksamkeit schenken sowie welche Bedienelemente sie nicht beachten.

M-pathy will das neue Feature ausführlich auf der dmexco 2010, Halle 8.1, Stand A015, vorstellen. Eine ähnliche Lösung hat übrigens auch das Web Analytics Unternehmen etracker mit Visitor Motion im Programm.

Scrollingmap der Startseite von buecher.de. Nur bei 17% der Seitenaufrufe wurde überhaupt gescrollt. Die Mehrzahl der Nutzer haben die Site ´below the fold` nicht gesehen.