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Aktualitätskampagnen sind en vogue

18. August 2010 (jvr)

Nachdem der Autovermieter Sixt die öffentliche Diskussion um Google Street View Anfang der Woche zur Motivwahl einer Werbekampagne nutzte, folgt nun das Wirtschaftsmagazin WirtschaftsWoche. Und diesmal steckt ganz sicher die Stammagentur Jung von Matt/Spree dahinter.

Im Rahmen ihrer neuen Aktualitätskampagne mischt sich die „WirtschaftsWoche“ mit einem Motiv in die Debatte um Google Street View ein. Mit der Headline „Sorry Google, aber in die Chefetagen schauen weiterhin wir“ kommentiert das Magazin den Launch des Internetdienstes in Deutschland und macht auf humorvolle Weise seinen Führungsanspruch als Deutschlands entscheidendes Wirtschaftsmagazin deutlich.

Diese Printanzeige lief heute z.B. im Handelsblatt

Das Motiv ist Teil der neuen Aktualitätskampagne, die von der langjährigen Stammagentur Jung von Matt/Spree entwickelt wurde. Unter dem Motto „Die aktuellen Themen – die wichtigsten Hintergründe“ werden regelmäßig politische und gesellschaftliche Ereignisse zum Anlass genommen, um die wirtschaftsbezogene Perspektive, die Inhalte und die journalistische Kompetenz der WirtschaftsWoche unter Beweis zu stellen.

Erst Anfang der Woche hatte Sixt die Google Street View Diskussion werblich aufs Korn genommen. Doch wollte Sixt laut HORIZONT und Meedia.de nicht die kreative Urheberschaft dieser Kampagnen lüften. Inzwischen sollte aber klar sein, dass auch hier Jung von Matt die Kampagne kreierte.

Die WirtschaftsWoche hatte zuletzt dem Abgang von BP-Chef Hayward ein Motiv gewidmet. Das Ausscheiden der deutschen Nationalelf bei der WM in Südafrika wurde mit dem Satz „Schade, bei dem Goldpreis“ kommentiert. Die Motive erscheinen in Zeitschriften und überregionalen Tageszeitungen sowie als Onlinewerbemittel.