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DATA & TARGETING

Insolvenzverwalter gibt sich zuversichtlich

6. May 2010 (jvr)

Der Verkauf des insolventen Targeting Anbieters wunderloop soll nach Möglichkeit in den nächsten zwei bis drei Monaten abgeschlossen sein. „Wir werden einen geeigneten Investor finden, der auch die Zukunft der hoch motivierten Mitarbeiter sichern wird“, erklärt der vorläufig bestellte Insolvenzverwalter Dr. Sven-Holger Undritz von der Sozietät White & Case GbR in einer Pressemitteilung von heute.

Dr. Sven-Holger Undritz von der Sozietät White & Case GbR ist vom zuständigen Insolvenzgericht zum vorläufigen Insolvenzverwalter der wunderloop media services GmbH und der wunderloop S. A. (Luxemburg), die am 20. bzw. 30. April 2010 Insolvenzantrag gestellt hatten, bestellt worden.

Der vorläufiger Insolvenzverwalter soll nun zügig einen Veräußerungsprozess in Gang setzen, in den alle ernsthaften Interessenten eingebunden werden sollen. Der Verkauf soll nach Möglichkeit schon in den nächsten zwei bis drei Monaten abgeschlossen sein. In Folge des lebhaften Interesses zahlreicher potenzieller Investoren aus dem In- und Ausland, darunter Unternehmen, die schon jetzt in enger Kundenbeziehung zu wunderloop stehen, konnte Dr. Undritz erreichen, dass die Gehälter der Mitarbeiter von der Bundesagentur für Arbeit im Wege der Vorfinanzierung bis Ende Juni gesichert sind. Der Geschäftsbetrieb läuft im Übrigen stabil. Parallel dazu sind bereits Restrukturierungsmaßnahmen erfolgreich umgesetzt worden, um die betriebswirtschaftliche Effizienz des Unternehmens weiter zu optimieren.

„wunderloop ist in der Targeting Technologie führend. Alle Kunden stehen zum Unternehmen. Das macht mich sehr zuversichtlich. Wir werden einen geeigneten Investor finden, der auch die Zukunft der hoch motivierten Mitarbeiter sichern wird“, erklärt der vorläufig bestellte Insolvenzverwalter Dr. Sven-Holger Undritz von der Sozietät White & Case GbR in einer Pressemitteilung von heute.

Wegen unterschiedlicher Auffassungen zwischen den Gesellschaftern über eine gemeinsame Finanzierungsstrategie, ergaben sich für die wunderloop-Gesellschaften kurzfristig nicht mehr lösbare Liquiditätsprobleme, so dass für beide Gesellschaften Insolvenzanträge gestellt wurden.