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MDR-W und IMK starten Studie zu Marken- und Werbewelten Ost/West

17. December 2009 (rt)

Die MDR-Werbung, Tochter des Dreiländersenders MDR (Mitteldeutscher Rundfunk) und das Institut für angewandte Marketing- und Kommunikationsforschung (IMK) legen eine Studie zu den Unterschieden in Kaufverhalten, Markenbewusstsein und Werbewirkung zwischen Ost- und Westdeutschland auf. Mit ersten Ergebnissen ist im Frühjahr 2010 zu rechnen.

„Ostdeutsche kaufen mit dem Kopf. Westdeutsche kaufen mit dem Bauch.“ So beschreibt Niels N. von Haken, Geschäftsführer der MDR-Werbung (MDRW) das bundesdeutsche Konsum-verhalten. Dieses Verhalten hat Folgen: Werbung, die im Westen wirkt, muss noch lange nicht im Osten auf Resonanz stoßen. Und dieses wiederum hat entscheidenden Einfluss auf den Erfolg von Produkten und Dienstleistungen.
 
Deshalb legen die MDR-Werbung und das Institut für angewandte Marketing- und Kommunikationsforschung (IMK) eine Studie auf, die sich mit den Marken in den alten und neuen Bundesländern befasst. Untersucht werden Kaufentscheidungskriterien, Markenbekanntheit, Markenbewusstsein sowie das Image von Ost- und Westmarken. Jährlich werden bundesweit 2.000 Menschen zu ihren Einkaufsgewohnheiten, zu Entscheidungsprozessen beim Kauf von Produkten und Anforderungen an gute Werbung befragt. Die bundesweit repräsentative Studie wird auch ganz gezielt nach den Unterschieden zwischen Ost und West forschen.
 
„Wir haben es immer noch mit unterschiedlichen Werbewelten in Ost und West zu tun, die es 20 Jahre nach dem Mauerfall einmal mehr genauer zu analysieren gilt“, sagt MDRW-Geschäftsführer von Haken. Einmal im Jahr beschreibt die Studie Trends und Veränderungen. „Wir wollen mit der gemeinsamen Untersuchung den Markenartiklern Hilfen an die Hand geben, um in Ost- und West-Deutschland erfolgreich zu sein – oder zumindest Markt-Chancen zu erkennen und Fehler zu vermeiden“, erklärt von Haken.