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Verbände planen internationale Richtlinien bei der Reichweitenmessung

Von Andreas Habel, 24. Oktober 2007

Das Interactive Advertising Bureau Europe (IAB Europe) und die European Interactive Advertising Association (EIAA) plädieren schon seit längerem für einheitliche internationale Richtlinien bei der Reichweitenmessung. Heute geht das "Measurement of Interactive Audience Project" (MIA-Projekt) an den Start.

Im MIA-Projekt werden zunächst die Anforderungen von Werbetreibenden und Agenturen im Hinblick auf die Online-Mediaplanung identifiziert und die in den verschiedenen Ländern unterschiedlichen Definitionen und Begrifflichkeiten im Rahmen der Messverfahren betrachtet. In einem zweiten Schritt werden bereits bestehende Messverfahren (user- und site-zentriert) analysiert und ihre Leistungsfähigkeit im Hinblick auf die Bedürfnisse von Werbetreibenden und Agenturen geprüft. Ziel der Arbeit sind Industrierichtlinien, die sich für die Planung internationaler Werbekampagnen eignen und anwenden lassen.

René Lamsfuß, Leiter der Arbeitsgruppe des MIA-Projekts, erklärt dazu: "Mit dem MIA-Projekt können wir die führende deutsche Expertise im Bereich der Online-Forschung, Währungsbildung und Entwicklung eines Planungstools, die wir in der AGOF aufgebaut haben, international gewinnbringend einsetzen. Die Erarbeitung von internationalen Richtlinien für die Reichweitenmessung in den digitalen Medien ist ein entscheidender Schritt zur weiteren Entwicklung des Mediums."