Mehr Transparenz bei Google AdSense Platzierungen

Von Andreas Habel, 12. Juni 2007

Performance-orientierte Werber beschweren sich schon länger über die mangelnden Kontroll – und Steuerungsmöglichkeiten bei AdSense Kampagnen. Anfangs fehlten Spezifizierungsmöglichkeiten bei den Preisen, die aber mittlerweile steuerbar sind. - Nach wie vor blieb aber die Unkenntnis auf welchen Seiten die Kampagnen zu sehen sind und folglich konnte auch die Performance für die einzelnen Seiten nicht bestimmt werden.

Das wird sich nun bald ändern. Heute beginnt der schrittweise Roll-out eines individuellen Reportings, das allen AdWord Kunden weltweit nach und nach angeboten werden wird. Diese neue Form der Auswertung beinhaltet genau die bisher vermissten Informationen. Der Werbekunde erfährt genau, wo seine Werbeschaltungen zu sehen waren und wie sie in Bezug auf: Domain, URL, Impression, Click, Conversion und Kosten performt haben.

Das neue Hilfsmittel nennt sich “Placement Performance Report” und verspricht den AdWords Kunden die entscheidenden Informationen, welche Platzierungen und Seiten für seine Kampagnenziele am besten funktionieren. Auf Basis dieser Fakten können schwache Platzierungen vom Mediaplan ausgeschlossen werden. Die Möglichkeit des Auschlusses ist bei AdWords nichts neues, allerdings fehlten bisher sachliche Ausschlusskriterien.

Brian Axe, Director Product Management für AdSense nannte die neuen Berichtsmöglichkeiten gut für Publisher, gut für Werbekunden und ebenso für den Nutzer. "We're not doing transparency just for transparency's sake," sagte Axe "Our algorithms have benefited from the human input on the search side. On the content side, we haven't had the same benefit."