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 Pfeil „Nirgends ist Video-Erfolg planbarer als auf Youtube"  Pfeil Zahlend unterstützen: Das Modell von The Guardian zeigt Wirkung  Pfeil Next Level Advertising: Programmatic Video auf dem Vormarsch
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PLAY VIDEO SUMMIT 2018
„Nirgends ist Video-Erfolg planbarer als auf Youtube"

Von Frederik Timm

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Bild: Christoph Burseg, Veescore Christoph Burseg

#PlayVideoSummit

Wer die junge Zielgruppe erreichen möchte, findet sie wohl am häufigsten bei Youtube. Obwohl Influencer-Netzwerke sich über Hochkonjunktur freuen, haben Unternehmen immer noch nicht den Code „Youtube" geknackt, findet Christoph Burseg, CEO der Youtube-Analysefirma Veescore. Im Interview spricht er über sein Unternehmen und Möglichkeiten, das Potenzial von Youtube besser auszuschöpfen.

ADZINE: Hallo Herr Burseg, Sie widmen sich mit ihrer Analyseplattform ganz dem Youtube-Kosmos. Wann sind Sie mit Veescore gestartet und was bietet das Tool überhaupt?

Christoph Burseg: Wir sind etwa 2014 in die Beta-Phase gestartet. Da Youtube ein riesengroßes Portal ist, hat es einige Zeit in Anspruch genommen, die Plattform dahingehend aufzubauen und zum Laufen zu bringen. Unsere Firma gibt es also schon ein paar Jahre, aber wir haben erst 2017 damit angefangen, den Leuten zu zeigen, was unser Produkt kann. Es ist unser Ziel, ein Tool anzubieten, mit dem sich schnell und übersichtlich Trends auf Youtube entdecken und analysieren lassen. Wir wollen dabei Informationen bieten, die über Likes und Follower hinausgehen.

ADZINE: Es gibt bereits einige Plattformen wie zum Beispiel Social Blade, die, mitunter auch kostenlos, eine rudimentäre Analyse von Social-Media-Kanälen ermöglichen. Was hebt Veescore von diesen Angeboten ab? Kurz: Was ist Ihr USP?

Burseg: Solche kostenlosen Angebote sind prima, wenn man sich schnell einen kurzen Überblick über das Geschehen auf Youtube verschaffen will. Wir messen allerdings nicht nur die Abrufe und Abonnenten eines Kanals. Unsere Analyse zeigt auch, welche Videos tatsächlich für hohe Viewzahlen verantwortlich sind. So haben wir den Vorteil, den jeweiligen Wachstumsschüben eines Kanals auch die passenden Videos zuordnen zu können. Damit geben wir einem qualitativen Input in einem Markt, den man bisher nur quantitativ kannte.

So kann eine Marke wie Nike herausfinden, welche Sportvideos auf Youtube besonders gut performen und ihre Marketingstrategie daraufhin anpassen, mit anderen Videos darauf reagieren oder gar eine ...

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ONLINE VERMARKTUNG
Zahlend unterstützen: Das Modell von The Guardian zeigt Wirkung

Von Cosmin-Gabriel Ene

Weltweit kann The Guardian mittlerweile auf hunderttausende regelmäßig zahlende Unterstützer bauen – die freiwillig einen Beitrag leisten. Studien legen nahe, dass auch in Deutschland die Bereitschaft steigt, für Online-Nachrichten zu zahlen. Wie aber wird aus der Bereitschaft ein echter Beitrag? Das Guardian-Modell im Tauglichkeits-Check.

„Helfen Sie mit, den unabhängigen Journalismus zu bieten, den die Welt braucht.“ Diesem Aufruf des Guardian sind bereits 500.000 regelmäßig zahlende, freiwillige Unterstützer gefolgt1. Nahezu eine halbe Million Menschen aus mehr als 100 Ländern gehört, Stand Januar 2018, zum Unterstützerkreis. Sie sind es, die regelmäßig finanzielle Beiträge zum Bestehen des Nachrichtenanbieters leisten.

Motivation – Für die gute Sache

Regelmäßig zahlende Unterstützer, das klingt irgendwie gar nicht nach Bezahlschranke und auch ganz anders als Formulierungen wie „zahlende Kundschaft für journalistische Qualitätsinhalte im Netz“. Kann es sein, dass der Guardian seine Leser auf eine ganz andere Reise mitnehmen will, als es beispielsweise die meisten deutschen Qualitätsmedien tun? Sich die Konsumenten der Qualitätsmedien heute so verstanden wissen: als Unterstützer für den freien Journalismus? Und sind sie dann eher bereit, ihre Medien entsprechend zu unterstützen beziehungsweise zu finanzieren?

Während die deutsche Medienlandschaft derzeit vor allem Metered-Systeme und harte Paywalls errichtet, schafft der Guardian in seinem Zweitmarkt USA einen weiteren Meilenstein in seiner Contribution-Kampagne: Anfang des Jahres 2018 erreichte die Dependance über 300.000 zahlende Unterstützer in Amerika. Das Medienhaus sieht hier also eine wachsende Finanzierungsquelle sprudeln, die schon jetzt mehr als ein Drittel der US-Einnahmen ausmacht. Bis Sommer 2019 soll diese dann auch für den größten Teil der Einnahmen sorgen und Anzeigenverkäufe damit auf Platz zwei der Einnahmegaranten verdrängen, so der Guardian-Plan.

Eher sportlich als verbissen

Zwar leisten von den 300.000 zahlenden Unterstützern 230.000 Einmalbeiträge (one-time contributions) – aber was soll’s, das muss dem Guardian erstmal einer nachmachen. Und wer einmal zahlt, der kann diese Bereitschaft auch wiederholt an den Tag legen ...

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PLAY VIDEO SUMMIT 2018
Next Level Advertising: Programmatic Video auf dem Vormarsch

Von Sacha Berlik

#PlayVideoSummit

Heute geht es nicht mehr darum, Werbung zur richtigen Zeit am richtigen Ort auszuspielen. Programmatic Advertising erreicht das nächste Level. Der Trend geht hin zu Premium-Content, hin zu qualitativ hochwertigem Journalismus, gegen Fake-News und gegen User-generated Content. Der Trend der Premium-Publisher geht Richtung Premium-Werbeplätze mit höherer Sichtbarkeit und größeren Formaten. Diese Werbeplätze sind zwar teurer, lohnen sich aber für die Werbetreibenden, da die Werbewirkung durch Top-Platzierungen und Sichtbarkeit enorm verbessert wird. Auftritt Connected TV.

Während Programmatic Advertising vor zehn Jahren noch in den Kinderschuhen steckte, erlauben die technischen Möglichkeiten des programmatischen Mediahandels heute eine enorme Präzision und Effektivität bei der Kampagnenplanung. Programmatic ist die Grundlage der digitalen Strategie aller führenden Werbetreibenden dieser Welt geworden.

Ein weiteres Beispiel für die Entwicklung von extrem leistungsfähigerer Technologie in der Werbebranche ist Connected TV (CTV). Das technologische Zeitalter ist geprägt von visuellem Content. Insbesondere Videos ziehen die Aufmerksamkeit von Konsumenten auf sich – eine Chance, die auch viele Werbetreibende längst nutzen. Mehr Budget denn je fließt in die Fertigung von hochwertigem Videocontent und dessen programmatischer Aussteuerung. Dank Programmatic Advertising werden der passenden Zielgruppe relevante Video-Ads in Echtzeit innerhalb anderer Videos oder in redaktionellem Umfeld angezeigt.

Eine vielversprechende Entwicklung für Werbetreibende ist die zunehmende Verbreitung von Smart TVs. Hier bietet sich beispielsweise über installierte Apps, angeschlossene Konsolen oder Set-Top-Boxen eine neue Möglichkeit der Werbeaussteuerung: Connected TV.

Werbung im linearen vs. Connected TV – Von der Snackpause zum Aufmerksamkeitsmagnet

Bisher zahlten werbetreibende Unternehmen Unsummen für Werbeslots mit einer hohen Zuschauerquote. Das Problem hierbei: Trotz der großen Reichweite war nicht garantiert, dass die richtige Zielgruppe angesprochen wird. Die Streuverluste sind mit linearem Fernsehen schlichtweg enorm hoch. Mit CTV erhalten Werbetreibende mehr Kontrolle. Sie können steuern, welche Spots einer bestimmten Zielgruppe wann und wie oft gezeigt werden. Es ist schlichtweg nicht möglich, in linearem TV eine durchdachte Customer Journey zu ...

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