Rahmen oben
Rahmen links Bild: bit.it - photocase.com
ADZINE – MAGAZIN FÜR ONLINE-MARKETING | KONTAKT: REDAKTION@ADZINE.DE | WERBEN BEI ADZINE: TEL 040 - 24 42 420 88 | MEDIA@ADZINE.DE


THEMEN

 Pfeil Wie viel Adblocking steckt in Mobile?  Pfeil Adblocking: Auch Publisher haben die Wahl  Pfeil Die Publisher DSP: Header Bidding, aber richtig!

MOBILE
Wie viel Adblocking steckt in Mobile?

Jens von Rauchhaupt

ANZEIGE
<p>Das Thema Adblocking, es nervt. Am liebsten mag man doch gar nicht mehr darüber reden und den Ist-Zustand als solchen einfach hinnehmen. So schlimm ist es auch gar nicht. Knapp 20% der Nutzer, überwiegend männlich und eher technikaffin, nutzen Adblocker regelmäßig. Die Adblock-Quote ist laut OVK relativ stabil auf gleicher Höhe mit leicht sinkender Tendenz. Also „so what“, nehmen wir es, wie es ist, und machen einfach weiter. Genug Inventar für Online-Werbung ist vorhanden. Die Publisher verdienen immer noch gutes Geld mit Werbung. Wenn da nicht die Unsicherheit bei Mobile wäre.</p> <p>Ein Smartphone hat einen kleineren Bildschirm, das Gerät versteht sich als persönlichster aller Screens und in ihm stecken massiv viele private Daten des Eigentümers. Kurzum: Werbebanner, Spots und Marketing-Push-Nachrichten können hier – bei fehlender Relevanz und zum falschen Zeitpunkt – richtig nerven und Nutzer sogar verunsichern. Die Wahrscheinlichkeit, dass hier die Nutzerschaft vermehrt auf die Installation von Adblockern zurückgreifen könnte, ist also für Mobile Marketer, Advertiser und Publisher ungleich höher als am stationären Rechner. Wie viel Adblocking steckt also schon jetzt in Mobile?</p> <p>Tatsächlich ist das eine schwierig zu beantwortende Frage. Repräsentative und zudem aktuelle Zahlen zum Mobile Adblocking gibt es nicht wirklich, vor allem nicht für den deutschen Markt.</p> <p>Im Jahr 2016 hat PageFair einen Report dazu veröffentlicht: Seinerzeit hatten 309 Mio. Menschen einen Adblocker auf dem Smartphone installiert, mithin 16% der 1,9 Mrd. Smartphonenutzer. Offenbar ist vor allem in Asien das Mobile Adblocking in Mode. 116 Mio. Adblocker-Nutzer kamen aus China, 89 Mio. aus Indien und 28 Mio. aus Indonesien und nur 8,9 Mio. kamen aus Europa und den USA, zusammen wohlgemerkt. </p> <p>Adblock Plus vermeldet auf Anfrage von ADZINE weltweit zwei Millionen aktive Geräte, auf denen entweder ihre werbefreier Adblock-Browser oder Adblock Plus jeweils für iOS und Android installiert sind. Die beiden Adblock-Plus-Angebote sind Contentfilter für Safari </p>

jvr@adzine.de




Anzeige

ONLINE VERMARKTUNG
Adblocking: Auch Publisher haben die Wahl

Frederik Timm

<p>Der Kampf gegen Adblocker wird derzeit an zwei Fronten geführt. Auf der einen Seite versuchen Publisher durch Content-Sperren ihre Nutzer auf die Relevanz von Werbung als Monetarisierungsmittel aufmerksam zu machen. Auf der anderen Seite setzen die Publisher auf Ad Reinsertion und spielen Werbemittel einfach erneut aus, nachdem diese geblockt wurden. Auch wenn beide Methoden auch kritisch betrachtet werden, können sie bereits Erfolge verzeichnen.</p> <h2 class="f-base mt-g mb-h" id="in-kommunikation-treten"><span class="f-24">In Kommunikation treten</span></h2> <p>Erst kürzlich hat der britische Publisher Dennis über sechs Monate getestet, wie die Website-Besucher auf die Content-Sperre mit entsprechenden aufklärenden Informationen reagieren. Über die Content-Compensation-Plattform des Adtech-Anbieters Sourcepoint wurden Adblocker-Nutzern über unterschiedliche Angebote und Vergütungsmodelle informiert, um die Seiteninhalte anzusehen. </p> <p>Die Nachrichten, die Nutzer über die verschiedenen Kompensationsmöglichkeiten aufklären, sind an das Umfeld der jeweiligen Seite angepasst. So unterstützt beispielsweise eine Publikation von Dennis durch einen Anteil der Werbeerlöse eine Wohltätigkeitsorganisation. Dementsprechend erhalten Besucher der Seite die Nachricht, dass das Ansehen der Werbung einem guten Zweck dient. </p> <p>Nach der sechsmonatigen Testphase konnte Dennis feststellen, dass bis zu 57 Prozent der Adblock-Nutzer über die Verbreitung gezielter Nachrichten dazu bewegt werden konnten, weiterhin Werbung im Gegenzug für professionelle Inhalte zu akzeptieren. Der Nutzer stimmte hierbei durch das Klicken (Opt-in) eines Auswahlfelds der Ausspielung von Werbung zu. Bis zu 38 Prozent der so angesprochenen Nutzer entschieden sich, die Webseiten von Dennis Publishing auf die Adblock-Whitelist zu setzen. Haben sich Nutzer für die Betrachtung eines Videos als Ausgleich für eine anzeigenfreie Nutzung des Publisherangebots entschieden, konnte Dennis eine </p>

ft@adzine.de




Anzeige

PROGRAMMATIC
Die Publisher DSP: Header Bidding, aber richtig!

Andreas Schwibbe

<p>Ad Technology entwickelt sich rasend schnell, wandelt und erfindet sich ständig neu. Das ist ja inzwischen allseits bekannt. Das sich dies in unserem beruflichen Alltag in immer wieder neu zu lernenden Buzz Words manifestiert, denen wir hinterherjagen müssen, um den Anschluss nicht zu verpassen – nun, auch daran haben wir uns gewöhnt.</p> <p>Und fast haben wir uns auch daran gewöhnt, dass immer alles Neue und Gute aus den USA zu uns kommt. Die haben ja auch das Internet erfunden, daher wissen die schon am besten, was wir brauchen (werden). Leider bleibt dabei aber regelmäßig außer Acht, dass sowohl die spezifischen Unterschiede zwischen den USA und dem Rest der Welt (uns eingeschlossen) als auch die regionalen Unterschiede in den Märkten für veränderte Spielregeln sorgen.<br> So wird der digitale Werbemarkt in Deutschland zwar wie kaum ein anderer von starken Publishern dominiert, einen direkten oder indirekten Einfluss auf die Ad-Technology-Entwicklung mit der jeweils neuesten und besten künstlichen Intelligenz (AI) aus den USA stellen wir dabei jedoch nicht fest. Um auch in wandelnden Zeiten die bestmögliche Monetarisierung des Portfolios sicherzustellen, bleibt uns also nur das Vertrauen in die „One size fits all“-Technologiemonokultur.</p> <p>Header Bidding hat als Buzz Word in Deutschland inzwischen die Runde gemacht und – getrieben von amerikanischen Marktteilnehmern – auch unter Beweis gestellt, dass die traditionelle Wasserfall-Methode der Premium-, Standard- und Restplatzvermarktung via Adserver nicht mehr zeitgemäß ist.<br> Doch wenn man nun schon dabei ist, Hand anzulegen und ausgediente Konzepte in den wohlverdienten Ruhestand zu schicken, dann macht es durchaus Sinn einmal über den Tellerrand zu schauen und alternative Möglichkeiten in Betracht zu ziehen, die vielleicht nicht naheliegend, aber doch extrem erfolgsversprechend sind.</p> <p>Eines davon ist die Publisher DSP. Und schon brechen wir mit den bestehenden Konventionen. Eine Demand Side Platform für Publisher!? Ja, Sie haben richtig gelesen. Lassen Sie mich erklären, </p>
Andreas Schwibbe

Autor/in:

Andreas Schwibbe ist Managing Director der Einkaufsplattform (DSP) Platform161. Schwibbe ist seit 23 Jahren im Bereich Online-Marketing und Adtech tätig. Er war Mitbegründer und Geschäftsführer von adnologies, einem Adserver und Data-Marktplatz, der von Tradedoubler übernommen wurde.

insider@adzine.de


JOBS

Logo Ad Manager (m/w) in Stuttgart

Der Gentner Verlag sucht ab sofort einen Ad Manager.

Logo Director of Sales (m/f) in Berlin

BillFront sucht ab sofort einen Director of Sales (m/w) für den Standort in Berlin.

Logo Manager AdTechnology (m/w) in Hamburg

HRM Consulting sucht ab sofort einen Manager AdTechnology (m/w).

Logo Business Manager (m/w) in Frankfurt am Main

ADventori sucht ab sofort einen Business Manager (m/w).

Logo Campaign Manager (m/w) in Frankfurt am Main

ADventori sucht ab sofort einen Campaign Manager (m/w).

Logo Commerce und Ad Manager/in in Bamberg

Die Mediengruppe Oberfranken sucht ab sofort einen Commerce und AdManager/in.

Logo Sales Manager (Ad Management) in Berlin

Onefootball such ab sofort einen Sales Manager (Ad Management) in Berlin.

Logo Campaign Manager (m/w) in Berlin

Visoon such ab sofort einen Campaign Manager.

Logo Ad Operations Manager (w/m) in Berlin

VICE Media sucht ab sofort Verstärkung als Ad Operations Manager (w/m) in Berlin.

Rahmen rechts
Rahmen unten