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Diese Woche sprachen wir mit dem Datanhändler Q divison, ließen uns das Data-Hashing erklären und gingen der Frage nach, wie erfolgsversprechend die programmatische Vermarktung von Smart-TV Apps ist.



Interview mit einem Datenhändler

Jens von Rauchhaupt

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<p>Q division ist seit Januar 2016 am Markt und vermarktet offenbar erfolgreich sogenannte Intentdaten, also Kaufabsichten, die Q division aus Kooperationen mit Online-Shops aggregiert und über eine DMP Werbetreibende für den programmatischen Einkauf anbietet. Q division ist ein Tochterunternehmen von Kupona. Wir sprachen mit dem Co-Founder Gerald Banze, der gemeinsam mit Melanie Vogelbacher die Geschäfte führt.</p> <p><strong>Adzine:</strong> Herr Banze, salopp gesagt ist Q division doch ein Datenhändler, oder etwa nicht? Wie kam es zum Start von Q division?</p> <p><strong>Gerald Banze:</strong> Wir nennen uns selbst lieber Digitaldatenvermarkter, aber im Grunde genommen trifft das zu. Wir setzen die Daten zwar ein, besitzen sie aber nicht. So gesehen sind wir ein Datenhändler. Die Idee zu Q division kam aus der täglichen Arbeit von Kupona, die ja seit vielen Jahren sehr erfolgreich Retargeting betreiben. Kupona wollte diese Closed-Shop-Beziehung zwischen User und Online-Shop aufbrechen. Mit Q division öffnen wir dieses Innenverhältnis für die Advertiser, die bisher in der Beziehung Shop zu User Zaungäste waren.</p> <p><strong>Adzine:</strong> Sie handeln also nur mit Daten und kaufen nicht selbst Media für einzelne Kunden ein?</p> <p><strong>Banze:</strong> Nicht ganz. Für einige große Direktkunden arbeiten wir als Managed Service und platzieren für sie die Kampagnen, ähnlich wie es eine digitale Mediaagentur tut.</p> <p><strong>Adzine</strong>: Von wie vielen Online-Shops erhalten sie die Intentdaten und sind da auch Preissuchmaschinen dabei?</p> <p><strong>Banze:</strong> Um die 120 Onlineshops und Ratgeberseiten sind bei uns angeschlossen und auch Preissuchmaschinen kommen nun zunehmend dazu. Nutzer von Preissuchmaschinen sind in der Customer Journey sehr nah am Kauf und ihre Daten sind daher für uns sehr gut zu vermarkten. Bei Shops ist das alles etwas sensitiver, weil die Shopanbieter auch oft die Befürchtungen hegen, dass wir mit ihren Daten auch den Wettbewerb befeuern, was wir natürlich vertraglich ausschließen können.</p> <p><strong>Adzine:</strong> Was sind eigentlich die Einstiegshürden, um als Online-Shopbetreiber bei Q division mitzumachen? </p>

jvr@adzine.de




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What the heck is … Data-Hashing?

Richard Ofenböck

<p>Ad Verification, Adstitching, Deal-ID's, Header-Bidding, Prospecting oder Viewability … das ist nur eine kleine Auswahl englischsprachiger Fachbegriffe ohne die es in der digitalen Werbung und im Marketing nicht mehr geht. Deutsche Übersetzungen greifen hier oftmals zu kurz oder wollen einfach nicht so richtig passen. Damit unsere Leser im Fachjargon-Dickicht den Durchblick behalten, erklären Adtech-Insider die wichtigsten Fachbegriffe. Von Marketing Profis für Marketing Profis.</p> <p>Je stärker Werbung personalisiert und individualisiert wird, desto wichtiger wird Datenschutz. Dabei ist das Bewusstsein für den Schutz personenbezogener Daten im europäischen Raum – und vor allem in Deutschland – deutlich größer als beispielsweise in den USA. Dies hängt zum einen mit der im Vergleich weniger restriktiven Gesetzgebung in den Vereinigten Staaten zusammen, zum anderen mit der aktuellen Entwicklung auf EU-Ebene, beispielsweise mit der kommenden Europäischen Datenschutzgrundverordnung.</p> <p>Auch am Werbemarkt rückt das Thema Datenschutz immer weiter in das Bewusstsein der Öffentlichkeit, vor allem durch die wachsende Automatisierung, die Technologien wie beispielsweise Programmatic Advertising schaffen. Eine Möglichkeit, Daten zu schützen, ist das sogenannte „Hashing“. Dies ist ein technisches Verfahren, mit dem sich die Daten der Nutzer anonymisiert nutzbar machen lassen. Aber was genau ist darunter zu verstehen?</p> <h2 class="f-base mt-g mb-h" id="anonym-und-doch-bekannt"><span class="f-24">Anonym und doch bekannt</span></h2> <span class="c-page-detail--quote db f-19 i mb-h">&bdquo;<blockquote><p>Hashing ist eine Technologie, die ursprünglich aus dem klassischen Datenbankbereich kommt und persönliche Daten wie z. B. Passwörter, Namen etc. in eine bestimmte Zeichenfolge transformiert. Der sogenannte „Hash-Key“ wird dabei auf Grundlage mathematischer Verschlüsselungsfunktionen generiert und lässt sich nicht mehr rückentschlüsseln (Einwegfunktion). Es wird stets derselbe Hashwert für einen bestimmten Datensatz generiert.</p></blockquote>&rdquo;</span> <p>Das folgende Szenario zeigt, wie man sich die Technologie in der Praxis vorstellen kann. Ein Online-Shop ist mit einer Kundendatenbank (CRM) verknüpft, über die die Kundeninformationen für Retargeting genutzt werden sollen. Nun stellt sich die Frage, wie man diese Offline-Daten anonym in die entsprechende DSP, DMP oder den Adserver importieren kann? Der Online-Shop </p>
Richard Ofenböck

Autor/in:

Richard Ofenböck ist seit Gründung 2001 in der Funktion als CTO für adverserve tätig und verantwortet das Ad Management sowie die Weiterentwicklung des technischen Produktportfolios. Von Beginn an prägte er das Zukunftsbild und den Unternehmensfokus hinsichtlich Ad Technologies maßgeblich. In seiner derzeitigen Tätigkeit als CTO fungiert er als direkter Ansprechpartner für alle technologischen Partner in den Bereichen Adserving, Programmatic Advertising sowie Data Management. Darüber hinaus verantwortet er bereichsübergreifend die Verifizierung neuer Ad-Technologien, die strategische Kundenberatung und das technische Projektmanagement. Zwei seiner wichtigsten Aufgaben
sind, die Innovationsdynamik des Unternehmens weiter zu erhöhen sowie die technologische Vision des Unternehmens voranzutreiben.

insider@adzine.de




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TV-Hersteller loten neue Vermarktungsmöglichkeiten aus

Frederik Timm

<p>Mit der zunehmenden Nutzung von Smart-TVs erweitern sich auch die Möglichkeiten, Werbung programmatisch auf dem Fernsehgerät auszuspielen. Hierbei werden neben den App-Betreibern und den TV-Sendern mittlerweile auch die TV-Hersteller zu Vermarktern: Beispiel TP Vision, lizensierter Hersteller von Philips TVs. Mit Hilfe von Improve Digital will der TV-Hersteller zukünftig die App-Umgebung auf seinen Smart-TVs vermarkten.</p> <p>Bereits 2014 wurde in einer Studie von Burda Forward festgestellt, dass jeder zweite Smart-TV-Besitzer auch Apps auf seinem TV-Gerät nutzt. Mittlerweile dürfte mit zunehmender Verbreitung der Geräte und einem wachsenden App-Angebot die Anzahl noch deutlich gestiegen sein. Nach Angaben der gfu Consumer &amp; Home Electronics kletterte Deutschland auf Platz drei der europäischen Länder mit der größten Smart-TV-Verbreitung, hinter der Schweiz und Österreich. Mittlerweile steht in jedem zweiten deutschen Haushalt ein Smart-TV (2016: 53%, 2015: 42%). Die Anschlussquote ist von 70 auf 74 Prozent und die tatsächliche Nutzung von 73 auf 78 Prozent gestiegen.</p> <h2 class="f-base mt-g mb-h" id="tv-hersteller-loten-moeglichkeiten-aus"><span class="f-24">TV-Hersteller loten Möglichkeiten aus</span></h2> <div class="c-img-ctn"><div class="bg-white c-left_95"> <a style="text-decoration: none;" href=""> <img class="c-img--left_95-and-caption" src="/cache/uploads/torben_heimann.jpg.95x0_q85_crop.jpg" alt="" title="Torben Heimann," border="0" /> <span class="caption">Torben Heimann,</span> </a> </div></div> <p>Die Nutzerzahlen ermutigen auch TV-Hersteller, neue Formen der Monetarisierung zu erschließen, vorbei an den jeweiligen App-Entwicklern. Torben Heimann, Managing Director DACH von Improve Digital, erklärt wie TP Vision die Umgebung der Smart-TVs für die Ausspielung von Bewegtbildwerbung nutzt: „Der Spot wird nicht in den Apps selbst gezeigt. Dies obliegt den unterschiedlichen App-Betreibern wie Netflix oder Amazon Prime selbst. Der Werbespot wird nach Start der allgemeinen App-Umgebung, also in dem Menü zur App-Auswahl ausgespielt.“</p> <p>Die Idee der Werbung innerhalb der App-Umgebung des Fernsehers ist dabei nicht neu. In der Vergangenheit haben auch schon LG, Panasonic und Samsung mit Banner-Werbemitteln experimentiert. Die Reaktionen darauf waren gemischt. Besonders Samsung <a href="http://www.theverge.com/2016/5/30/11814706/samsung-smart-televisions-new-menu-bar-ads-european-expansion">stand 2016 in der Kritik</a>, nachdem das Ad Serving Feature nachträglich auf bereits gekaufte Geräte gespielt wurde. </p> <p>Mit der programmatischen Ausspielung von Pre-Roll-Ads ist TP Vision jedoch ein Early Mover im Bereich der Werbemittelausspielung in der App-Umgebung. Für Kyra Steegs, </p>

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