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Deutscher Digital Award soll alles abdecken

Jens von Rauchhaupt
Grafik: Deutscher Digital Award

Der 2015 erstmals verliehene Deutsche Digital Award geht in die zweite Runde. Mit dem Award werden Kreativleistungen der Digitalbranche in ihrer gesamten Bandbreite ausgezeichnet. Ein umfangreiches Kategoriensystem soll die gesamte digitale Wertschöpfungskette abdecken. Dahinter steht der Gedanke einen Preis zu etablieren, der als der wichtigste Benchmark der Digitalen Wirtschaft angesehen wird.

Nach der Premiere im Frühjahr 2015 geht der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. heute mit dem Deutschen Digital Award in die nächste Runde. Werbe-, Design-, Internet- und Kommunikationsagenturen wie auch Werbungtreibende und Freiberufler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können ihre digitalen Arbeiten unter www.deutscherdigitalaward.de für die begehrten Award-Auszeichnungen bewerben. Die Einreichungsfrist für den Preis läuft bis 15. Januar 2016.

Neun Hauptkategorien

Die neun Hauptkategorien reichen von Digital Advertising Formats und Digital Advertising Campaigns über Digital Live-Experience, Branded Content, Websites, Digital Commerce, Mobile Apps, bis zu Social/ Dialog und Digital Transformation und bilden mit insgesamt 30 Unterkategorien über alle Hauptkategorien hinweg die relevantesten Bereiche und Entwicklungen der rasant wachsenden Branche ab.

Marco Zingler

Marco Zingler Vizepräsident des BVDW und Vorsitzender des Fachkreises Full-Service-Digitalagenturen zur Bedeutung des Deutschen Digital Awards: „Die Digitalbranche ist der wichtigste Wachstumstreiber der gesamten Wirtschaft. Die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der deutschsprachigen Wirtschaftsregion basiert zunehmend auf der Kreativität und dem Innovationspotenzial der Digitalen Wirtschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit dem Deutschen Digital Award zeichnen wir fokussiert herausragende Kreativleistungen in allen Bereichen der digitalen Wertschöpfungskette aus und freuen uns schon auf spannende Einreichungen aus allen drei Ländern.“

Die Kategorien des Deutschen Digital Award, Grafik: Deutscher Digital Award

Differenziertes Bewertungssystem

Um der Vielfalt der eingereichten Arbeiten gerecht zu werden und die Komplexität einer sich ständig entwickelnden Digitalbranche angemessen abzubilden, liegt dem Award ein besonderes Bewertungssystem zugrunde. Neben spezifischen Anforderungen für die einzelnen Kategorien finden drei übergeordnete Bewertungskriterien in allen Kategorien Anwendung: Der Innovationswert des Beitrages (Ist die Idee neu? Treibt die Arbeit den digitalen Wandel?), die handwerkliche Leistung (Finden die Kernbereiche des digitalen Arbeitens wie Content, Gestaltung, technische Umsetzung Anwendung?) und der Joy of Use (Nutzerzentrierung: Stellt die Arbeit die Bedürfnisse des Nutzers in den Vordergrund und stellt sie einen Mehrwert da?).

Wertvolle Kreativpunkte für BVDW-Kreativranking

Interessenten bietet der Deutsche Digital Award neben der Auszeichnung als solche und der medialen Aufmerksamkeit noch ein weiteres gewichtiges Teilnahmeargument: Wer mit Edelmetall ausgezeichnet wird, sammelt wichtige Kreativpunkte für das Digitale Kreativranking. Medienpartnern des Deutschen Digital Award sind ADZINE, e-commerce Magazin, HORIZONT, Werben & Verkaufen, sowie dieses Jahr erstmals auch Werbeplanung.at.

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Logo: Jung von Matt

Jung von Matt Next gewinnt BMW als Kunden. Die Hamburger Digitalexperten konnten sich in einem Pitch offenbar gegen zahlreiche internationale Mitbewerber durchsetzen. Für drei Jahre wird Jung von Matt Next die Konzeption und Entwicklung der BMW.com Website betreuen. Jung von Matt Next löst damit in diesem Bereich die Digitalagentur Interone ab.

Große Freude am Hamburger Holstenwall. Jung von Matt hat mit seiner Digitaltochter Jung von Matt Next wieder einen großen deutschen Automobilhersteller als Kunden gewinnen können. 2007 haben die Hamburger bereits schon einmal BMW betreut, dann aber mit dem Gewinn von Mercedes-Benz das Mandat für BMW abgegeben.

Bei BMW bestätigte man den Pitchgewinn. Ab 2016 soll Jung von Matt Next die internationalen Launches der neuen BMW Modelle auf BMW.com betreuen. Einen Relaunch der Website gäbe es aber nicht. Vielmehr hat BMW.com eine wichtige Masterfunktion, die auf die nationalen Websites der Marke verweist. Zum Aufgabenumfang von Jung von Matt Next soll auch die Konzeption und Entwicklung aller digitalen Themenkampagnen in den On- und Offline Kanälen gehören.

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Savavapanf Photo - Dollarphotoclub

Der osteuropäische Markt gilt als einer der am stärksten wachsenden Online-Märkte weltweit, auch wenn sich die Wachstumsdynamik im letzten Jahr etwas verlangsamt hat. Mit einer durchschnittlichen Internet-Penetration, die deutlich unter dem westeuropäischen Niveau liegt, bietet Osteuropa weiterhin enorme Potenziale für weiteres stetiges Wachstum.

Für Unternehmen, die neue Vermarktungsmöglichkeiten außerhalb Westeuropa und der traditionellen Marktplayern wie Google oder Yahoo suchen, stellt der osteuropäische Markt ein besonderes Interesse für Expansion und neue Partner dar.

Schon im benachbarten Tschechien sieht die Internetlandschaft deutlich anders aus als in den meisten westlichen Ländern. Das tschechische Unternehmen Seznam.cz wurde 1996 gegründet und gehört seit neunzehn Jahren zu den Führern im tschechischen Netz. Der Erfolg von Seznam.cz basiert auf einzigartigen Internetlösungen und verschiedensten nützlichen Dienstleistungen und Produkten; von einer Suchmaschine über ein E-Mail-Postfach bis hin zu einem Nachrichtenservice und Unterhaltung. Viele tschechische Internet-User nutzen seznam.cz als Startseite im Internet-Browser. Bis zu zwei Drittel aller Tschechen nutzen dieses Internetportal. All das stellt ein großes Vermarktungspotenzial für Werbetreibende auf dem tschechischen Markt dar.

Wer sich mit der Marktlandschaft weiter östlich auskennt, kennt sicherlich einen anderen großen Internetplayer, der sich nach dem regionalen Erfolg momentan auch global etabliert: Yandex.

Yandex ist die Suchmaschine Nr. 1 in Russland und hat einen deutlichen Marktanteil in der Ukraine, Weißrussland, Kasachstan und seit 2011 auch einen kleineren Anteil in der Türkei. Zudem ist Yandex die viertgrößte Suchmaschine der Welt nach Google, Baidu und Yahoo, sowie die zweitgrößte nicht-englischsprachige Suchmaschine nach Baidu.

Der Eintritt in den türkischen Markt 2011 verdeutlicht die ernsthaften Wachstumsambitionen und den Wunsch ein global Player zu sein. In den letzten Jahren wurden Yandex-Vertretungen in den USA, der Schweiz, Deutschland und China eröffnet.

Die Zahlen und Fakten sprechen für sich: Yandex ist mit 57 % Marktanteil vor Google (35%) und Mail.ru (6,4%) der klare Marktführer im Bereich der Websuche auf dem russischen Markt. Nach den letzten Marktforschungen von J’son&Partners Consulting hat Yandex über 72% des gesamten Such-Volumens in Russland generiert und laut comScore zusammen mit Partnerwebseiten ca. 89% der russischen Internet User erreicht.

Gibt es noch weitere Wachstumspotentiale? Mit Sicherheit! Denn die Anzahl von Internet-Usern in Russland nimmt ständig zu, sowie auch das Angebot der Internet-Dienstleistungen. Yandex bietet mehr als 30 Dienstleistungen an, wie zum Beispiel: Nachrichten, Bildergalerien, Musik- und Video-Streaming, Kartendienste mit 3D-Funktion, Staumelder, sowie Wörterbücher - und ist somit gleichzeitig ein vielseitiges Unterhaltungsportal.

Für Werbekunden bietet Yandex eine breite Leistungspalette an: von klassischen keywordbasierten PPC-Kampagnen in Yandex.Direct über Bannerwerbung im Yandex-Netzwerk bis hin zu produktbasierten Anzeigen in Yandex.Market.
Hurra.com ist bereits seit acht Jahren auf diesem Markt tätig und ist eine der wenigen westeuropäischen von Yandex zertifizierten Online-Marketing-Agenturen. Gleichzeitig ist hurra.com auch der größte Yandex-Partner in Europa.

Die erfahrenen Account-Manager und Muttersprachler von Hurra.com begleiten die internationalen Kunden sicher und professionell durch die einzigartige Welt der russischen und osteuropäischen Suchmaschinen und Netzwerke mit ihren Millionen von Nutzern. Hurra.com als Software-Entwickler bietet u.a. spezielle automatisierte Tools und Bid-Management-Programme für die Analyse der Daten und die Optimierung der Kampagnen. Alle bedeutenden Marketingkanäle und Werbepartner weltweit können von Hurra.com „unter einem Dach“ verwaltet und miteinander verglichen werden: dies bietet eine einzigartige Grundlage für eine umfangreiche und langfristige Cross-Channel- & Customer Journey -Analyse für unsere Kunden.

Im Rahmen der Search Conference 2015 möchte hurra.com gemeinsam mit Yandex aus eigener langjähriger Erfahrung über den heutigen russischen online Markt sprechen und die neuesten Marktentwicklungen und Trends im Allgemeinen darstellen.

Russland mit seinen 143 Mio. Einwohnern stellt heutzutage den größten Internetmarkt Europas dar. Gleichzeitig sind nur 58% davon Internetnutzer. Die Internet-Penetration ist in Russland auch weiterhin viel niedriger als in den westlichen Ländern. Regional gesehen sind diese Unterschiede noch größer: nach Angaben von FOM schwankt der Anteil der Internet-User in den bevölkerungsreichen zentralen, westlichen und Wolga-Regionen zwischen 29% und 19%, gefolgt von den Regionen Kaukasus und Sibirien mit jeweils 15% und 14%. Im Ural-Gebiet und im fernen Osten liegt der Anteil sogar bei nur 9% und 4%. Diese Zahlen weisen auf ein hohes Wachstumspotenzial der Internet-User-Zahlen in ganz Russland hin und sorgen für eine sichere Weiterentwicklung der verschiedensten Zielgruppen für Werbetreibende.

Wenn man die Entwicklung des russischen Werbemarktes seit 2000 anschaut, so stellt man eine radikale Verschiebung fest: es wird prognostiziert, dass bis 2017 der Anteil der Werbeausgaben im Internet 35% erreicht und in den Bereichen „Presse“ und „Outdoor“ deutlich sinkt. Dabei muss man bedenken, dass schon heute ca. 83 Mio. Internetnutzer monatlich online sind und knapp 31 Mio. davon in den Online-Shops einkaufen (Quelle: eMarketer, Dezember 2014, März 2015).
Die Suchanzeigen bleiben dabei weiterhin sehr populär auf dem russischen Werbemarkt und haben 2014 einen Anteil von ca. 77% der Online Werbung vs. 23% der Display-Anzeigen. 2015 wird nur im Search-Bereich ein Wachstum erwartet, das bei ca. 10% liegen wird (Quelle: RACA, Goldman Sachs Global Investment Research, 2015).

Eine interessante Entwicklung zeigt der mobile Bereich. Nach neuesten Prognosen von eMarketer werden 50% der Russen, und das sind über 70 Mio. Menschen bis 2019 ein Smartphone besitzen. 2015 liegt das Jahreswachstum im Mobile-Ad-Spending-Bereich in Russland bei stolzen 120% im Vergleich zu 61% weltweit und wird bis 2019 immer noch bei 29% liegen. In absoluten Zahlen wird es ca. 1,8 Milliarden Dollar ausmachen.

Der russische Online-Markt bleibt trotz der letzten Turbulenzen sehr dynamisch und vielversprechend. Vielfach wird die Meinung vertreten, dass die momentane Situation neue Chancen für eine erfolgreiche Expansion für viele Unternehmen bietet. Die letzten Entwicklungen zeigen, dass der Markt sich bald sehr verändern wird. Es werden viele gehen müssen und es werden viele kommen. Seit der Rubel-Abwertung ist der Traffic-Einkauf im Euro-Äquivalent deutlich günstiger geworden. Diese Situation werden einige Unternehmen sicherlich nutzen, um größere Marktanteile für sich zu gewinnen oder in den freiwerdenden Nischen Fuß zu fassen. Die Chancen in Russland rechtzeitig nutzen zu können und davon zu profitieren bleibt auch nächstes Jahr auf der Agenda. Russland wurde schon immer mit aufregenden Herausforderungen aber auch mit hohen Gewinnen in Verbindung gebracht. Denn wie die Russen selber sagen: wer nicht riskiert, der trinkt auch keinen Champagner.

Mehr zum Thema erfahren Sie auf der Search Conference in München, Hamburg und Frankfurt. Mit dem Code SEARCH15adz erhalten Sie bei der Anmeldung Tickets für 249 Euro zzgl. MwSt.

Bild Igor Fedorchak

Autor/in

Igor Fedorchak, Senior Account Manager bei hurra.com, Online Advertising Experte für Osteuropa, zertifizierter Google und Yandex Spezialist
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