Online-Marketing Newsletter: AUSGABE 7 / 2010 | 25.02.2010 - ADZINE - Magzin für Online-Marketing
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   AUSGABE 7 / 2010 | 25.02.2010

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EDITORIAL
von Arne Schulze-Geißler, Editor | ADZINE 25.02.2010

Mittelmaß durch Massenfeedback

Arne Schulze-Geißler

Innovationen und Außergewöhnliches sind ja schon immer entstanden, weil sich Einzelne mit ihren oft gewagten Ideen gegenüber der Masse und der herrschenden Meinung durchgesetzt haben. Ich frage mich, wie sich das grundsätzlich mit dem ganzen Themenbereich Social Media und auch deren Analyse verträgt.

Geht man mal davon aus, dass es wirklich Unternehmen geben wird, die Kunden, Freunde, Fans, das gesamte Web durch Dialog und Social-Media-Analyse in möglichst vielen Bereichen in die Entscheidungsfindung einbinden, was kann am Ende schon dabei rauskommen? Möglicherweise exzellente Produkte. Möglicherweise aber auch ein Unternehmen ohne Ecken und Kanten, ohne eigene Identität, wenn man alles von der Community abnicken lässt. Ich frage mich, ob die Intelligenz der Masse auch wirklich immer erfolgsversprechend sein kann. Beispielsweise gibt es Unternehmen, die unterschiedliche TV Spots im Netz testen und sich darüber Hinweise erhoffen, welchen sie denn dann irgendwann im TV schalten sollten. Ich glaube nicht daran, dass man so zu dem besten Ergebnis kommt, zumal Ergebnisse aus dem Internet auch nicht gut auf TV übertragbar sind.
Nicht alles, was gefällt, hat auch eine gute Erinnerungswirkung, daher darf Werbung sicher auch mal anecken und weh tun, um Wirkung zu entfalten. Nur bekommt man dafür dann kein grünes Licht vom Webmob.

Wer hätte beispielsweise gedacht, dass dieser nervtötende Fernseh-Spot mit (damals)Verona Feldbusch „11880, hier werden Sie geholfen“ sich so dermaßen in unsere Hirne einbrennt. Ich mochte weder die Feldbusch, noch war ich an einer Auskunft interessiert, trotzdem kriege ich diese Nummer nicht mehr aus dem Kopf und habe sie natürlich auch schon benutzt. Die Kampagne hat ihren Zweck erfüllt. Glückwunsch an die Agentur, wer auch immer das war. Platte, aber unique Botschaft + Endlos-Penetration, eine Hammerwirkung noch Jahre danach.  

Hätten Sie der Kampagne als Webtester eine Chance gegeben? Ich, definitiv nicht.

Viel Spaß mit Adzine!

Arne Schulze-Geißler
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MOBILE MARKETING
von Axel Hoehnke, Sembassy | ADZINE 25.02.2010

So war Barcelona

Axel Hoehnke

In der vergangenen Woche fand der Mobile World Congress (MWC) 2010 statt. Die viertägige Konferenz plus Ausstellung lockte wie jedes Jahr alle großen Namen nach Barcelona. Für Netzbetreiber, Software-Hersteller, Hardware-Hersteller und Ausrüster war der MWC schon lange eine Pflichtveranstaltung, doch auch für Vertreter der Medien und Politik gewinnt dieser Kongress immens an Bedeutung. In diesem Beitrag möchte ich Ihnen meine persönlichen Highlights vorstellen.

Mobile First

Google-Chef Eric Schmidt präsentierte in Barcelona die neue Strategie „Mobile First“, die aussagt, dass jede neue Applikation zuerst auf die mobile Plattform programmiert wird. Konsequent stellt Google seine besten Programmierer nun für mobile Entwicklungen an. Schmidt sieht die Geschwindigkeit, mit der Nutzer das mobile Web annehmen, als achtmal so schnell wie im stationären Web und schätzt alleine das Marktsegment der Smartphones in spätestens drei Jahren auf dem Niveau des stationären Webs.

Dr. Eric Schmidt, Google, Foto:GSMA

Die Google-Produkt-Manager zeigten den Kongressbesuchern, wie ein Telefon mit dem Google-Handy-Betriebssystem Android eine deutsche Speisekarte abfotografierte und nahtlos ins Englische übersetzte. Schritt für Schritt zeigt sich, welche Macht Google mittlerweile besitzt und zusätzlich aufbaut. Denn auch die von Schmidt demonstrierte „harmlose Bilderkennung“ lässt sich problemlos fortführen. War es eben noch die spanische Kathedrale, deren Namen, Historie und Öffnungszeit ich binnen Sekunden durch die Google-Produkte erhalte, so ist das Beispiel auch auf Öffnungszeiten und das Angebot von z.B. Sportclubs, Restaurants und Theater übertragbar.

Im eher kritischen Kontext steht die Bilderkennung, sobald sie auf Personen angewendet oder gar mit den persönlichen Angaben kombiniert wird. Laut Eric Schmidt ist es kaum absehbar, wo die Grenzen dieser Datenbereitstellung liegen. Im Anschluss an seine Präsentation stellte sich Eric Schmidt den teilweise kritischen Fragen der Kongressteilnehmer. Deren Feedback war einerseits begeistert von der Darstellung und Realisierung des technisch Machbaren – jedoch auch nicht frei von Angst und Kritik. So fürchten die Netzbetreiber um ihre strategische Bedeutung und die Erlöschancen. Einer der prominentesten Kritiker von Google (aber auch von Apple) ist der Däne Jonathan Strand. Mit erstaunlicher Gelassenheit stellte sich Eric Schmidt den harschen Vorwürfen, Google wolle die Netzbetreiber als „dump pipe“ – also reine (dumme) Leitungsgeber degradieren.

Microsofts letzte Chance?

Um einzuschätzen, wie ernst die Lage für Microsofts mobiles Betriebssystem vor der Messe in Barcelona stand, reicht ein Blick auf die Geschäftszahlen der Redmonder. Der Silicon Alley Insider zeigt den „Collapse Of Microsoft's Mobile Business“. Blackberry und Apple haben große Teile des Microsoft-Kuchens übernommen. Umso erleichterter war man aufseiten von Microsoft in Barcelona endlich das neue Betriebssystem für Smartphones in Barcelona präsentieren zu können. Die Besucher am Microsoft-Stand zeigten sich jedenfalls sichtlich begeistert. Laut Todd Peters, US-Manager bei Microsoft, habe man 18 Monate in die Entwicklung der Windows Mobile 7Series investiert.

FOTO:GSMA

Facebook Zero, nicht nur für den schlanken Mann

Facebook kopiert die Namensgebung von Coca Cola, denn neben „Facebook Lite“ gibt es nun auch „Facebook Zero“. Die Nur-Text-Version des sozialen Netzwerks ist in der letzten Testphase und wird über zero.facebook.com erreichbar sein. Durch Facebook Zero können Netzbetreiber ihren Kunden differenzierte Angebote machen. So kann die abgespeckte einfache Version kostenlos auf Fotos und Videoclips verzichten und eine Premium-Version Foto- und Bewegtbildinhalte kostenpflichtig einbinden.

Auf jeden Fall ist die neue schlanke Facebook-Version für diejenigen interessant, die noch recht teure Volumentarife und langsame Zugänge anstelle einer Daten-Flatrate verwenden, da auf diesem Weg deutlich weniger Datenvolumen übertragen wird als beim Aufruf der herkömmlichen mobilen Facebook-Seite. Für das langsame Surfen im stationären Web zum Beispiel mit analogem Modem – bietet Facebook nun das Produkt Facebook Lite, das sich auf die wichtigsten Funktionen des Netzwerks konzentriert und Fotos und Grafiken verkleinert darstellt.

Consumer Hardware

Das Highlight aus der Consumer-Hardware-Welt war für mich kein Telefon, sei es noch so smart oder bunt, sondern die „Powermat“ mit ihrer kabellosen Aufladung von Akkus. Bereits auf der Consumer Electronic Show war die Powermat ein Renner. Die Experten für die kabellose Aufladung von Akkus kommen historisch eher aus dem Vertrieb von Nahrungsergänzungsmitteln. Sie konnten uns eine überzeugende Roadmap für die nächsten 24 Monate darlegen. Thematisch löst Powermat das Dilemma der wenig leistungsfähigen Akkus – wir denken ans iPhone – und den Wunsch nach einer einfachen „zentralen“ Ladestation im Haushalt. Das goldene Kalb, also die zentrale Lösung bietet Powermat für den stationären und mobilen Einsatz. Homeshopping-Sender finden in dem Produkt dankbares Futter für hungrige Kunden an den Bildschirmen, denn die Benutzung der Powermat ist tatsächlich narrensicher.

Mobile Terminals und zentralisiertes Payment und Logistik

Die Historie zeigt, dass intelligente E-Commerce-Geschäftsmodelle wie webvan.com scheiterten und viele „Direct to the Home“-Konzepte straucheln. Die mobilisierte Gegenwart sieht jedoch anders aus: Konsumenten haben eine stattliche Lernkurve durchschritten. Die juristischen Rahmenbedingungen haben sich entwickelt. So weit so gut! Die wirkliche Veränderung kommt jedoch erst jetzt, da neueste Handys durch intelligente Kameras und Audiosoftware Informationen aufnehmen und durch GPS live in einen geografischen und sachlogischen Kontext stellen. Einige interessante Geschäftsmodell leiten sich daraus ab. Beispiel: „Location Aware Voucher“ sind an Standortdaten geknüpfte Promotionen im stationären Retail- und Eventbereich.

Waze

Auf dem parallel zum Mobile World Congress in Barcelona stattfindenden Mobile Premier Awards stellte das israelische Unternehmen „waze“ eine dezentrale „crowdsourcingbasierte GPS Navigation“ vor. Ofir Leitner, der Gründer von Mobile Monday Tel Aviv hatte waze als israelischen Kandidaten für den Award nominiert, denn was sich kompliziert anhören mag, ist für den Nutzer ganz einfach: Ein Waze-Nutzer lädt ein kostenloses Programm auf sein Smartphone und meldet über diese Applikation potenzielle Hindernisse während seiner Autofahrt.

Die Waze-Bedienung ist dabei derart leicht, dass ein einfacher Knopfdruck für eine Statusmeldung reicht. Die geografische Zuordnung bzw. die intelligente Weiterverarbeitung der einzelnen Meldung übernimmt das Waze-System und bietet damit eine durch 500.000 Nutzer gespeiste live Navigationshilfe im Straßenverkehr inklusive Umleitungsempfehlungen in Echtzeit. Mir und den anderen Premier-Award-Juroren hat die Präsentation des Waze Gründers Noam Bardin sehr gefallen. Noam hat für Waze eine finanzielle Absicherung von 12 Mio. Dollar, was hoffentlich ausreicht, um Waze zeitnah auch im deutschen Raum umzusetzen. Auf jeden Fall lohnt sich ein Blick auf die Demo unter www.waze.com/guided_tour.

Social Media Phones von INQ

Eine Marke, auf die man achten sollte, ist INQ. INQ Mobile ist ein Tochterunternehmen der Hutchinson Whampoa Gruppe. Die Engländer haben schon auf dem World Mobile Congress 2009 die Kategorie „Best Handset“ beim GSM Award gewonnen. Dieses Jahr ist es so weit, dass die bunten Social Media Phones die deutschen Kunden erreichen sollen. Das dazu auserwählte Mobiltelefon ist eine bunte Version des Blackberry-Einsteigermodells in buntem Gewande mit fest programmierten Social Media Links. Zudem ist das Handy perfekt auf die schnelle Integration mit Twitter und Facebook voreingestellt.
 
Das Prinzip reduziert sich auf die wesentlichen Apps für die junge, modebewusste Zielgruppe. Soheb Panja, der Communication Manager von INQ Mobile, zog die Parallel zu der Art, wie Jugendliche ihre Sportschuhe kaufen. Und zugegeben, ein INQ-Handy kostet mit 99 € weniger als ein Paar Premium Nike Air und eignet sich auch perfekt zum Zweithandy. Laut Henry Wicheloe, dem europäischen Resale-Partner, wird wohl ein Handelskonzern die exklusive Vermarktung übernehmen. Wir sind gespannt! Ebenso gespannt bin ich auf das zukünftige Portfolio von INQ Mobile. Ein einzelnes Endgerät wird kaum ausreichen, um eine nachhaltige Distribution aufzubauen bzw. am Leben zu erhalten. Die grausame Realität ist, dass die Hardware-Giganten problemlos einzelne Preispunkte eliminieren können. Das beste Beispiel ist ein Sony Ericsson W205 Slider Handy, das bei der Hamburger MediaMarkt Gruppe inzwischen für 69 € zu haben ist. INQ in Deutschland wird das aber nur bedingt helfen, da die hiesige Klientel eher auf StudiVZ ist. Auch die Verarbeitung ist billig, was sich uns zeigte, als Panja sein Mobiltelefon fallen ließ.

Und die Deutschen?

Auf dem Mobile World Congress in Barcelona stellten die Fraunhofer-Experten ihre Lösung zum Durchbruch fürs mobile Fernsehen vor. Mit dem neuen Mobilfunkstandard „Long Term Evolution“ (kurz LTE) soll sich das mobile Internet verändern. Schnelle Übertragungsraten, auch großer Datenmengen, werden auf mobilen Geräten möglich. Fraunhofer-Forscher vom Heinrich-Hertz Institut HHI in Berlin haben ein Kodierverfahren entwickelt, das HD-Filme je nach Empfangsqualität für das passende Format für Handy oder Netbook anbietet – in Echtzeit. LTE wird leistungsfähiger als UMTS sein und Download-Geschwindigkeiten erreichen, die dem des Festnetz-DSL beinahe ebenbürtig sind. Mit LTE soll der Durchbruch für das mobile Internet gelingen. Denn nicht nur E-Mail und Internet, auch Videos und mobiles Fernsehen sollen ohne störende Unterbrechungen übertragen werden. Die briefmarkengroßen Ruckelfilmchen werden damit Geschichte.

In eigener Sache

Falls Sie sich für den Themenblock Mobile Gaming – Social Gaming interessieren, könnte der nächste Mobile Monday in Hamburg am 22.03.2010 genau das Richtige sein: Anmeldungen sind ab nächster Woche über www.mobile-monday.de möglich.

Axel Hoehnke
a@sembassy.com
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COUPONING
von Sandra Goetz, Redaktion | ADZINE 25.02.2010

Der Hype um Online Coupons

Sandra Goetz

Noch nie war der Hype um Online-Coupons so groß wie heute. Seit Wochen sprießen dafür lokale Städteportal-Konzepte rund ums Shopping aus dem Boden. Sie heißen DailyDeal, CityDeal, Heimatpreis oder auch Cooledeals. Das lokale Empfehlungsmarketing Cooledeals hat beispielsweise Couponing Angebote aus den Bereichen Lifestyle, Kultur, Gesundheit und Sport im Gepäck. Adzine schaute sich am Markt um und sprach mit Thomas Bernik, Geschäftsführer des Münchner Unternehmens Cooledeals, über Anspruch und Wirklichkeit des jungen Marktes.

Bei Cooledeals wird täglich und zeitlich befristet eine Mindestanzahl an Deals-Tickets für ein exklusives Angebot eines Geschäftspartners verkauft. Das Konzept kommt, wie so häufig, aus den USA. Dort hat sich das Unternehmen Groupon.com bereits eine riesige Fangemeinde erarbeitet und bedient zwischen New York City, Chicago, Miami, Tampa, Albuquerque, Atlanta, Los Angeles und Minneapolis ca. 40 US-amerikanische Lokalmärkte. Neben Kanada hat Groupon.com inzwischen seine Fühler mit London nach Europa ausgestreckt. Und die Branche munkelt, dass als nächstes Ziel Deutschland ansteht.

Der Kampf um die Couponing Markführerschaft wird schon jetzt mit harten Bandagen geführt. Das betrifft u.a. die Investitionen. Mit Michael Brehm, Stefan Glänzer und Jochen Maaß konnte etwa DailyDeal drei bekannte Seed-Investoren gewinnen, die mit mehr als nur guten Ratschlägen zur Seite stehen. Bei CityDeals mischen die Jamba-Brüder Marc, Oliver und Alexander Samwa mit.

Schlecht fing dabei das Jahr für CoupoMania an. Anfang Februar war bereits das Ende der Fahnenstange – der Investitionsreserven – erreicht und CoupoMania bot sich selber als Tagesdeal an. Der Lokalist war erst im Dezember offiziell gestartet. Doch die Tücken lauern nicht allein bei der Finanzierung, sondern genauso bei der Glaubwürdigkeit.

Auch nicht ganz glatt lief es vorangegangene Woche für CityDeal. Die Aktion von CityDeal mit Starbucks hörte sich für die Verbraucher klasse an und Tausende kauften den 1-Euro-Gutschein im Wert von 5 Euro. Nur fehlte offenbar von Starbucks das finale "Go" und so musste die Aktion offline gehen. Die Kunden erhielten zwar ihr Geld im Wert des Gutscheins zurück, doch hinterließ die Aktion einen säuerlichen Nachgeschmack.

Thomas Bernik, Cooledeals

Adzine: Herr Bernik, was macht eigentlich den allgemeinen und was den besonderen Reiz von Coupons aus?

Thomas Bernik: Ich würde das nicht unterscheiden. Man hat in der Regel eine gewisse Freiheit in der Produktauswahl und ausreichend Zeit, den Coupon einzulösen. Coupons, wie wir sie verkaufen, sind ein ideales Tool, um Endkunden anzusprechen, Neukunden zu akquirieren und Mehrumsätze zu generieren – und dies bei keinem finanziellen Risiko für unsere Partner, kalkulierbaren Kosten in Form von Rabatten und kostenlosem Marketing durch uns. Zudem ist das ganze Thema relativ einfach skalierbar. In Deutschland ist der Markt für Coupons noch lange nicht ausgeschöpft – im Gegenteil, wir stehen erst am Anfang.

Adzine: An wen richtet sich das Angebot von Cooledeals?

Thomas Bernik: Cooledeals.de ist ein neues Marketinginstrument für lokale Händler und Dienstleister, um über das Internet auf einfache und günstige Weise neue Zielgruppen anzusprechen und Neukunden zu akquirieren. Wir verbinden die Online- mit der Offlinewelt, was ein großes Marktpotenzial darstellt. Insbesondere haben viele lokale, kleinere Anbieter das Internet und seine Möglichkeiten noch lange nicht ausgeschöpft.

Adzine: Und was ist bei Cooledeals das Alleinstellungsmerkmal?

Thomas Bernik: Cooledeals.de bietet als Full Service Provider dem jeweiligen Partner an, das Thema Couponing komplett outzusourcen. Auf dieser Basis wird cooledeals.de eine lange Existenzberechtigung haben. Ganz allgemein gilt: Am Ende steht das Interesse jedes Unternehmers und damit aller Gesellschafter: Geld zu verdienen und weitere Geschäftsmodelle aus cooledeals.de heraus zu entwickeln.

Adzine: Sie sind Anfang des Jahres in München gestartet, Hamburg und Berlin sind mittlerweile dazugekommen. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Sind hier nicht bereits genügend Player im Markt?

Thomas Bernik: Ich habe die Idee im Sommer vergangenen Jahres aus den USA mitgebracht. Das Cooledeals.de-Team ist im Januar 2010 gestartet, wie einige andere Anbieter auch. In den nächsten Monaten wird sich die Spreu vom Weizen trennen und der Markt von selbst bereinigen. Ein Wettbewerber hat bereits aufgegeben. Mit unserer Erfahrung im Aufbau von neuen Unternehmen können wir uns gut positionieren und uns als führender Player in diesem Bereich etablieren. Wir sind es dabei gewohnt, einen längeren Atem zu haben. Die Richtung stimmt: In München sind wir bereits Marktführer, was die verkauften Deals angeht. Grundsätzlich zeigt die derzeitige Dynamik, dass wir in einem Wachstumsmarkt agieren, an den viele glauben.

Adzine: Welchen Hintergrund haben Sie, welche Expertise bringen Sie mit?

Thomas Bernik: Die Cooledeals-Gründer Michael Stephan und ich haben beide bereits erfolgreich Firmen gegründet, haben mit dem audio media verlag einen Marketing- und Vertriebsspezialisten im Gepäck und sind v.a. auch in Sachen Medienkooperationen und Netzwerk kompetent aufgestellt. Wir haben bereits exklusive Kooperationen mit lokalen Partnern wie munichx.de und Abendzeitung.de geschlossen. Unsere Strategie ist es, über wirklich coole Deals und cleveres, bezahlbares Marketing weitere Städte zu besetzen. Uns ist nicht wichtig, möglich schnell überall der Erste, sondern berechenbar der Beste zu sein. Das haben wir in München bereits konsequent umgesetzt.

Adzine: Keine Angst vor Google Maps? Was passiert, wenn diese in Deutschland kostenlos Coupon-Angebote zeigen? In den USA wird das seit 2006 gemacht. Inwieweit haben E-Coupon-Angebote, die als Kundenbindungstool genutzt werden, noch eine Überlebenschance?

Thomas Bernik: So weit ich weiß, gibt es auch in Deutschland schon die Möglichkeit, Coupons über Google anzubieten. Unser Geschäftsmodell differenziert sich deutlich davon: Über www.cooledeals.de wird in einem bestimmten Zeitraum eine vorher festgelegte Anzahl an Gutscheinen eines ausgewählten lokalen Partners zu einem einmaligen und besonders günstigen Preis verkauft. Diese Deals kommen erst dann zustande, wenn sich eine bestimmte Mindestanzahl an Kunden beteiligt. Jeder Deal wird von unserem Vertriebsteam einzeln mit dem jeweiligen Partner verhandelt und dann umgesetzt.

Adzine: Wie schaut es mit Handyapplikationen aus?

Thomas Bernik: Das iPhone-App für cooledeals.de wird es schon bald geben. Damit wird es noch einfacher, sich regelmäßig über unsere lokalen Deals zu informieren und natürlich bei Interesse auch zuzuschlagen. Alle unsere Deals sind zeitlich knapp befristet und somit sind Apps perfekt, um immer am Ball zu bleiben.

Adzine: Herr Bernik, wir danken für das Gespräch. Und wünschen viele gute Deals.

Sandra Goetz
redaktion@adzine.de
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