Online-Marketing Newsletter: AUSGABE 38 / 2010 | 07.10.2010 - ADZINE - Magzin für Online-Marketing
ADZINE :: Magazin für Online-Marketing ::
Die ADZINE Redaktion
   AUSGABE 38 / 2010 | 07.10.2010

Themen dieser Ausgabe

Redaktionskontakt:
e: redaktion@adzine.de

Werben auf ADZINE:
t: 0221 - 7 09 96 61
e: media@adzine.de
Besuchen Sie ADZINE auf facebook

Folgen Sie ADZINE auf twitter
EDITORIAL
von Jens von Rauchhaupt, Redaktion | ADZINE 07.10.2010

Nicht nur Papier ist geduldig

Jens von Rauchhaupt

E-Books seien hierzulande digitale Ladenhüter und die Deutschen wollen lieber ihr gutes altes Buch, so das Handelsblatt in seiner gestrigen Ausgabe. Zum Beleg zieht die Wirtschaftszeitung eine Studie von PricewaterhouseCoopers (PWC) heran: Der Marktanteil von elektronischen Büchern würde nach der renommierten Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft selbst 2015 nur 6 Prozent betragen, im selben Jahr erwartet PWC laut Handelsblatt, dass „nur“ jeder siebte Deutsche ein elektronisches Lesegerät besitzen wird.

Nur jeder Siebte? Das sind gut 10 Mio. Bundesbürger! Natürlich werden „echte“ Bücher und Zeitschriften auch weiterhin Bestand haben – daran gibt es keinen Zweifel. Dennoch sollte man schon genauer hinschauen, wenn man über den zukünftigen Erfolg von elektronischen Lesegeräten spekuliert und aus der Anfangsphase möglicherweise falsche Schlussfolgerungen zieht.

Denn ein iPad oder Galaxy Tablet sind weit mehr als ein verhältnismäßig einfaches elektronisches Lesegerät wie Amazons Kindle. Die Preise dieser neuen Tablet-Geräteklasse, deren Zeitalter Apple mit dem iPad ja erst im Mai dieses Jahres eingeläutet hat, werden sich im nächsten Jahr noch einpendeln, wenn weitere Hersteller mit ähnlichen Produkten nachgezogen haben. Daher zeugt die Geduld der Bundesbürger eher von einer gewissen Cleverness. Warum jetzt ein Kindle kaufen, wenn man später für kaum mehr Geld ein Tablet-Gerät mit W-LAN, (Video-)Telefonie, Büroanwendungen, Bildbearbeitung und natürlich E-Book-Funktion erhalten kann? Geduld ist eben noch immer eine Tugend. Daher tat Bertelsmann gut daran, pünktlich zur Frankfurter Buchmesse mit dem digitalen Marktplatz Pubbles in den Ring zu steigen.

Ungeduldig war hingegen WeTab und dessen Geschäftsführer Helmut Hoffer von Ankershoffen. Nachdem man sich von Anfang an mit einem völlig unfertigen Produkt auf die Ebene von Apple stellen wollte, ist man nunmehr PR-mäßig völlig baden gegangen. Von Ankershoffen wurde dabei ertappt, selbst eine positive Empfehlung über dieses Gerät auf Amazon verfasst zu haben. Empfehlungen sind auch ein Thema dieser digitalen Adzine-Ausgabe, die sich voll und ganz dem Themenblock Handwerk widmet.

Viel Spaß mit Adzine!

Jens von Rauchhaupt
jvr@adzine.de
Artikel einem Freund senden
HANDWERK
von Christina Rose, Redaktion | ADZINE 07.10.2010

Wie Handwerker im Web auf sich aufmerksam machen

Christina Rose

Der durchschnittliche deutsche Handwerksbetrieb hat sieben Mitarbeiter: Der Firmenchef, der oft selbst zum Hammer greift, die Ehefrau, die für die Buchhaltung zuständig ist, sowie drei Monteure und ein Azubi. Von diesen Firmen gibt es in Deutschland mehr als 975.000, unter denen inzwischen schon jeder fünfte Kunde den Handwerker seines Vertrauens im Web sucht. Dies hat eine Studie von Artland Marketing ermittelt, die sich auf Handwerk spezialisiert hat.

Und umgekehrt nutzen immer mehr Handwerker das Web, um neue Kunden zu gewinnen. Jeder dritte Elektroinstallateur, Heizungsbauer oder Malermeister nutzt Online-Portale, um Aufträge einzuholen, hat eine Befragung der Quotatis GmbH unter 1.600 Handwerksbetrieben ergeben. Dabei spielen die Portale der Handwerkskammern und regionale Suchverzeichnisse wie Meinestadt.de oder Wer-liefert-was.de zunehmend eine Schlüsselrolle.

Jens-Christopher Ulrich, Handwerkskammer München

So wird beispielsweise die Suchmaske der Münchner Handwerkskammer 1.500 Mal im Monat aufgerufen. Gut 1.000 Nutzer lassen sich daraufhin Ergebnisse anzeigen, immerhin noch 700 Nutzer klicken dann einen Anbieter an. Wie viele der Handwerksbetriebe eine eigene Website betreiben, kann Handwerkskammersprecher Jens-Christopher Ulrich nicht beziffern. Der Anteil sei aber „hoch“. „Der Einsatz des Webs zur Kundenakquise ist eine Generationenfrage. Vor allem jüngere Unternehmen sind sich der steigenden Bedeutung des Internets für ihr Geschäft bewusst“, erklärt Ulrich.

Thorsten Laumann, Meinestadt

Der mit Abstand wichtigste Weg zum Neukunden führt nach wie vor über persönliche Empfehlungen. Mehr als drei Viertel aller Aufträge (76,3 %) generieren Handwerker laut Quotatis-Befragung via Mundpropaganda. Und auch die verlagert sich zunehmend ins Web, hat Meinestadt-Sprecher Thorsten Laumann beobachtet: „Social Media ist die moderne Antwort auf die Mundpropaganda von früher. Wenn heute jemand Kritik oder Lob zu einer Dienstleistung oder zu einem Produkt loswerden möchte, macht er das immer öfter über das Internet.“ Auch nach der Auftragsvergabe besuchen immer mehr Bestandskunden von Elektroinstallateuren, Heizungsbauern und Malermeistern die Website des Unternehmens, hat Reinhard Lange festgestellt, der ein Beratungscenter für Handwerksbetriebe betreibt.

Mittlerweile hat jede dritte Suche bei Google regionalen Bezug. Das Web ist bei der Suche nach Branchen und Unternehmensinformationen inzwischen beliebter als gedruckte Branchenbücher. Und auch das mobile Internet wird bei der regionalen Suche nach Handwerkern wichtiger. Schon jede zehnte internetbasierte Abfrage wird laut Studien von GfK und Telegate über Handy gestellt. Mehr noch: Nutzer von mobilen Endgeräten recherchieren viermal häufiger lokale Brancheninformationen als Nutzer von Laptop und PC.

Handwerksbetriebe werden online eher stationär gesucht. Quelle: Telegate.

Funktionalität vor Schönheit

Für Handwerker heißt dies, neben regionalen Branchenverzeichnissen in verstärktem Maße über die eigene, suchmaschinenoptimierte und zunehmend auch an Handy-Displays angepasste Website präsent zu sein. Texte spielen hierbei die Schlüsselrolle. Aber was für andere Branchen längst praktizierte Basics im Web sind, stellt den durchschnittlichen Sieben-Mann-Betrieb vor erhebliche Probleme. Denn auch für die Erstellung und Pflege einer Basis-Website mit Auflistung von Leistungen und Referenzen und einer Kontaktmöglichkeit reicht die knappe Zeit zwischen Baustellen und Buchhaltung nicht. Abgesehen davon, dass Texten selten zu den Kernkompetenzen oder gar Vorlieben von Handwerkern gehört. Ein externer Dienstleister muss also her, der die speziellen Ansprüche dieser Nischenzielgruppe bedient.

Denn die Probleme fangen schon bei Begrifflichkeiten an. Die meisten, die ein Problem mit einem tropfenden Wasserhahn haben oder jemanden suchen, der ihnen die Waschmaschine anschließt, googlen statt sich durch Telefonbücher zu wühlen.

Prof. Mario Fischer, FH Würzburg

„’Waschmaschine anschließen Stuttgart’ oder ‚günstiger Maler Bochum’ erscheinen mir dabei weit mehr gute Begriffe, unter denen der Handwerker gefunden werden sollte“, rät Prof. Mario Fischer, Professor für Wirtschaftsinformatik an der FH Würzburg und Experte für Web Usability und Online-Marketing. ’Spenglereibetrieb Jena’ würden wohl die wenigsten suchen, weil sie gar nicht wissen, was ein Spengler überhaupt macht. „Die Website-Texte müssen Begriffe und Formulierungen enthalten, die auch Laien in Suchmasken eingeben“, fordert der Experte. Hierbei können schon Kleinigkeiten wie die Verwendung von Singular oder Plural über Finden oder Nichtfinden entscheiden. Denn als Kunde habe ich in der Regel nur eine Waschmaschine anzuschließen. „Die Site sollte zum Unternehmen passen. Für Handwerker sollte sie robust und funktionell sein, also eher Blaumann als Golfclub“, resümiert Reinhard Lange.

Reinhard Lange, Beratungscenter für Handwerker

Dienstleister, die Maler, Maurer & Co. bei ihrer Webpräsenz unterstützen, müssen zudem oft vorab einige Überzeugungsarbeit leisten. Denn es gilt, dem in Handwerkskreisen häufig grassierenden „Neffensyndrom“ („Ich kenn‘ da einen, der kann das auch“) entgegenzutreten. Denn Handwerksbetriebe sind „sehr sensibel bei laufenden Betriebskosten“, formuliert es Lange vorsichtig. Da viele Nutzer, die im Web nach einem Handwerker suchen, von der Professionalität der Website auf die Arbeitsweise des Handwerkers schließen, sollten diese nicht grundsätzlich die billigste Site-Variante wählen, mahnt Mario Fischer: „Handwerker weisen selber gerne darauf hin, dass man mit Profis (also mit ihnen) arbeiten sollte. Selber haben sie das aber noch nicht verinnerlicht, wenn sie Kunde sind.“

Handwerk-Sites müssen gefunden werden, aber nicht unbedingt schön sein, sind sich die Experten einig. Das gilt nicht nur für Technikbetriebe, sondern auch für gestalterische Unternehmen wie Optiker, Maler und Schreiner. Bei deren Produkte kommt es zwar auf Schönheit an, aber auch erst dann, wenn der Kunde sie gefunden hat.

Christina Rose
redaktion@adzine.de
Artikel einem Freund senden
Die Dialog Akademie  --  Fachwirt/in: Social Media  --  Online Marketing  --  Dialogmarketing
BRANCHENVERZEICHNISSE
von Rupert Turner, Redaktion | ADZINE 07.10.2010

Verbrauchersicht: SHK-Einsatz in Hamburg

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da. Jetzt, wo an der Elbe zuweilen schon eine steife Brise weht und die Tage kürzer und vor allem kälter werden, ist es an der Zeit, die Heizungen aufzudrehen. Doch die Thermostate an den häuslichen Heizkörpern quittieren jede Drehung nur mit einem lustlosen Knacken. Die Bude bleibt kalt. Nun braucht es schnelle Antworten: Ist eine Reparatur in Eigenregie möglich? Falls nein, welchen SHK (Sanitär-Heizung-Klima-)Profi soll man kommen lassen – und was kann so ein Handwerker nach getaner Arbeit verlangen? Früher war dies immer ein Fall für die gedruckten Gelben Seiten. Und heute?

Heute würden viele natürlich auch in das Branchenverzeichnis schauen, soweit das gewaltige Printwerk auffindbar wäre, was in unserem Szenario nicht der Fall ist und nur allzu oft der Realität entspricht. Gut dass wir im 21. Jahrhundert leben und uns das wohl größte Verzeichnis zur Verfügung steht. Doch was taugt das Internet im konkreten Fall als Branchenverzeichnis?

Vermurkst

Bevor ein Ratsuchender seine SHK-Anfrage durch das Netz jagt, überlegt er sich wohl, ob das Projekt „Thermostat-Reparatur“ nicht lieber in Eigenregie durchzuführen wäre – das spart Kosten. Schont es auch die Nerven? Die Suchmaschinenanfrage „Heizkörper Thermostat reparieren“ liefert jedenfalls ganz oben auf der Ergebnisseite Informationen von Yahoo Clever, parents.at und wer-weiss-was.de. Man ist also nicht alleine mit seinem Problem.

Doch die Freude währt nicht allzu lange: Wie von einem User in wer-weiss-was beschrieben, wurden die defekten Thermostatköpfe mit einer Rohrzange und viel Muskelkraft gelöst; die Ventilstifte erhielten mithilfe von Öl und einem leichten Schlag mit dem Hammer wieder ihre volle Bewegungsfreiheit. Doch drei Thermostatköpfe lassen sich leider nicht mehr an den Heizkörpern fixieren. Denn beim Lösen der Thermostate brachen einige Kunststoffstücke an den besagten Thermostatköpfen ab. Damit kann das Projekt „Thermostat-Reparatur selbst gemacht“ getrost als gescheitert betrachtet werden. Jedenfalls bei drei der Heizungen. Es ist an der Zeit einen Profi zu holen.

Auf geht’s

Also ab ins Netz und im Internet einen guten und günstigen Heizungs-Klima-Sanitär-Fachmann finden – nur wo fängt man an? Logisch, mit den Gelben Seiten. Was sich offline über Jahrzehnte ins Hirn brannte, wird auch online am ehesten von den Handwerkern und Verbrauchern genutzt, so unsere Annahme.

Aber halt. Wofür überhaupt dieses Branchenverzeichnis, wenn es Google gibt? Geben wir also zunächst einfach „Heizung Sanitär Feldstraße Hamburg“, also unsere Redaktionsadresse ein und siehe da, die Universal Search von Google spuckt sofort über Google Maps sieben Anbieter als Ergebnis aus, zwei von ihnen gerade einmal einen Steinwurf von uns entfernt. Leider beide ohne Bewertung anderer User. Das ist uns aber wichtig, denn bevor ein Handwerker die eigenen heiligen Hallen betritt und Kosten verursacht, will man doch wissen, welche Erfahrungen andere Verbraucher mit dem SHK-Profi gemacht haben. – Sorry Guys, Bewertungen sind Pflicht. Freilich kann weder das Unternehmen noch Google etwas dafür, dass noch viel zu wenige Empfehlungen ausgesprochen werden.

Also begeben wir uns weiter auf die Handwerkersuche und nutzen zu allererst GelbeSeiten.de, das mit 4,94 Unique User reichweitenstärkste Branchenverzeichnis der Republik, wenn man vom Online-Telefonbuch DasOertliche.de absieht, das ebenfalls ein Branchenverzeichnis integriert hat. Die Reichweite der Webseite interessiert uns als Verbraucher jedoch gänzlich wenig. Ein Branchenverzeichnis 2.0 muss nach unserer Ansicht vier Stärken haben: den Ortsbezug mit Umkreissuche, ein großes Inventar – also in unserem Fall viele SHK-Einträge –, eine einfache und schnelle Usability (Map) und viele, viele glaubhafte Empfehlungen.

GelbeSeiten verfügt wie DasOertliche.de, Klicktel.de und GoYellow auch über ein denkbar einfaches und übersichtliches Auswahlmenü. Dieses führt uns schnell zu den gewünschten Ergebnissen samt Übersichtskarte und einer integrierten Umkreissuche. Hier können alle Betriebe von den Nutzern bewertet werden. Aber wie im Fall von Google scheinen die Verbraucher noch kaum Gebrauch davon zu machen. Ein Clou gibt es aber auf GelbeSeiten.de genauso wie beim DeTeMedien-Partner DasOertliche.de: Die eingetragenen Betriebe können alle kostenfrei für 15 Minuten angerufen werden. Das probieren wir gleich mal aus. Klempnerei W. Müller ist nicht allzu weit von der Redaktion entfernt und der mit Bildern leicht aufgehübschte Eintrag erscheint vielversprechend.

Der kostenfreie Anruf bei Walter Müller Klempnerei und Installation GmbH in Hamburg über GelbeSeiten.de funktioniert tadellos. Deutlich unter 100 Euro würde der Austausch der Thermostatköpfe laut dem Firmenchef Walter Müller kosten. 10,  Euro pro Thermostat, 22,  Euro KFZ/Betriebskosten-Pauschale und 44,  Euro Stundenlohn des Handwerkers. „Der ist nach einer halben Stunde fertig", meint Müller, dessen Firma im ganzen Stadtgebiet die gleichen Fahrtkosten in Rechnung stellt. Im Vergleich zu DasÖrtliche haben die GelbenSeiten.de als Branchenverzeichnis auf jeden Fall mehr zu bieten. Bei der Umkreissuche von 5 km bot uns DasÖrtliche für die Eingabe „Heizung Reparatur“ und unserer Adresse 6 Handwerksbetriebe, GelbenSeiten.de ganze 60, wobei hier ein paar unpassende Treffer das Ergebnis trübten. Klicktel sah mit über 200 Treffern auf dem ersten Blick am besten aus, dann mussten wir aber feststellen, dass die 5-km-Umkreissuche in Wirklichkeit gar keinen Treffer ergab und das Programm automatisch wieder alle Hamburger SHK-Ergebnisse anzeigte, wie unbefriedigend.

Gratisanruf und Weiterempfehlung via Facebook!


SHK-Profi Müller setzt jedenfalls ganz traditionell auf die Gelben Seiten wie er uns erklärt: „Das einzige Branchenverzeichnis, das wir im Internet wirklich nutzen und auch regelmäßig pflegen, ist GelbenSeiten.de. Hier haben wir die größte Resonanz." In andere Branchenverzeichnisse hat Müller seinen Betrieb erst gar nicht eingetragen. „Das lohnt sich nicht, die meisten Kunden kommen noch immer ganz klassisch über das Gelbe-Seiten-Buch.“ Von einem Google-Maps-Eintrag hat Müller schon gehört, die Gelegenheit eines kostenfreien Eintrages aber noch nicht wahrgenommen, seine Begründung: „keine Zeit“.

Da uns also Empfehlungen anderer User von Bedeutung sind, statten wir auch dem Empfehlungsportal Quipe.de einen Besuch ab. Im Bereich Gaststätten und Hotels ist das Unternehmen für seine zahlreichen User-Bewertungen bekannt, 40 Empfehlungen und mehr pro Gaststätte sind hier keine Seltenheit, ein echter Meinungsmacher also. Umso erstaunlicher wie wenig das Handwerk bisher hier bewertet wurde. Obwohl viele Handwerksbetriebe die Möglichkeit eines kostenlosen Eintrages wahrgenommen haben, fiel die Suche nach bewerteten Betrieben genauso mager aus wie bei den „klassischen“ Online-Branchenverzeichnissen. Kann es sein, dass wir in Deutschland unsere Handwerke kaum über das Internet aussuchen?

Für die lokale Suche nutzen 34 Prozent das Internet, Quelle: Telegate


Das stünde im Widerspruch zu den hohen Besuchszahlen bei GelbeSeiten, Klicktel, YellowMap und Co. Auch eine Studie der Auftragsbörse MyHammer.de könnte diese Annahme widerlegen. MyHammer besitzt ebenfalls ein Branchenverzeichnis, doch der Schwerpunkt des Portals ist das Ausschreiben von Aufträgen, für die sich die angemeldeten Handwerker oder Dienstleister unterbieten können. Unter 934 befragten Handwerksbetrieben, die bei MyHammer angemeldet sind, kommen über 53 Prozent der Neukundenaufträge von privaten Haushalten. Die MyHammer-Studie aus dem Sommer 2010 zeigte, dass online aktive Handwerksbetriebe im Gegensatz zum Branchendurchschnitt hinsichtlich der Auftragsbestände und der Auslastung besser dastehen.

Bloofusion wertete lokale Suchbegriffe aus. Dort wo die Suchbegriffe im Schnitt am besten zu finden waren, stehen die Sites im Ranking oben.(Beispiel Hamburg)

Fazit

Erstaunt sind wir noch immer über die wenigen Bewertungen, die man bisher über die Handwerker finden kann. Das Angebot an Branchenverzeichnissen und Eintragsmöglichkeiten ist aus Verbrauchersicht und aus Sicht der Handwerker nicht mehr zu überblicken. Markus Hövener, Geschäftsführer von der Online-Marketing-Agentur Bloofusion, empfiehlt den Handwerkern, sich eher in den lokalen Branchenverzeichnissen – wie in unserem Hamburger Beispiel in das der Stadt Hamburg (hamburg.de) oder etwa city.web.de – eintragen zu lassen. Damit würden die Handwerker Kosten sparen und die Wahrscheinlichkeit des Gefundenwerdens wäre trotzdem recht hoch.

Rupert Turner
redaktion@adzine.de
Artikel einem Freund senden

 

Anzeigen-Markt

Technical Product Development Manager (w/m)

Goldbach Audience – Küsnacht-Zürich / Schweiz

Goldbach Audience ist die führende Schweizer Anbieterin für Online-, Internet-TV-, Mobile- und In-Game-Marketing. Goldbach Audience vermarktet Online-Werbeplattformen und vermittelt innerhalb des Goldbach Audience Ad Netzwerkes Zielgruppen an Werbetreibende. Als grösstes unabhängiges pan-europäisches Ad Netzwerk ist Goldbach Audience in der Schweiz, in Österreich wie in den adriatischen Ländern tätig und weist im Verbund mit ihrer Schwestergesellschaft ARBOmedia eine einzigartige Abdeckung des osteuropäischen Raumes auf. Weitere Informationen unter www.goldbachaudience.com.



Goldbach Audience  –  Küsnacht-Zürich / Schweiz

Berater Suchmaschinen-Marketing (m/w)

pilot 1/0 GmbH & Co. KG, Hamburg

In einer der innovativsten unabhängigen und inhabergeführten Agenturgruppen für Performance Marketing und moderne Markenkommunikation Deutschlands übernehmen Sie Verantwortung für die eigenständige Betreuung unserer Kunden, von der strategischen Entwicklung von SEM Konzepten bis zur Initiierung, Planung und Umsetzung von SEM Kampagnen.



pilot 1/0 GmbH & Co. KG, Hamburg

Account Manager/in Adserving

ADITION technologies AG, Düsseldorf

Die ADITION technologies AG entwickelt seit 2004 eine Adserver-Technologie für die Auslieferung von Werbemitteln im Internet und hat mittlerweile eine der führenden Rollen in Deutschland, Österreich und der Schweiz übernommen.



ADITION technologies AG, Düsseldorf

Social Media Manager Laundry & Home Care Germany (m/w)

Henkel AG & Co. KGaA, Düsseldorf

Social Media Manager Laundry & Home Care Germany (m/w) – 3782de, Henkel AG & Co. KGaA, Düsseldorf



Henkel AG & Co. KGaA, Düsseldorf

Online-Mediaberater (m/w)

MediaCom Agentur für Media-Beratung GmbH, Düsseldorf

MediaCom Interaction ist die größte Online Mediaagentur Deutschlands und gehört zur WPP-Gruppe, einem der größten Kommunikationsnetzwerke weltweit. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir in Düsseldorf zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen



Termine im Online-Marketing

20.10.2010

SEO SEMINAR -- München



27.10.2010  -  28.10.2010

Conversion Konferenz – Hotel Atlantic Kempinski, Hamburg



08.11.2010  -  09.11.2010

Augmented Reality World, Hotel Nikko in Düsseldorf



10.11.2010  -  11.11.2010

DMMK Digitale Wirtschaft 2010, Stuttgart



10.11.2010

The Search Conference - München



11.11.2010

Conversion Rate Forum im November - München



17.11.2010

Search Conference - Frankfurt



17.11.2010

SEOkomm: Erste SEO-Konferenz in Österreich



18.11.2010

Conversion Rate Forum im November - Düsseldorf



23.11.2010

Search Conference - Hamburg



24.11.2010

Conversion Rate Forum im November - Hamburg




 

Sie können über diesen Link Ihre Newsletter-Einstellungen anpassen oder den Newsletter komplett abbestellen.

IMPRESSUM
Electronic Publishing Corporation Ltd. | 483 Green Lanes | GB - London N13 4BS | Company No. 5506015 | Companies House
Niederlassung Deutschland | Electronic Publishing Corporation Ltd. | NL Deutschland | Feldstraße 36 | 20357 Hamburg | e-mail: info@e-publishing-corp.com