Online-Marketing Newsletter: AUSGABE 17 / 2009 | 30.04.2009 - ADZINE - Magzin für Online-Marketing
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   AUSGABE 17 / 2009 | 30.04.2009

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EDITORIAL
von Arne Schulze-Geißler, Editor | ADZINE 30.04.2009

Halbwissen und Gesetzgebung

Arne Schulze-Geißler

Derzeit sorgen Gesetzgeber, die sich mit Fragen des Datenschutzes und dem Schutz der Privatsphäre beschäftigen, sowohl in den USA als auch in Europa für Besorgnis und Unverständnis aufseiten der Webindustrie. Ein Unterausschuss des amerikanischen Kongresses, der sich mit Kommunikation, Technologie und Internet befasst, kündigte letzte Woche an, eine neue Gesetzgebung hinsichtlich „Online Privacy“ zu konzipieren.

Grundsätzlich könnte man sagen, dass es eine gute Sache ist, wenn der Staat den Bürger vor dem Eingriff in seine Persönlichkeitsrechte schützt. Es macht allerdings den Anschein, dass der amerikanische Gesetzgeber die Verfahren, die beispielsweise ein Behavioral Targeting ermöglichen, nicht deutlich zu differenzieren weiß. So wurden Telekommunikationsanbieter und Internet Service Provider in einer Anhörung nach ihren eingesetzten Targetingverfahren gefragt. AT&T antwortete auf die Frage des Einsatzes von Targeting-Technologien, dass man kein sogenanntes DPI-(deep packet inspection)-Verfahren, auch ISP-Targeting genannt, im Einsatz habe.

AT&T räumte jedoch ein: „In our role as a publisher and advertiser, we in fact do use ad networks, just like many other companies do.” Das kreidete der Ausschuss AT&T als inkonsequent an. Cookiebasierte Verfahren des Targeting werden von Publishern, AdNetworks und damit auch Werbetreibenden auf der ganzen Welt im normalen Tagesgeschäft eingesetzt, das ist Fakt. Das unterstrich auch Razorfish VP Media Sarah Baehr gegenüber dem Fachmagazin ClickZ: „Almost every single publisher out there offers some level of behavioral targeting, I hope as an industry that we're active in educating our legislators about the positives of digital marketing.”
Es ist derzeit nicht recht nachvollziehbar, warum sich der Kongress in den USA auch für ISPs in ihrer Rolle als Werbetreibende interessiert und damit auch für ihre Beziehung als Kunde von AdNetworks und den eingesetzten Targeting-Verfahren. Die Webindustrie macht sich natürlich Sorgen, dass hier Verfahren vermischt werden und Gesetze auf falschen Grundlagen und Annahmen formuliert werden.

Eine ähnliche Thematik erhitzt auch gerade in Europa die Gemüter aufseiten der Webwirtschaft. Denn der von der tschechischen Ratspräsidentschaft im Rahmen der Reform des „Telekom-Pakets“ (Directive 2002/22/EC, 2002/58/EC und Regulation (EC) 2006/2004) am vergangenen Freitag vorgelegte Textentwurf zur Neufassung des Artikels 5 der EU-Richtlinie zu Privatsphäre und elektronischer Kommunikation (ePrivacy-Richtlinie) gefährdet nach Auffassung des BVDW weite Teile der Webwirtschaft.

Der tschechische Vorschlag würde in der vorliegenden Form laut BVDW eine aktive, vorherige Zustimmung des Nutzers zur Verwendung von Cookies auf jedem Webangebot erforderlich machen. Matthias Ehrlich, Vizepräsident des BVDW, sieht durch eine Umsetzung der EU-Richtlinie faktisch das Ende des Einsatzes von Cookies als das absolut notwendige und anerkannt zentrale Nutzungssteuerungselement.

Im Rahmen des geltenden Rechts ist es bisher gebräuchlich, dass Diensteanbieter die Nutzer über Datenschutzbestimmungen („Privacy Policy“) über den Einsatz von Cookies informieren und der Nutzer zudem über seinen Browser entsprechende Einstellungen vornehmen kann. Nach BVDW-Meinung sollte dies unbedingt beibehalten werden und es wird die zwingende Nachbesserung des Gesetzesentwurfs gefordert. Die geplanten Eingriffe führten nach Auffassung des BVDW in sämtlichen Bereichen des Internets zu massiven Beschränkungen von Nutzungsszenarien sowie Geschäftsmodellen. Der BVDW sieht vor allem die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Internetwirtschaft in Gefahr.

Arne Schulze-Geißler
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TARGETING
von Jens von Rauchhaupt, Redaktion | ADZINE 30.04.2009

Nugg.ad: ein Gewinner der Krise

Jens von Rauchhaupt

Die zielgenaue Ansprache der Zielgruppe mit relevanter Werbung (Behavioral Targeting) boomt nicht zuletzt wegen der Krise. Denn in Zeiten zurückhaltender Werbespendings kommt es mehr denn je auf die Effizienz jedes eingesetzten Werbe-Euros an. Der Predictive-Behavioral-Targeting-Experte nugg.ad befindet sich derzeit auf der Überholspur: Kurz nachdem die Zusammenarbeit mit Mobile.de bekannt wurde, vermeldeten die Berliner die Kooperation mit Axel Springer Media Impact. „Der April 2009 wird der erfolgreichste Monat der nugg.ad Unternehmensgeschichte“, so der Gründer und Vorstandsvorsitzende Stephan Noller, mit dem wir über Predictive Behavioral Targeting, Datenschutzkultur und das Phänomen Twitter sprachen.

Stephan Noller, nugg.ad

Herr Noller, wer ihre Tweets folgt, findet einiges über Ihre Person heraus. Wissen Sie eigentlich nicht, dass das Internet ein öffentlicher Raum ist?

Doch natürlich weiß ich das. Ich finde es aber einfach faszinierend, was da im Moment passiert. Gerade an Twitter ist der Medienumbruch in Richtung zur Onlinenutzung abzulesen. Bei mir persönlich ist das ebenfalls zu beobachten. Ich lese weniger Zeitungen in der Bahn und schaue eher in meine Twitter Timeline. In einem modernen Internet-Unternehmen wie nugg.ad muss man sich im Übrigen immer mit den neuesten Online-Trends auseinandersetzen.

Intern soll es bei Ihnen gar einen Wettbewerb um die meisten Tweets geben, wer führt?

Ja, das ist richtig. Es führt ein freier Mitarbeiter „@343max“, die Nummer 2 ist derzeit unser Chefstatistiker „@horax“,  der hat aber klare Anweisungen von mir bekommen, sich zurückzuhalten, damit ich ihn überholen kann.

Predictive Behavioral Targeting ist ...?

Im Unterschied zu Targeting-Systemen, die nur tracken wollen, was der Nutzer tut, ein Targetingsystem, das die Trackingdaten der User mit Daten aus der Marktforschung verknüpft. Auf diese Weise können wir deutlich mehr über die werberelevanten Interessen der Onlinenutzer herausfinden und damit ein effizienteres Targetingsystem für unsere Kunden realisieren.

Nugg.ad war das erste Unternehmen, das die Zertifizierung des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz (ULD) bekommen hat. War die Zertifizierung eine langwierige Angelegenheit und sehr kostenintensiv?

Ja, tatsächlich, das war etwas langwierig, weil die Leute vom ULD aus Kiel den Datenschutz sehr ernst nehmen, was ich auch gut finde. Es ist eine sehr ernst zu nehmende Überprüfung, in der man sein Verfahren sehr genau darlegen muss, übrigens auch die Gestaltung von Verträgen mit Dritten. Nugg.ad hat ja einen Anonymisierungsdienst, mit dem wir zusammenarbeiten. Damit konnten wir die Problemstellung der IP-Adresse frühzeitig lösen. Auch hier haben wir dem ULD die Vertragslage zur Prüfung vorgelegt. Die Kosten sind nicht so tragisch. Viel wichtiger ist, dass durch die ständige Zusammenarbeit mit dem ULD eine Art Kultur des Datenschutzes im Unternehmen entsteht. Wir befinden uns mit dem ULD im permanenten Dialog. Immer wenn wir uns neue Produktfeatures ausdenken, klären wir das direkt mit dem ULD ab. Die Datenschutzstrategie ist ein fester Bestandteil unseres Geschäftskonzeptes.

Würde der neue EU-Entwurf, der eine aktive vorherige Zustimmung des Nutzers zur Verwendung von Cookies notwendig machen soll, das Geschäftsmodell von nugg.ad und die technologische Spitzenposition deutscher Behavioral-Targeting-Anbieter unmittelbar gefährden?

Der Entwurf würde nicht nur das Geschäftsmodell von nugg.ad gefährden, sondern die Internetwirtschaft insgesamt in vielerlei Hinsicht um Jahre zurückwerfen. Wir haben in Deutschland eine sehr kooperative Beziehung zu den Datenschützern aufgebaut und Lösungen entwickelt, um datenschutzkonformes Targeting zu ermöglichen. Diese wurden auch bereits auf europäischer Ebene als beispielhafte Umsetzungen im Bereich des Datenschutzes vorgestellt. Eine solche Vorgehensweise ist letztlich auch für den Bürger und Online-User die weitaus bessere Lösung als ein blindwütiges Verbot bestimmter Technologien. Darauf läuft der Entwurf hinaus. Vom Datenschutz geprüfte und zertifizierte Verfahren bieten letztlich einen besseren Schutz und mehr Transparenz als Verbote und Wildwuchs.

Nun hat nugg.ad gerade Axel Springer Media Impact als Kunden gewonnen. Für welche Axel-Springer-Onlinetitel realisiert nugg.ad das Behavioral Targeting?

Unsere Kooperation mit Axel Springer Media Impact erstreckt sich auf das komplette Online-Portfolio von Axel Springer Media Impact, die erstmalig den gesamten Online-Asset von Axel Springer im Verbund dem Markt anbieten und unsere Predictive-Behavioral-Targeting-Lösung übergreifend für alle Titel einsetzen werden.

Wird die Werbung auf Bild.de oder Welt.de nun teurer?

Sie wird besser und effizienter. Der effektive TKP wird sogar günstiger, das kann man sehr genau berechnen. Der Sinn unserer Technologie ist das Erreichen der gewollten Zielgruppe. Der Advertiser möchte eigentlich nur dafür zahlen, dass er seine Zielgruppe erreicht. Da unsere Technologie dies bewerkstelligt sinkt de facto der Preis. Das ist übrigens der Grund, warum sich Targeting zurzeit einer unglaublichen Nachfrage erfreut, weil es sicherlich einen Zusammenhang gibt zwischen Wirtschaftskrise und der Nachfrage nach Effizienz und Accountability. Unser Predictive Behavioral Targeting ist die bündigste Antwort darauf.

Wie muss eigentlich ein Vermarkterportfolio aussehen, um einen besonders großen Mehrwert für ein Erfolg verprechendes (Predictive) Behavioral Targeting erzielen zu können? Braucht es sehr viele unterschiedliche Themenumfelder wie etwa bei Axel Springer oder verhält es sich genau andersherum?

Weder noch, wir haben ein sehr flexibles System entwickelt, das sowohl bei großen Adnetworks wie Ströer Interactive als auch bei monothematischen Kunden wie etwa mobile.de erfolgreich zum Einsatz kommt. Natürlich ist das Axel-Springer-Portfolio mit seinen vielen Umfeldern extrem spannend für uns. Noch spannender ist die Tatsache, dass solche etablierten Medienmarken mit ihrem starken Content vermehrt auf Predictive Behavioral Targeting setzen. Das ist eine neue Bewegung am Markt.


Jetzt muss nugg.ad ja die Online-Umfragen auf den Axel-Springer-Seiten starten. Wie lange wird es dauern, bis das Targetingsystem wirklich „scharf“ gemacht wird?


Das wird nicht sehr lange dauern, wenige Wochen schätze ich. Die Umfragen haben ja bereits begonnen.

Mediaagenturen berichten uns, dass die Verwendung unterschiedlicher BT-Systeme auf Vermarkterseite zu unterschiedlichen Ergebnissen und Ungenauigkeiten in der Zielgruppenansprache führen würde.

Ich kann diese Kritik nachvollziehen. Allerdings wird es helfen, dass relativ viele große Vermarkter inzwischen unter dem nugg.ad-System laufen. Wir sind bereits mit Abstand Marktführer in Deutschland, was Targetinglösungen anbelangt und werden das unterstreichen durch künftige Kooperationen aus den Top 15 der AGOF, die wir bald vermelden können. Damit kann man jetzt schon sagen, dass die nugg.ad Systematik den größten Zuspruch erhält, auch vonseiten der Mediaagenturen.Der Grund dafür ist, dass nugg.ad ein mandantenfähiges System ist, sodass eine Mediaagentur eine Zielgruppe bei SevenOne Media auf die gleiche Art buchen kann wie bei iq media oder Axel Springer.

Nun gibt es Mediaagenturen, die festgestellt haben wollen, dass Predictive Behavioral Targeting dann zu ungenauen Ergebnissen führt, wenn die Vermarkter ihre Systeme unterschiedlich einstellen. Stimmt das?

Unser System ist nach bestimmten Aspekten auf Vermarkterseite konfigurierbar. Das geschieht aber transparent gegenüber der Agentur, sodass die Mediaagentur definieren kann, in welcher Schärfe die Agentur vermarkterübergreifend die Zielgruppe erreichen kann. Die Wahl zwischen schnellem Reichweitenaufbau in der Zielgruppe und einem langsamen, aber besonders scharfen Targeting ist ja ein typisches Feature unseres Systems, das andere Anbieter nicht besitzen.

Aber viele Mediaplaner hätten doch lieber ihr eigenes Behavioral-Targeting-System.

Ja, das ist richtig. Es macht auch für bestimmte Aspekte der Aussteuerungskontrolle Sinn. Doch was wir unter Predictive Targeting verstehen, wird nie bei den Agenturen als eigenes System liegen. Dafür muss man viel näher am Content sein, um die einzelnen Algorithmen darauf abzustimmen, dass die entsprechenden Zielgruppen genau angesprochen werden können.

Viele Werbungtreibende haben ja oftmals bereits eigene Marktforschungsdaten. Geschieht es, dass nugg.ad direkt von Werbungtreibenden angesprochen wird?

Ja, sehr häufig. Wir haben deshalb vor einiger Zeit das Produkt „Brand Engagement Index“ entwickelt, eine intelligente Form des Retargeting. Dabei werden Besucher einer Kunden- bzw. Produktwebseite getrackt. Die daraus gewonnenen Zielgruppenprofile werden dann den Vermarktern zur Verfügung gestellt. Das wird von den Advertisern begeistert aufgenommen, weil damit ihre Logik von einer Online-Leadgenerierung und Neukundenansprache maximal unterstützt wird.

Insider meinen, bald wird Behavioral Targeting für jede Werbeauslieferung eingesetzt.

Dem stimme ich nicht zu. Vielmehr muss es heißen: Bald wird Predictive Behavioral Targeting für jede Werbeauslieferung eingesetzt. Das mag spitzfindig klingen, ist aber so: Für viele werberelevante Produkte gibt es gar kein messbares Behavior des Users. Wenn ein Margarinehersteller Online-Werbung schalten will, erwartet er Targeting, denn FMCG-Anbieter sind in ihren Gedanken relativ weit, da sie eine sehr genaue Zielgruppenansprache erwarten. Es gibt aber keine Margarineseiten. Somit kommen sie mit einem reinem Behavioral Targeting gar nicht an den Kunden ran. Das ist der Grund, warum nugg.ad die Kombinationen mit Befragungsdaten erfunden hat. Aber im Übrigen stimme ich soweit zu, dass bald jede zweite Kampagne über eine Behavioral-Targeting-Lösung ausgeliefert wird.

Wie sieht die internationale Geschäftsentwicklung von nugg.ad aus?

Wir sind mit großem Abstand Marktführer in Polen und haben namhafte Kunden in Frankreich und sind auch in Skandinavien sehr gut positioniert. In Großbritannien haben wir vor einem Jahr ein eigenes Büro eröffnet. Natürlich gibt es aber auch europäische Märkte, auf denen wir nicht tätig sind. Das wird sich jedoch in der nächsten Zeit ändern. Predictive Behavioral Targeting wird von den Agenturen auf allen europäischen Märkten klar gefordert.

Vielen Dank für das Gespräch!

Jens von Rauchhaupt
jvr@adzine.de
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EVENTS
von Rupert Turner, Redaktion | ADZINE 30.04.2009

Event Hopping im Frühjahr

Die Dienstreisen durch die Republik und das angrenzende Ausland in Sachen Networking und neue Trends für das digitale Marketing aufspüren erreichen im Mai einen ersten Höhepunkt, ganz genau nämlich am 5. und 6. Mai in Hamburg. Auf die Frage „Was kommt als nächstes?“ möchte die Next09 Conference von SinnerSchrader wieder einige verblüffende Antworten geben und sicher auch neue Fragen aufwerfen.

Dem Organisationsteam um Martin Recke ist es wieder gelungen, einige bekannte Namen als Zugpferde der Veranstaltung zu gewinnen. Dazu gehören Jeff Jarvis, Journalist und Medienberater, Umair Haque, Director of the Havas Media Lab, oder auch Tony Douglas, Marketing Innovation Manager bei BMW. Dabei sind ebenfalls jede Menge Gründer, Vordenker und Umsetzer digitaler Strategien in ihren Unternehmen, wie z.B. Ian Forrester, Kopf der Entwickler und Designer Plattform der BBC backstage.bbc.co.uk. Insgesamt ein beeindruckender Mix aus Marketing, Technologie, Web 2.0 und Unternehmergeist. Also nichts wie hin zur next09 , in den Kampnagel, Jarrestraße 20 in Hamburg oder wem die Kurzfassungen der Vorträge und Diskussionen ausreichen, der findet sicher reichlich twitternde Teilnehmer.

Mountreux Palace, Foto: Daniel Schuster


“We all come out to Montreux”, der CMO als Wegweiser durch die Finanzkrise!?

Schon eine Woche später und zum dritten Mal bringt marcus evans den CMO Gipfel nach Montreux in die Schweiz. Unter dem Motto „Strategie und Innovation im Marketing“ werden vom 11. bis 13. Mai 2009 aktuelle Themen, Trends und Herausforderungen zur aktuellen Marktlage diskutiert.

Vertreter aus der Industrie bieten Einblicke in Themen wie Marketingstrategie, Marketingeffizienz, Social Marketing und Marketing in Emerging Markets. Die Referenten berichten über Problemstellungen und Erfahrungen, dabei beleuchten abwechslungsreiche Keynote-Präsentationen die Thematiken aus einer alternativen Perspektive und zeigen Parallelen auf. Auf dem Programm stehen unter anderem Dr. Frank Schirrmacher (Mitherausgeber und Feuilletonchef der FAZ), Jan-Christiaan Koenders (Leiter Markensteuerung, Markenführung BMW und Marketingservices von BMW), Alexandra Schaar (Director Marketing von Starbucks Coffee Deutschland), Dr. Clemens Riedl (CEO von studiVZ), Klaus Terner (Director Global Ecosystem and Partner Marketing von SAP), Hans-Joachim Richter (Director Corporate Communications von Nestlé Nespresso SA), Tina Müller (Corporate Senior Vice President von Henkel), Peter Würtenberger (CMO von Axel Springer) sowie Sterne- und TV-Koch Alexander Herrmann. Den Vorsitz und die Moderation übernimmt dieses Jahr Professor Dr. Markus Voeth von der Universität Hohenheim.

Der CMO Gipfel bietet für Marketeers eine Plattform, um sich auszutauschen und ihre Netzwerke zu erweitern. Das mit Blick auf den Genfer See und die Alpen gelegene 5-Sterne-Hotel Fairmont Le Montreux Palace unterstreicht den exklusiven Rahmen.


„Bewegt Euch!“

Am 8. und 9. Juni 2009 finden sich Experten aus Wirtschaft und Politik sowie Anwender und Anbieter bereits zum 17. Mal zum Deutschen Multimedia Kongress   DMMK Digitale Wirtschaft in Berlin ein. 2009 steht der DMMK unter dem Motto "MOVE!". Damit will der Kongress den Stellenwert der Branche als Wachstumsmotor der Gesamtwirtschaft betonen. Man könnte auch meinen, dass es als Aufforderung „Bewegt Euch!“ an all jene gerichtet ist, die bisher tatenlos zusahen und jetzt wichtige Entwicklungen an sich vorbeiziehen sehen.

Am ersten Kongresstag startet für all solche eine Warm-up-Sessions zu den Themen Crowd Surfing, Bewegtbild in Marketing und PR, Virale Kommunikation und Communities & Social Networks. Einen Höhepunkt des DMMK sollen die Keynotes von Bestsellerautor und Internetvordenker Clay Shirky (New York) sowie Amir Kassaei, CCO der DDB Group Germany (Berlin), darstellen. Mit Fachbeiträgen von Experten der Branche werden anschließend aktuelle Trends und Perspektiven rund um Internet und E-Business diskutiert. Erwartet werden rund 800 Teilnehmer aus der Branche sowie aus Wirtschaft und Politik.
Zum krönenden Abschluss des Kongresses werden kreative und erfolgreiche Online-Projekte des Jahres mit der Verleihung des Deutschen Multimedia Awards (DMMA) gekürt.


Brüssel bittet zur Interact 2009

Jetzt schnell zum Flughafen und ab nach Brüssel. Denn schon am Folgetag lädt das IAB (Interactive Advertising Bureau) vom 10. bis. 12 Juni zum Interact Kongress in Brüssel ein. Schwerpunktthema wird dabei der Weg durch die Krise sein, die nun auch ernsthafte Auswirkungen auf das Online-Marketing-Geschäft zeigt. Vertreter namhafter Unternehmen der Branche werden sich zudem über Social Networks, Media Shifts, die Rolle der Kreativagenturen, Paid Content und neue Messmethoden austauschen.

Alain Heureux, Präsident und CEO des IAB Europe, zur Interact 2009: „Immer öfter berichten unsere Mitgliedern aus 23 Nationen, dass die derzeitige Wirtschaftslage heftigen Druck auf die Werbung in den digitalen Medien ausübt. In harten Zeiten sind Innovationen wichtiger denn je. In Brüssel erhalten die europäischen Branchenvertreter die einmalige Möglichkeit, von den Erfahrungen und Meinungen führender Köpfe aus der digitalen Werbung zu lernen.“
Neben Nikesh Arora, Vizepräsident von Google Europe, erwarten die Kongressteilnehmer Panel-Diskussionen mit Simon Waldman, Direktor of Digital der britischen Zeitung The Guardian, sowie führenden Köpfen von Microsoft, Nugg.ad, Goldbach Media, Hi-Media, Yahoo! und Turner International/CNN. Googles Arora wird in seinem Vortrag die wichtigsten Google-Innovationen vorstellen und darlegen, wie man neue Ideen und Möglichkeiten direkt für das eigene Geschäft nutzbar machen kann.

Um „Spending Shifts“ geht es bei Guy Phillipson, CEO des IAB UK. Phillipson diskutiert mit Vertretern von L’Oreal, Orange, Group M, Google und United Internet Media darüber, wie man mehr Werbespendings für das Online-Geschäft gewinnen kann. Ein weiteres Highlight wird das Panel „Making Integration Win” mit Simon Waldman vom The Guardian sein, der zusammen mit Vertretern von Turner International/CNN, Nielsen Online und Microsoft darüber nachdenken wird, wie Online den traditionellen Media-Mix noch stärker beeinflussen wird.


Und wieder zurück nach Berlin zum Infopark-Internet Congress iico.de


Infopark-Internet Congress iico.de ist mittlerweile eine etablierte Größe im jährlichen Kongressgeschehen. Der fünfte iico.de findet vom 15. bis zum 17. Juni 2009 in Berlin statt. Branchen-Experten präsentieren in mehr als 30 Vorträgen und Workshops wichtige Business-Trends und Technologien rund ums Web. Das Kongressprogramm deckt an allen Tagen folgende vier Themenbereiche des Webs ab: Konzepte und Online-Marketing, Technologien, Inhalte, Anwendungen. Zu den Referenten zählen Prof. Ralf Schengber, Dr. Schengber & Friends, Ralf Haberich, Nedstat, Torsten Oltmanns, Roland Berger Strategy Consultants, Markus Hövener, Bloofusion wie viele andere.

Performance-Marketing in München

Von Berlin jetzt wieder ins Flugzeug rein und ab nach München, denn dort geht es gleich zum Anschlusstermin am 18. Juni. Bereits zum dritten Mal veranstaltet explido WebMarketing die Affiliate TactixX. Die Konferenz hat sich zu einem bedeutenden Branchentreffen der Affiliate-Marketing-Branche in Deutschland entwickelt. Die Referenten berichten am 18. Juni 2009 im Kempinski Hotel am Münchener Flughafen über aktuelle Entwicklungen und Strategien im Affiliate-Marketing.

Zu den Themen in diesem Jahr gehören die Diskussion um Affiliate-Betrug wie auch Social-Media-Trends und internationale Aspekte der Branche. Neben hochkarätigen Vorträgen, Case-Studies und Diskussionsrunden besteht diesmal mehr Raum und Zeit zur persönlichen Vernetzung: Erstmals werden ein WLAN-Café, eine Networking-Lounge und eine Networking-Party am Abend angeboten.

Rupert Turner
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