Online-Marketing Newsletter: AUSGABE 1 / 2008 | 11.01.2008 - ADZINE - Magzin für Online-Marketing
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   AUSGABE 1 / 2008 | 11.01.2008

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EDITORIAL
von Arne Schulze-Geißler, Editor | ADZINE 11.01.2008

Morgen gibt es Freibier!

Arne Schulze-Geißler

Leider gibt es immer nur morgen Freibier, und so ist es auch mit manchen digitalen Trends. Bei allen Spekulationen, was 2008 passieren oder auch nicht passieren wird, steht eines fest, es gibt keine Verschnaufpause an der digitalen Marketing-Front. Online-Medien und Technologien werden dafür sorgen, dass es für Werbetreibende nicht langweilig wird. Vielmehr werden Marketing- und Vertriebsverantwortliche das Gefühl haben, zahllose Kommunikationschancen an sich vorbeiziehen zu sehen. Bei allen Ideen und Trends, die eigenen Ziele und den Weg dorthin im Auge zu behalten, ist die Herausforderung. Nur so wird man der eigenen Online-Strategie ein schlüssiges Profil geben können. Ach ja und die Botschaft nicht vergessen. Denn der vielzitierte David Ogilvy sagte schon: "What really convinces consumers to buy or not to buy is the content of your advertising, not its form."

Hat man den Masterplan und den Überblick, gibt es natürlich auch weiterhin operative Herausforderungen, so beispielsweise, Kreation und Mediaplanung in Einklang zu bringen. Hier sind im Wesentlichen die Agenturen gefragt, die Units enger miteinander zu verschweißen. Als Agenturkunde kann man aber darauf achten, dass neben der Konzept- und Kreativfraktion auch die Online-Mediaexperten schon möglichst früh am Tisch sitzen. Dennoch sieht es fast so aus, dass bei tiefergehenden Integrationen von Marke und Image in Online-Medien Agenturen immer öfter nur zuschauen oder lediglich den logistischen Erfüllungsgehilfen abgeben. Die Ideengeber werden immer häufiger die Medien und die Kunden selbst sein. Die einen wissen eben, was auf der Plattform los und möglich ist, und die anderen haben die Kenntnis, mit welchen Themen sie ihre Kunden involvieren können, um es mal im Engagement-Jargon zu sagen.

Marken werden zunehmend zu Programm-Machern. Eigene Medienangebote zu launchen, um Image und Marke im Bewusstsein der Konsumenten zu stärken, wird eine begehrte interaktive Disziplin für Unternehmen sein. Ganz gleich, ob es sich dabei um die Jogging-Community eines Laufschuhherstellers handelt, ein virtuelles Kochstudio eines Tütenpuddingherstellers oder eine virtuelle Teststrecke, auf der man neue Autos probieren kann. Es kann nicht schaden, den Konsumenten möglichst viel ihrer wertvollen Zeit abzuzwacken, denn die verbringen sie dann schon mal nicht bei der Konkurrenz.

Aber neben diesen High-Involvement-Lösungen spielt natürlich das Mediageschäft nach wie vor die zentrale Rolle und damit auch die Frage, wo findet der Werber seine Zielgruppe. Mediaplaner haben ihre Planungstools und Publisher sowie Vermarkter haben nochmal ganz eigene Methoden: Targeting in allen Schattierungen. Während die einen auf Userverhalten setzen und mit Wahrscheinlichkeiten Profildaten hochrechnen, setzen andere auf Context und manuelle Optimierung. Alles keine Glaubensfrage, sondern ein riesiges Experimentierfeld für Werbetreibende ohne ein pauschales Richtig oder Falsch. Zudem lassen sich ja Targetingverfahren fast beliebig kombinieren.

Nun reiht sich neben den üblichen Mediaanbietern, wie Verlagstiteln, den Portalen und den unabhängigen Online-Vermarktern, zunehmend die Spezies der Ad-Networks ein, deren Zahl kontinuierlich steigt. Und auch hier gibt es nicht nur Nachahmer, sondern auch neue Strömungen. Während die meisten dieser Aggregatoren von namenlosem Traffic auf Hochtechnologie setzen, um die großen Inventarmengen für alle Beteiligten möglichst optimal zu nutzen, macht mittlerweile auch das "vertikale Netzwerk" die Runde. Hier geht es nicht um anonymen Massentraffic, der durch Technologie veredelt wird, sondern um den gezielten thematischen Zusammenschluss von Special-Interest- und Nischen-Sites. Intelligente Lösungen erlauben es beispielsweise Publishern wie Verlagstiteln, thematisch zu ihnen passende Networks aufzubauen. Hiervon können sowohl Werbekunden, Verlage und auch die Betreiber passender Nischen-Sites profitieren. Also halten Sie 2008 Ausschau nach vertikalen Netzwerken. Aber auch große Portale, vornehmlich aus dem nordamerikanischen Kulturraum, setzen auf den Ausbau ihres Portfolios und bieten Drittseiten ihre Salespower an. Sie betreten damit eigentlich ein komplett neues Geschäftsfeld. Sie unterziehen sich der Transformation vom Portal mit Vermarktungs-Unit zum Online-Vermarkter mit angeschlossenem Portal. Diesen Ansatz werden wir uns noch mal erklären lassen müssen, aber vermutlich sind das Transatlantikbefehle, "which must be obeyed" von the German Niederlassungen. Jetzt mal Spaß beiseite, auch deutsche Portale suchen ihr Heil in der Drittvermarktung, anstelle sich auf die Verbesserung des Produktes zu konzentrieren.

Aber braucht man wirklich ein Ad-Network, um mit Online-Werbung Geld zu verdienen? An sich reicht doch eines von diesen kleinen Fensterchen zum Chatten oder das uns mit anderen nützlichen Informationen aus unserem Online-Freundeskreis versorgt. Diese kleinen Spielereien (Gadgets) auf dem Bildschirm (window) nennen sich Widgets und lassen sich auch zu Werbezwecken nutzen. Technisch ist das ja nicht ganz neu, aber trotzdem liegen sie voll im Trend, da sich gerade Social Networks über die Verbreitung eigener Widgets auf den Seiten Aufmerksamkeit bei den Nutzern und damit Zugang zu den dringend benötigten Werbegeldern versprechen.

Auf der einen Seite werden in der Branding-Sektion Kreation und Medien immer intensiver miteinander verquickt, auf der anderen Seite gibt es im Segment "schnelle zählbare Ergebnisse" diesen starken Drang zur Standardisierung, um große Volumina "günstigen" Webinventars zu vermarkten. Marktplatz- und Auktionsmodelle (Media Exchanges) scheinen hierfür eine geeignete Lösung zu sein. Was diesen Markt angeht, muss man damit rechnen, dass Yahoo's RightMedia schon bald Deutschland entdeckt und Google/DoubleClick versucht den ultimativen Werbeautomaten für Display-Ads nach dem AdWords-Vorbild zu launchen. Vielleicht einigt man sich aber auch ganz einfach auf eine deutsche Lösung, denn eigentlich wäre es ja nicht einzusehen, dass man einen gewissen Prozentsatz deutscher Online-Werbespendings aus dem Display-Bereich auch nach Mountain View überweist. Gäbe es einen großen deutschen Exchange mit einheitlichen Targetingparametern hätte man natürlich auch automatisch ein prima Ad-Network mit enormer Reichweite, von dem Mediaeinkäufer wie Publisher gleichermaßen profitieren würden. Nur, wer soll diesen Exchange betreiben?

Bei diesen ganzen Entwicklungen, die ich ohnehin auch nur kurz ansprechen konnte, habe ich die Bereiche Search- und Affiliate-Marketing (und andere) total vernachlässigt. Nächste Woche werde ich das nachholen, denn ADZINE erscheint ab sofort wöchentlich, es sind einfach zu viele Themen, um das zweiwöchentliche Erscheinen guten Gewissens aufrechtzuerhalten.

Heute berichten wir über Widgets und Social Commerce. Dann habe ich noch einen interessanten Beitrag gefunden, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Es geht um Linkaufbau unter Bloggern zu SEO-Zwecken von Anthony Kirlew, dem Betreiber vom SEO-Blog "oldSchoolSeo.com". Hier sind Englischkenntnisse gefragt.

Viel Spaß mit ADZINE!

Arne Schulze-Geißler
asg@adzine.de
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TRENDS
von Sacha Berlik, Oridian | ADZINE 11.01.2008

Widget, Spielerei mit Advertising Impact?

Sacha Berlik

Der Widget-Hype wird im neuen Jahr 2008 sicherlich auch in Europa dem Web 2.0-Höhenflug der vergangenen Jahre neue Nahrung bieten. Comscore zählt inzwischen weltweit über 170 Millionen Widget-Installationen und etwa 580 Millionen Internetnutzer weltweit, die im vergangenen November diese kleinen Fensterchen genutzt haben. Auch der Logistikdienstleister UPS hat im November 2007 in ganz Deutschland mit Plakaten für sein neues UPS-Widget geworben. Ich bin mir jedoch sicher, dass ein Großteil der potenziellen UPS-Zielgruppe das lustige Männchen auf den Plakaten für das Widget gehalten hat.

Was sind eigentlich Widgets und inwiefern lassen sich Widgets in das Online-Marketing integrieren?

Widgets sind kleine Programme, die man mittels HTML-Codeschnipseln auf einer Webseite oder einem Weblog einfügen kann. Diese sind dann auf einer typischen Web 2.0-Plattform als User Generated Content hinterlegt. Bekannt sind beispielsweise die Youtube-Widgets, welche das Lieblingsvideo auf dem MySpace- oder Facebook-Profil zeigen, oder ein Flickr-Widget, das stets die letzten 5 Fotos des eigenen Flickr-Account auf der eigenen Website zeigt.

Die bloße Existenz von 170 Millionen Widgets ist ja noch lange kein Indikator für ein erfolgreiches Marketinginstrument. Das haben uns der Web 2.0-Hype und die darauffolgende Suche nach soliden Refinanzierungsmodellen gezeigt. Dennoch transportieren viele Widgets Werbebotschaften, haben integrierte Werbemittel, sind klickbar oder wurden komplett von einem Werbetreibenden zur Verfügung gestellt.

Der faktische Erfolg von Widgets für das Online-Marketing lässt sich durch drei Kategorien messen: Die Sichtkontakte, die Nutzung und die Uploads.

Die Sichtkontakte

Der Parameter "Views" ist vergleichbar mit den Ad-Impressions klassischer IAB-Formate. Es ist aber ein unfairer Vergleich, da Widgets permanent wirklich neuen Inhalt anzeigen und somit einen höheren Aufmerksamkeitsgrad beim Nutzer genießen. Widgets werden durch den Profilinhaber einer Web 2.0-Community oder eines Blogs persönlich ausgewählt und seinem Profil hinzugefügt. Sie reflektieren dessen Individualität, sind also ein integraler Bestandteil der Art und Weise, wie sich ein Nutzer im Netz darstellt. Werbung in diesem Widget ist glaubwürdiger als in einem anonymen, unpersönlichen redaktionellen Kontext. Werbung wird in den privaten Raum befördert.

Die Nutzung

Der Parameter "Nutzung" misst die Interaktion mit dem Widget. Also wie viele Nutzer nutzen es, welche Anzahl in Relation zu den Ansichten und wie lange beschäftigt sich der Nutzer mit dem Widget. Wie "sticky" ist das Widget. Je länger die Interaktion mit dem Widget, je höher das Verhältnis von Ansicht zu Interaktion, desto erfolgreicher ist das Widget.

Die Uploads

Der Parameter "Uploads" ist am bedeutendsten für den Werbeerfolg eines Widgets. Hier geht es einerseits um die Anzahl der Webseiten, Communities, welchen das Widget hinzugefügt werden kann. Andererseits um die Anzahl der Nutzer, welche das Widget auf Ihren Profilseiten integriert haben. Jede einzelne Installation eines Widgets repräsentiert ein Individuum, welches sich für das Widget entschieden hat und mit diesem einen kleinen Teil seiner einzigartigen Persönlichkeit im Netz darstellen möchte.

So pathetisch dieser letzte Satz beim zweiten Durchlesen auf mich wirkt, so trifft er doch den Punkt der Marketingwirkung von Widgets genau: Es ist Werbung im privaten Bereich ﷓ ein Statement.
Für Werbetreibende, welche es gewohnt sind, im Internet Hunderte von Millionen Ad-Impressions durch Bannerwerbung zu schalten, mag die Anzahl potenzieller Uploads gering erscheinen. Aber der Multiplikator jedes einzelnen Uploads (X * Upload = Y * Nutzungen = Z * Ansichten = Z * Ad-Impressions) stellt eine zahlenmäßige Vergleichbarkeit mit Banneradvertising her. Die inhaltliche Qualität des Widgetmarketings liegt hierbei aber deutlich über den klassischen Banneradvertisings.

Der Parameter "Uploads" ist am bedeutendsten für den Werbeerfolg eines Widgets. Hier geht es einerseits um die Anzahl der Webseiten, Communities, welchen das Widget hinzugefügt werden kann. Andererseits um die Anzahl der Nutzer, welche das Widget auf Ihren Profilseiten integriert haben. Jede einzelne Installation eines Widgets repräsentiert ein Individuum, welches sich für das Widget entschieden hat und mit diesem einen kleinen Teil seiner einzigartigen Persönlichkeit im Netz darstellen möchte.

Sacha Berlik
sachab@oridian.com
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E-COMMERCE
von Rupert Turner, Redaktion | ADZINE 11.01.2007

Besser Shoppen

Wenn man in einem Geschäft keinen Verkäufer findet, liegt es nahe, sich mit anderen Kunden über den mangelhaften Service zu unterhalten. Dabei findet man heraus, dass ein anderer Kunde den Kauf des Plasma TVs vom letzten Jahr bereits bereut, jetzt aber eigentlich einen Föhn sucht. Man selbst möchte einen Tischgrill kaufen und zufälligerweise entpuppt sich der andere als ambitionierter Hobbykoch mit Sachverstand in Grillen aller Art. Und eigentlich versteht man selbst auch einiges vom Föhnen. Und eh man sich versieht hat man eines von diesen zwischenmenschlichen Erlebnissen, die das Einkaufen doch erst so richtig schön machen.

Ob das Internet ähnlich intensive Erlebnisse zulässt, ist fraglich. Ähnlich guten Rat, sowie Bewertungen und Preisempfehlungen findet man aber in jedem Fall. Der Austausch von strukturierter und selektierter Information ist ja nun mal die Stärke des Webs. So lassen sich zu Shoppingzwecken natürlich auch die entsprechende Informationen und Meinungen zu allen erdenklichen Produkten finden. Dafür sorgen Hersteller, Shops und Konsumenten.

Der Begriff "Social Commerce" macht zunehmend die Runde. Es geht also in Zukunft nicht mehr allein um Produktdatenbanken, sondern auch um den zwischenmenschlichen Aspekt beim Online-Shopping. Wir sprachen mit Tim Hahn (33), Mitgründer und Geschäftsführer der Internet-Agentur netz98 new media GmbH, um mehr zum Thema zu erfahen. Hahn entwickelte zusammen mit seiner Social Commerce Unit die Social Shopping Plattform SoSmart.de.


ADZINE: Was steckt hinter dem Begriff Social Commerce? Welche Geschäftsphilosophie verbirgt sich dahinter?

Hahn: Social Commerce ist der Internet-Handel der nächsten Generation: E-Commerce-Plattformen der Zukunft sind nicht länger nur händlergetrieben, shopzentriert und angebotsorientiert. Der Web 2.0-Einkäufer gibt sich mit einseitigem Konsum nicht mehr zufrieden - er will mitgestalten, beraten und interaktiv kommunizieren. So mancher Kunde wird dabei sogar selbst zum Verkäufer.

Anstatt nur auf die eigenen Produkte fokussiert zu sein, ermöglicht ein Social Commerce- Angebot den Menschen, sich auszutauschen. Und erst dabei wird dann auch ge- und verkauft.


ADZINE: Ist das denn überhaupt glaubwürdig, wenn der soziale Aspekt aus einem rein kommerziellen Gedanken von der Händlerseite angestoßen wird?

Hahn: Obwohl der Händler das Thema Social Commerce natürlich in erster Linie aus kommerzieller Sicht anstößt, gibt es einen sozialen Aspekt. Er besteht darin, dass sich Nutzer untereinander austauschen können. Eine Gruppe von Menschen, eine Community hat die Möglichkeit, sich zu vernetzen, miteinander zu sprechen und sich Produkte zu empfehlen. Jeder einzelne hat dadurch den Vorteil, dass er in diesem sozialen Netzwerk das für ihn relevante Produkt findet.


ADZINE: Wer kann vom Social Commerce profitieren und wer verliert möglicherweise?

Hahn: Von der Idee des Social Commerce profitieren alle Beteiligten - egal ob Plattform-Betreiber, Händler oder Käufer. Auf der einen Seite stehen mehr Umsätze und aktive Kunden mit einer höheren Bindung zum Portal, auf der anderen Seite profitieren Nutzer von den erweiterten Möglichkeiten, das optimale Produkt zu finden.

Social Commerce und E-Commerce konkurrieren nicht untereinander: Social Commerce stellt eine Erweiterung/Weiterentwicklung des E-Commerce dar. Mit Social Commerce vollzieht der klassische E-Commerce einen Wandel hin zu neuen Gesprächen und mehr Offenheit.


ADZINE: Welche Merkmale kennzeichnen einen effektiv gestalteten Social-Shop (Design, Benutzerführung, Usability)? Wie kann man den User glaubwürdig einbinden?

Hahn: Wichtig ist, dass der Nutzer seinen eigenen Social-Shop maximal individualisieren kann. Der Nutzer sollte die Möglichkeit haben, seinen Social-Shop in Bezug auf Inhalt, Design und Struktur selbst zu gestalten. Je mehr Gestaltungsmöglichkeiten der Nutzer hat, umso glaubwürdiger wird er durch seinen Social-Shop repräsentiert.

Bei der Planung eines Social-Shops spielen die Grundsätze des Web 2.0 eine entscheidende Rolle. Web 2.0 steht für eine neue, evolutionäre Art, wie Nutzer sich online bewegen und mit dem Internet umgehen. Das zentrale Moment: Konsumenten wollen nicht länger nur einfach konsumieren, sie wollen aktiv am Geschehen teilnehmen. Die große Herausforderung bei der Konzeption eines Social-Shops besteht darin, eine Community von Usern, die in einer sozialen Erlebnis- und Einkaufswelt Gemeinsamkeiten, Anerkennung und Interaktion suchen, mit den kaufmännischen Gesetzen der Profitabilität unter einen Hut zu bringen.

Eine exakt auf die Bedürfnisse und Besonderheiten eines Unternehmens zugeschnittene Social Commerce-Lösung soll sowohl Marktplatz als auch ein gemeinschaftlicher Spielplatz sein.

In puncto Design gibt es drei Aspekte, die eine besonders große Rolle spielen: Eine durchgehend intuitive und visuelle Benutzerführung, die ausgeprägte Möglichkeit der Individualisierung und ein glaubhaftes Design.

Um den Nutzer zum Mitmachen zu bewegen, muss Vertrauen aufgebaut werden - das passende Design und eine intuitive Benutzerführung sind sehr wichtige Bausteine dafür: Es ist elementar, den Nutzern die nötigen Werkzeuge an die Hand zu geben, damit diese "ihrem" Content auch gestalterisch einen eigenen Stil verleihen können.


ADZINE: Welche Technologien werden zur Implementierung einer Social Commerce-Plattform eingesetzt? Welche ist zu empfehlen? Welche Kosten sind damit verbunden?

Hahn: Die Technologien zur Implementierung einer Social Commerce-Plattform müssen nicht neu erfunden werden, der Markt bietet eine Fülle von ausgereiften Möglichkeiten, mit denen sich die Idee der Handels-Community effizient umsetzen lässt. Zugleich ist der Einsatz von State-of-the-Art-Techniken und Web-Services unabdingbar für die erfolgreiche Implementierung eines Social-Shops und zur Erreichung eines angenehmen Einkaufserlebnisses. Aktuelle Web-Technologien tragen entscheidend zur Usability bei und unterstützen das Design und Layout bei der Entwicklung des Joy-of-Use. Dabei darf auch das Thema Sicherheit nicht aus den Augen verloren werden. Die Technologie, in der das Projekt umgesetzt werden soll, ist prinzipiell egal. In den letzten Jahren ist die Popularität von LAMP-Plattformen jedoch enorm gestiegen. LAMP steht hierbei für Linux, Apache, MySQL und PHP/Python/Perl.


ADZINE: Für welche Händler ist Social Commerce besonders gut geeignet?

Hahn: Prinzipiell ist der Social Commerce-Ansatz für alle Händler in allen Branchen denkbar. Zudem hebt Social Commerce auch ausgefallene Produkte hervor, da die "Wisdom of the Crowd" nicht den Gesetzen der Wirtschaft, sondern des persönlichen Geschmacks folgt. Dieser Aspekt des Social Commerce ist natürlich gerade für Händler von Nischenprodukten und für Longtail-Anbieter interessant.


ADZINE: Wo sehen Sie den Onlinehandel in fünf Jahren?

Hahn: Der Idee des gemeinsamen Einkaufserlebnisses gehört die Zukunft, denn sie beschreibt die Kommerzialisierung von Web 2.0 und liefert damit eine sinnvolle Erweiterung der klassischen E-Commerce-Modelle.

Wir stehen im Moment am Anfang einer neuen Revolution durch Social Commerce. Wir können momentan noch nicht annähernd abschätzen, welche Ausmaße sie annehmen wird.

Alle Beteiligten können sich jedenfalls freuen: In fünf Jahren werden die jetzigen Entwicklungen den Unternehmen mehr Umätze und Erfolg bescheren und die Nutzer freuen sich über ein personalisiertes und zugleich gemeinschaftliches Einkaufserlebnis!

Rupert Turner
redaktion@adzine.de
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Linkbuilding
von Anthony Kirlew, oldschoolseo.com (Blog) | ADZINE 07.01.2008

How 30 minutes a day can result in 250 inbound links

First, know that the 250 links will come over time - it's not a one time event. It is actually a pretty simple strategy and will have more benefits than just getting inbound links. I am referring to the practice of strategically commenting on blogs. Sure, it's been talked about, but the question is are you doing it? And if you are, are you doing it effectively? How do you know if it's working for you or not?

It shouldn't take you more than 30 mintues per day to find a new blog to post a comment on. I recommend starting in your niche with the goal of attracting similarly minded subscribers to your site or blog. In the process, you will learn of new blogs in your field, find complementary blogs closely related to your field, and get to know more bloggers in your niche, which could lead to guest blogging on their blogs. A great way to find bloggers in your niche is through <a href="http://www.stumbleupon.com/" target="_blank" >StumbleUpon</a>, and blogging guru extraordinaire, <a href="http://www.problogger.net/" target="_blank" >Darren Rowse</a> just wrote a <a href="http://www.problogger.net/archives/2008/01/05/using-stumbleupon-to-get-on-the-radar-of-other-bloggers/" target="_blank" >great article</a> about this.

In your quest to comment, I suggest subscribing to a few blogs and really getting involved in the community aspect by becoming a top contributor as this can lead to others eventually subscribing to your blog (and that is one of your goals right?) Also, help promote those blogs by Stumbling, Digging, or whatever flavor of Social Media Marketing you utilize. As Darren points out, they will take notice.

And of course, who says you need to only post one comment per day? The more you comment, the faster you will see results. Try kicking it up to 4 a day and see what happens.

Of course, some bloggers will use the (evil) “<a href="http://www.searchengineguide.com/jennifer-laycock/how-to-tell-if-a-link-as-nofollowed.php" target="_blank" >no follow</a>" tag which will reduce the effectiveness of this tactic, but it will still get your name out there and may even solicit a few clicks, especially if you use a unique name as opposed to "Mary"… you know, something like "Old School": I have made a goal to do this myself and in fact even have a spreadsheet where I am tracking it (what a geek!) so I can make sure that I meet my goals. In a year, I almost guarantee that you will make huge strides in the blogging community if you practice this daily.

That's me for now, but stay tuned for more hot <a href="http://www.oldschoolseo.com/"_blank" >blogging tips</a>!

Anthony Kirlew
seo @ oldschoolseo
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Stellenanzeigen

10.01.2008

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Zed digital, Düsseldorf

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