Online-Marketing Newsletter: AUSGABE 7 / 2007 | 04.04.2007 - ADZINE - Magzin für Online-Marketing
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   AUSGABE 7 / 2007 | 04.04.2007

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EDITORIAL
von Arne Schulze-Geißler, Editor | ADZINE 04.04.2007

Neue Regeln für neue Medien

Arne Schulze-Geißler

In der Vorosterwoche darf man ja mal ein wenig phantasieren und der 1. April liegt ja auch noch nicht so weit zurück. Was wäre, wenn die Onlinewerbeindustrie bei der momentan mal wieder heiß diskutierten Frage der Agenturvergütungen eine Vorreiterrolle einnehmen würde? Gerade beim Onlinemedium wird soviel Wert auf Transparenz und Zurechenbarkeit von Maßnahme und Wirkung gelegt. Eigentlich wäre es das prädestinierte Testfeld für die transparente Abrechnung zwischen allen Beteiligten.

Um aus der Phantasie Realität werden zu lassen, würde es Bewegung an allen Fronten verlangen. Werbetreibende müssten den Mediaagenturen ihre Leistung angemessen vergüten, sei es durch die vollständige Überlassung der AE oder auch eine präzise aufwandsorientierte Abrechnung. Die Agenturseite würde im Gegenzug von undurchsichtigen Rückvergütungsmodellen mit Vermarktern Abstand nehmen. Vermarkter und Websitebetreiber könnten sich dann ausschließlich durch ihre Produkte und Services empfehlen und wir wären sie los die Diskussionen über Beratungsneutralität im Mediageschäft. Wären dann nicht alle zufriedener? Die gesamte übrige Mediabranche könnte vom Vorbild "Online" lernen und damit bei den Werbetreibenden für adäquate Vergütungen und die Vorteile transparenter Abrechnungsmodelle werben.

Obwohl nur ein Gedankenspiel, bin ich überzeugt, dass sich eine einheitliche und ehrliche Bekennung der Onlinemediabranche zur Transparenz auf allen Ebenen eine effektive Eigenwerbung für die Gattung darstellen könnte. Zudem würde man Überlegungen reichweitenstarker Online- Publisher entgegenwirken, verstärkt die direkten Beziehungen zum Werbekunden zu suchen und die Verhandlungen mit Agenturen zu umgehen.

Der heutige Beitrag von Alexander Hüsing bedient ein etwas weniger heikles Thema, das aber auch Agenturen wie Vermarkter angeht. Denn für eine unmissverständliche Kommunikation werden sie gemacht: Standards bei Werbemitteln, hierzu einige Stimmen aus der Szene.

Unser Spieler im Team, Jens von Rauchhaupt, besuchte letzte Woche in Berlin die GfM-World Kongress und hielt Ausschau nach Neuigkeiten beim In-Game-Marketing und schildert seine Eindrücke.

Was tut man, wenn die eigene Seite von Suchmaschinen ignoriert wird? Klar, eine Agentur beauftragen, die sich mit so was auskennt. Markus Hövener von Suchradar hat einige Verkaufstricks der Suchmaschinenoptimierer zusammengetragen, damit Sie auch als SEO-Laie die Blender der Branche erkennen.

Derzeit gibt es Gerüchte und Spekulationen über den Verkauf von DoubleClick. Verschiedene Publisher-Schwergewichte sind als Käufer im Gespräch. Rupert Turner hat ein paar Gedanken zusammengetragen.

Viel Spaß mit ADZINE und Frohe Ostern!

Arne Schulze-Geißler
asg@adzine.de
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WERBEFORMATE
von Alexander Hüsing, Redaktion | ADZINE 04.04.2007

Standards für Wachstum und Kreativität

Alexander Hüsing

Standards sind wichtig. Wer ein DIN-A4-Blatt verlangt, bekommt immer ein Stück Papier mit genau festgelegten Maßen (210 x 297 mm). In der Online-Werbewelt sollen Standards die Produktion und Anlieferung von Online-Kampagnen erleichtern und so einen reibungslosen Ablauf ermöglichen. Immer wieder sorgen diese Standards aber für hitzige Diskussionen zwischen Mediaagenturen, Vermarktern und Website-Betreibern.

"Ein Werbemittel - alle Vermarkter" lautet das Motto des Online-Vermarkterkreises im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW). Unter dem Begriff "Flash-Layer" verstehen alle Mitglieder des Vermarkterkreises eine den Inhalt überlagernde flashanimierte Online-Werbung. Unter dem Stichwort Universal Ad Package hat die Interessengemeinschaft, gleichzeitig die deutsche Vertretung des IAB (Interactive Advertising Bureau) Europe, vier großflächige Werbeformate (Super Banner, Medium Rectangle, Rectangle und Wide Skyscraper) zusammengefasst.

"Für Vermarkter haben solche Standards ganz klare Vorteile. Standardisierte Werbemittel kann man viel besser platzieren, weil man sie auf sehr vielen verschiedenen Websites unterbringen und somit mehr User erreichen kann", sagt Jörg Vogelsang, designierter Geschäftsführer und Leiter Sales von Ad2Net. Channel-Buchungen würden durch solche Standards technisch überhaupt erst möglich. Vogelsang hält sogar eine weitere Standardisierung für sehr sinnvoll: "Nicht zuletzt stellt sie auch für Marketing-Entscheider und Werbekunden eine Entscheidungshilfe dar und sorgt für mehr Transparenz im Markt. Einheitliche Namen sind sicher wichtig, aber auch für die technischen Spezifikationen sollte es Standards geben. Die Begrifflichkeiten müssen klar sein, phantasievolle Bezeichnungen verwirren nur." Dies sieht Oliver Gertz von beyondinteractive auch so. Er fordert deswegen ebenfalls eine "weitere Vereinheitlichung bei der Benennung und den Spezifikationen von Online-Werbemitteln".

Marc Lehmann, Director Interaction bei MindShare, hält gewisse Standardformate für die Online-Werbewelt für unumgänglich - vor allem, weil so der Arbeitsaufwand in Grenzen bleibe. Eine übertriebene Standardisierung lehnt er indes ab: Ein gewisser Freiraum müsse sein. Gleichzeitig plädiert er dafür, die gesetzten Standards bei den gängigen Formaten alle "ein oder zwei Jahre genau zu überprüfen". So könne man das Potenzial besser nutzen. Vogelsang stimmt Lehmann in diesem Punkt zu: "Standards überholen sich im Lauf der Zeit. Ein Beispiel dafür sind das Halfsize- oder auch das Fullsize-Banner, deren Möglichkeiten meiner Ansicht nach bald erschöpft sind." Insbesondere für die modernen Richmedia- bzw. Multimedia-Kampagnen seien diese Formatgrößen kaum geeignet. Zudem sinke die Wahrnehmung für diese kleinen Werbeformate durch die deutlich gestiegenen Bildschirmauflösungen beim User.

Rasmus Giese, Geschäftsführer von orangemedia, setzt sich auch für eine stärkere Standardisierung ein: "Teilweise dauert es zu lange, bis die Branche sich auf einen Namen geeinigt hat. Aktuelles Beispiel ist das Wallpaper. Zu diesem Werbemittel kursieren immer noch diverse Namen." Die nächste Welle des Terminologie-Wirrwarrs rolle wahrscheinlich zum Thema Video-Ads auf uns zu. "Es wäre sehr wünschenswert, wenn man sich hier schnell auf einheitliche Namen verständigt", sagt Giese.

Trotz aller Standards sieht Giese genug Freiraum für kreative Ideen: "Solche Innovationen sind auch wichtig, um Online-Werbung immer weiter zu entwickeln. Im Internet lassen sich Non-Standard-Kampagnen sicherlich besonders gut realisieren. Und dies geschieht auch immer wieder". Im Erfolgsfall könnten aus solchen Kampagnen später sogar Standards werden. "Dieses Zusammenspiel aus Innovation und Standardisierung ist wichtig", sagt Giese. Die Marschrichtung für den Hamburger ist somit klar: "Nur durch Standards wird die Branche weiter so stark wachsen können." Damit ergäbe sich auch wieder mehr Raum für Kreativität. Beide Einflüsse müssen im geeigneten Verhältnis stehen.

Alexander Hüsing
ah@adzine.de
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GAMES MARKETING
von Jens von Rauchhaupt, Redaktion | ADZINE 04.04.2007

Spielplatz Berlin

Jens von Rauchhaupt

Auf dem diesjährigen GfM World Kongress in Berlin ging es recht beschaulich zu, etwas zu beschaulich, wie einige Beobachter meinten. Spätestens seit der Studie "Spielplatz Deutschland" sollte es doch bis nach Hintertupfingen vorgedrungen sein, dass 54 Prozent der millionenstarken Computer- und Videospielgemeinde ein Durchschnittsalter von 44 Jahren aufweist und damit im besten Konsumalter ist. Ob die gesellschaftliche Bedeutung der sogenannten eGames nun in den Werbe-Etats der Unternehmen eine entsprechende Würdigung erfährt, muss auch nach dem GfM Kongress bezweifelt werden. Zur Diskussion des weiten Themenfeldes "eGame Marketing" lohnte sich die zweitägige Veranstaltung aber allemal.

Der GfM World Kongress in Berlin ist derzeit die einzige europäische Veranstaltung, bei der die Werbetreibenden und Mediaplaner Neuigkeiten zum Thema eGame Marketing aus erster Hand bekommen können. Es war aber nicht die Art von Veranstaltung, die einen Hotelmanager vor organisatorische Herausforderungen stellt. Nicht einmal 200 Teilnehmer fanden nach Berlin, um sich dort über die Werbemöglichkeiten in den eGames informieren und beraten zu lassen. Es sieht so aus, als meidet das Gros der Werbetreibenden noch immer das Thema eGaming bzw. Ingame Advertising. Zu vage erscheinen auf den ersten Blick die Erfolgsaussichten, zu neu und unbekannt die gesamte Gaming-Branche. Hinzu kommt der Druck der Öffentlichkeit gegenüber bestimmte Spieletitel. Schließlich ist der Amoklauf in Emsdetten nicht all zu lange her und mit einem vermeintlichen Killerspiel will kaum eine Marke in Deutschland in Verbindung gebracht werden. "Ja es gibt große Marken, die zwar unser Spielenetzwerk buchen, aber ihre Werbemittel nicht in EGO-Shooter-Spielen ausliefern wollen. Auf der anderen Seite haben wir auch Advertiser, die gerade auf einen ausgewogenen Mix zwischen Action und Sport setzen wollen", sagt Natascha Najoan, Verkaufsleiterin von Massive Incorporated, neben IGA Worldwide führend bei der Vermarktung von eGames.

DIGA nimmt Fahrt auf

Dynamisches Ingame Advertising (DIGA) bildet in Berlin den Schwerpunkt des ersten Kongresstages. Dies ist kaum verwunderlich, da Experten dieser Vermarktungsmethode schon immer - vor Advergames, Product Placements und Static Ingame Advertising - das größere Potenzial nachgesagt haben. DIGA ähnelt stark dem klassischen Onlinemarketing, ähnlich schnell und flexibel in Planung und Umsetzung. DIGA ist nichts anderes, als dass innerhalb eines Onlinespiels auf vorbestimmten Flächen Werbung eingespielt wird, die der Vermarkter wie im klassischen Onlinemarketing aktualisieren kann. Geo Targeting funktioniert ebenfalls wie im klassischen Onlinemarketing problemlos. Der Kunde kann Billboards, Videos oder Interactive Ads buchen. "Bei den Billboards benötigen wir nur 2 Wochen bis wir die Werbung des Kunden in unserem Spielenetzwerk implementiert haben. 50 Spieletitel gehören inzwischen zu unserem Netzwerk", sagt Andrè Sonder, New Business Director Deutschland von IGA Worldwide. DIGA eignet sich also sehr gut, um verloren geglaubte Zielgruppen wieder zurückzugewinnen, soweit man eGames als einen selbstverständlichen Teil im Marketingmix versteht. IGA Worldwide will zum Beispiel mit seinem Spielenetzwerk bis Ende des Jahres 2 Millionen Nutzer im Monat erreichen können.

Gerade die großen internationalen Marken setzen bereits auf dynamisches Ingame Advertising oder stehen kurz vor dem Sprung auf diesen digitalen Kommunikationskanal, wie Nick Adams, Mediaplaner von Mindshare UK berichtete. Nach seiner Auskunft beteiligen sich derzeit die Unternehmen Nike, Unilever und Samsung mit ihren Werbemitteln an einer groß angelegten Research-Studie in einem Spieletitel von Electronic Arts mit Vor- und Nachbefragung der Gamer. Erste Ergebnisse sind im April zu erwarten; ein messbarer Erfolg könnte auch erhebliche Auswirkungen für den deutschen Markt haben. Der britische Mediaplaner übte aber auch Kritik an Ingame-Vermarktern: "Die unterschiedlichen Messmethoden der Vermarkter sind nicht hilfreich, auch fehlt es an einem richtigen Planning Tool." Zudem kritisierte Adams, dass es keine 3rd Party Adserver gäbe und man ausschließlich auf die Daten der Vermarkter angewiesen sei. "Dies ist zumindest fragwürdig", sagte der britische Mediaplaner auf der GfM.

Zukunft oder Gegenwart

"Gibt es in Deutschland überhaupt schon eGame-Planer?" fragte Andreas Koller, Chef des Technology Office von Ogilvy One, eher provokativ in seinem Vortrag über eGames und die Veränderung des Werbeetats. Nach Kollers Dafürhalten seien eGames ein konkurrenzloses Medium, um den digitalen Verbraucher anzusprechen. "Die Werbekunden fordern von uns den Schwenk in die digitalen Geschäftsfelder. Siebzig Prozent gehen inzwischen in das digitale Geschäft, 20 Prozent davon in das Onlinegeschäft. Dennoch ist der deutsche Markt hinsichtlich der eGames sehr verhalten." Koller setzte sich dafür ein, dass Werbeagenturen, Mediaagenturen, Spielehersteller und Marken näher zusammenrücken müssten, um dem Verbraucher dorthin zu folgen, wo er sich wirklich aufhält. Kenneth Ripley, Vicepresident bei IGA Worldwide, sieht sich in den Vereinigten Staaten schon etwas weiter: "Ingame Advertising ist keine Frage der Zukunft, es findet gerade statt. Dank erhöhter Bandbreite bei den Verbrauchern spüren wir den Rückenwind in der Branche." Ripley sieht für alle Beteiligten des IGA-Marktes eine Win-win-Situation. Offensichtlich sind die "Player" in den Staaten schon mehr zusammengerückt als hierzulande.

Ein wenig Licht in Dunkeldeutschland

Dass Deutschland etwas anders tickt, hat auch schon Natascha Najoan zu spüren bekommen. "Viele Buchungen bekommen wir aus der Entertainmentbranche und aus der Automobilindustrie, in letzter Zeit sind mehrere Blue Chip Advertiser hinzugekommen, das Kundeninteresse ist deutlich gestiegen. In den USA läuft der Verkauf aber deutlich einfacher. Die Kunden sind dort risikofreudiger und probieren Ingame Advertising auch mit höheren Budgets aus. In Deutschland ist man reservierter und eher zahlengeprägt." Najoan hält den GfM Kongress für eine gute Gelegenheit, um sich mal in der Branche auszutauschen. Bei Massive kostet ein Standard Billboard übrigens 35 Euro/TKP. Für ein Video-Ad oder Interactive Ad liegt der Preis bei 60 Euro.

Rechtliches

Man konnte erkennen, dass der Veranstalter der GfM bemüht war, möglichst viele Themenbereiche zu Ingame Advertising anzusprechen. Neben zahlreichen Vorträgen aus den USA und England, die ihre Erfahrungen und Daten zum Besten gaben, setzte man sich zum Beispiel auch mit den rechtlichen Hürden des Ingame Advertising auseinander. Auch digitale Spielplätze brauchen nämlich Regeln. Zentraler Diskussionspunkt war das Thema Schleichwerbung mit dem Hinweis, dass hier mangels Verfahren auch keine Gerichtsentscheidungen vorlägen, das Thema damit aber noch nicht ausgestanden wäre. Auf die Frage nach personalisierten Ads gab André Sonder, New Business Director Deutschland von IGA Worldwide, ein klares Statement ab: "Wir sehen überhaupt keine Notwendigkeit für personalisierte Ads in einem Game."

Freegames

Diese Antwort mag den fragenden Mediaplaner etwas ernüchtert haben, sie ist aber beim näheren Hinsehen geradezu zwangsläufig. Schließlich eignet sich Ingame Advertising vor allem für Markenwerbung; Adimpressions sind die Währung dieser Branche. Wer an wundersame CTR-Raten im eGame hofft, müsste schon mit einem Gewinnspiel etwas Großes ausloben. Ansonsten ist kaum zu erwarten, dass der Werbetreibende Unmengen von Leads generieren kann, wenn der User in einem Multiplayer-Spiel hastig über das Spielfeld hetzt. Auf der anderen Seite demonstrierte Howard Marks, Acclaim London, dass Gewinnspiele zwischen den Spielsequenzen oder in den Ladezeiten doch Erfolg versprechend sein können, soweit das Game dem User kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Marks machte es an dem Onlinespiel "9Dragons" deutlich, ein erfolgreiches Freegame im asiatischen Raum. Freegame war auch das Stichwort für den Österreicher Alfred Hofer von Greentube, der das Sportspiel Ski Challenge 07 vorstellte. Mithilfe von TV-Lizenzen konnte Greentube erstmals im deutschsprachigen Raum beweisen, dass Ingame Advertising mit den richtigen Partnerschaften mehr als nur gut funktionieren kann. Bei dem Vortrag von Greentube machte der eine oder andere Besucher große Augen und selbst die US-Amerikaner spitzten sichtbar die Ohren als TV-Lizenzen im Spiel waren.

Denn selbst in Übersee gibt es hinsichtlich der eGames-Vermarktung noch viel zu tun, wie auch Mike Goodman von Yankee Group Research, Boston eingestehen musste: "Videospiele sind mit ihren vielen Spieltiteln sehr vergleichbar mit dem Fernsehen und seinen unterschiedlichen Programmen, trotzdem meiden noch viele Werbetreibenden die Computerspiele als Kommunikationskanal. Sie geben das Geld noch immer vorrangig in den klassischen Medien aus. Einfach, weil sie es schon immer so gemacht haben."

Jens von Rauchhaupt
jvr@adzine.de
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SEO
von Markus Hövener, Suchradar | ADZINE 04.04.2007

Leere Versprechungen und unseriöse Praktiken

Markus Hövener

Den Kampf um die vorderen Suchmaschinen-Positionen treten Unternehmen immer häufiger an Agenturen ab, die sich auf solche Fragestellungen spezialisiert haben und die dem Unternehmen diese zeitaufwendige Arbeit, die zudem viel Wissen und Erfahrung erfordert, abnimmt.

Vor allem Mittelständler und kleine Unternehmen fallen immer wieder auf Anbieter herein, die viel versprechen und dann doch nichts halten. Oder auf Anbieter, die die Resultate mit unseriösen Methoden erreichen. Sobald Suchmaschinen solche Machenschaften entdecken, wird die Website des jeweiligen Unternehmens gesperrt - oftmals, ohne dass dem Unternehmen bewusst war, dass unseriöse Praktiken zur Anwendung kamen. Um sich gegen solche und andere Tricks zu wehren und einen seriösen Anbieter auszuwählen, hilft vor allem eins: Fragen stellen. Im Folgenden haben wir zwölf Aussagen ausgewählt, auf die wir regelmäßig stoßen.

"Wir bringen Ihre Website garantiert auf Platz 1."

Insbesondere wenn es um Suchmaschinen-Optimierung geht, kann niemand etwas garantieren. Denn das Ergebnis hängt nicht nur von den Künsten einer Agentur ab, sondern auch davon, wie die Algorithmen der Suchmaschinen sich verändern und vor allem von den Bemühungen Ihrer Konkurrenten. Denn wenn zwei Unternehmen gleichzeitig auf den ersten Platz möchten, wird es einer wohl zwangsweise nicht schaffen.
Den ersten Platz garantieren kann man aber trotzdem relativ sorglos, denn für einen Suchbegriff wie "klavierstimmer steinway hintertupfingen" bringt Sie natürlich jede Agentur auf den ersten Platz. Man muss halt nur einen Suchbegriff finden, für den es überhaupt keine Konkurrenz gibt.
Manchmal passiert es aber auch, dass eine Agentur Suchmaschinen-Marketing mit Suchmaschinen-Optimierung verwechselt bzw. das dem Kunden gegenüber nicht eindeutig klarstellt: Bei den bezahlten Einträgen (z.B. Google AdWords) ist es natürlich relativ leicht, den ersten Platz zu erobern, da hierfür nur das Mindestgebot bezahlt werden muss. Fragen Sie also auf jeden Fall nach, für welchen Suchbegriff Ihre Website wo auf den ersten Platz gebracht werden soll.

"Wir schicken Ihnen X qualifizierte Besucher."

Über qualifizierte Besucher freut sich natürlich jedes Unternehmen sehr - vor allem, wenn es scheinbar günstig ist. Aber wo kommen diese Besucher her? Und wie werden sie angelockt?
Das Problem mit solchen fertig geschnürten Angeboten ist auch, dass sie nicht für alle Unternehmen passen können. In manchen Nischenmärkten gibt es vielleicht nur dreistellige Suchvolumina (z.B. industrielle Teilereinigung). Wenn man dann aber ein Paket mit einer fünfstelligen Zahl an Besuchern ordert, muss man sich natürlich schon wundern, wie qualifiziert diese Besucher sein können.

"Wir optimieren Ihre Meta-Tags."

Mit solchen Kommentaren zeigen viele Agenturen direkt ihre Unkenntnis, denn Meta-Tags haben so gut wie jede Relevanz verloren. Diese im HTML-Code versteckten Informationen können z.B. Suchbegriffe enthalten, für die man in Suchmaschinen gefunden werden möchte. Glauben Sie aber bitte nicht, dass es genügt, hier einfach 100 Suchbegriffe einzutragen, um so gefunden zu werden. Die Komplexität der Suchmaschinen-Algorithmen ist definitiv nicht zu unterschätzen.
Die Unwirksamkeit einer solchen Strategie ist leicht nachzuweisen, aber in diesem Fall hilft auch die eigene Logik weiter: Wenn es wirklich so einfach wäre, würden dann nicht auch alle anderen Unternehmen diese Strategie nutzen? Und wäre sie dann nicht wieder unwirksam?
Wir sagen damit nicht, dass es sinnlos ist, Meta-Tags zu setzen. Aber erwarten Sie bitte auf gar keinen Fall, dass diese einen signifikanten Einfluss auf Ihre Suchmaschinen-Rankings haben werden.

"Entweder wir erreichen unser Ziel oder Sie erhalten Ihr Geld zurück."

Erfolgsabhängige Entlohnung ist natürlich immer ein Anreiz. Prüfen Sie aber bitte vorher genau nach, wie das Ziel definiert ist. Steht da wirklich schwarz auf weiß, dass Sie Ihr Geld zurückbekommen, wenn Sie für den für Sie relevanten Suchbegriff nicht weit vorne zu finden sind?
Und fragen Sie Ihre Agentur doch einmal, was sie davon hält, wenn Sie erst zahlen, wenn das Ziel erreicht ist. Wenn die Agentur so zuversichtlich ist, dass das Ziel erreicht wird, sollte das ja keinen Unterschied machen.

"Wir verbessern Ihre Rankings für 150 Suchbegriffe."

Die Zahl 150 ist natürlich nur ein Beispiel: Häufig werden Pakete mit unterschiedlich hohen Zahlen angeboten. Meistens hängt dann der Paketpreis von der Anzahl der Suchbegriffe ab: Je mehr Suchbegriffe, desto teurer.
Prinzipiell ist es so, dass man, um 150 Suchbegriffe abzudecken, auch 150 Seiten erzeugen muss - pro Suchbegriffe eine Seite mit Inhalten rund um den jeweiligen Suchbegriff. Aber was steht auf diesen Seiten? Glauben Sie wirklich, dass Ihre Agentur die Inhalte mühselig und sorgfältig recherchiert? Es ist eher wahrscheinlich, dass hier Tricks zum Einsatz kommen und entweder zweifelhafte oder automatisch erstellte Inhalte verwendet werden.
Stellen Sie daher auf jeden Fall sicher, dass die Inhalte einwandfrei sind. Und lassen Sie sich vertraglich zusichern, dass die Maßnahmen Ihrer Agentur nicht gegen die Richtlinien der Suchmaschinen verstoßen.

"Wir passen Ihre Seiten permanent an die Algorithmusänderungen der Suchmaschinen an."

Die Grundprinzipien der großen Suchmaschinen haben sich in den letzten Monaten nicht dramatisch geändert. Inhalte müssen also in der Tat nicht permanent angepasst werden - außer vielleicht, wenn Ihre Agentur mit Tricks arbeitet und dabei nicht von den Suchmaschinen ertappt werden will.
Glauben Sie also bitte nicht, dass ein redaktionelles Team Ihre Seiten permanent inhaltlich überarbeitet. Fragen Sie also Ihre Agentur, um welche Änderungen es sich hier handeln kann und wie Sie das überprüfen können.

"Sie erhalten 10.000 Besucher."

Über Besucher freut man sich wie gesagt immer. Aber auch hier gilt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Fragen Sie also Ihre Agentur, wie Sie diese Besucher mit Ihrem Web-Tracking-Tool überprüfen können.

"Wir haben den Google-Algorithmus entschlüsselt." oder "Wir haben gute Kontakte zu Google."

Der Google-Algorithmus nutzt laut Google mehr als 100 verschiedene Faktoren. Diese Faktoren und deren Zusammenspiel nur aus der Beobachtung der Suchmaschinen-Ergebnisse zu erkennen, ist faktisch unmöglich. Selbst wenn man den Algorithmus entschlüsselt hätte, würde sich die Gewichtung der Parameter innerhalb weniger Tage ändern.
Und das mit den guten Kontakten: Ja, viele Agenturen haben gute Kontakte zu Google. Aber das heißt noch lange nicht, dass da jemand aus dem Nähkästchen plaudert und interne Geheimnisse weitergibt.

"Sie erhalten von uns Statistiken, dass Sie bei Google & Co auf den vorderen Plätzen zu finden sind."

Solche Statistiken sind natürlich sehr hilfreich, da man so den Fortschritt erkennen kann. Aber auf jeden Fall sollten Sie hier auch wieder effektiv kontrollieren: Die Suchmaschinen-Positionen können Sie schließlich auch manuell oder mit geeigneter Software überprüfen.
Und lassen Sie sich nicht mit der Begründung abspeisen, dass sich die Suchmaschinen-Positionen ja pausenlos ändern. Das stimmt zwar, aber es wäre dann doch ein komischer Zufall, wenn die sich gerade immer dann massiv nach unten verändert haben, wenn Sie nachschauen.

"Wir bringen Sie bei Google und Yahoo auf die vorderen Positionen."

"Vordere Plätze" hört sich natürlich gut an, aber wie sind die denn definiert? Die ersten 10 Suchergebnisse, die ersten 100, die ersten 1000? Und für welche Suchbegriffe? Haken Sie daher nach, welche Plätze für welche Suchbegriffe realistisch sind.
Und fragen Sie auch nach, ob es sich hierbei um die normalen Suchergebnisse oder um die bezahlten Einträge handelt. Das wird gerne durcheinander geworfen, denn schließlich ist es sehr leicht, ein Unternehmen in den bezahlten Einträgen nach vorne zu bringen.

"Wir tragen Ihre Website in 500 Suchmaschinen ein."

Die Eintragung in Suchmaschinen an sich ist relativ wertlos, da sie bestenfalls bedeutet, dass eine Suchmaschine Ihre Website besucht und in den Suchmaschinen-Index einfügt. Das bedeutet natürlich nicht, dass Ihre Website auch in den Suchergebnissen auftaucht. Wenn Ihre Inhalte nicht auf Suchbegriffe abgestimmt sind und Ihre Website nicht gut verlinkt ist, hilft die Aufnahme in den Suchmaschinen-Index sehr wenig.

"Wir erstellen Google-Sitemaps für Ihre Website."

Google-Sitemaps stellen einen Mechanismus dar, mit dem man Google eine Liste aller Seiten einer Website übermitteln kann - in der Hoffnung, dass Google diese Seiten dann auch indexiert. Der Effekt ist allerdings für die meisten Websites nicht erkennbar, da Google Websites auch ohne Sitemaps vollständig erfassen kann. Insbesondere bei Websites "normaler Größe und Bauart" haben diese Sitemaps keinen Effekt.
Außerdem gelten hier dieselben Argumente wie bei der vorherigen Aussage: Eine Aufnahme in den Index bedeutet noch lange nicht, dass Ihre Website auch weit vorne in den Suchergebnissen zu finden ist.

Fazit

Wie Sie hoffentlich zwischen den Zeilen gelesen haben, gibt es viele Agenturen, die Ihnen viel versprechen und später nichts davon halten. Sichern Sie sich daher vorher ab und stellen Sie unbequeme Fragen.
Denn leider ist es so, dass die Goldgräberstimmung in der Online-Marketing-Branche viele Anbieter auf den Plan ruft, die entweder keine Ahnung haben oder Ihnen mit Absicht wertlose Dienstleistungen anbieten. Das heißt natürlich nicht, dass alle Agenturen schwarze Schafe sind.
Grundsätzlich ist es ja wünschens- und empfehlenswert, dass Unternehmen Dienstleistungen, die nicht ihrer Kernkompetenz entsprechen, auslagern. Gerade im Umgang mit Suchmaschinen ist mittlerweile sehr viel Spezialwissen erforderlich, so dass sich die Investition in eine gute Agentur mit Sicherheit auszahlt.
Die Unterscheidung, welche Agentur ihr Geld wert ist oder nicht, können Sie aber nur treffen, wenn Sie detailliert nachfragen, welche Leistungen erbracht werden. Schlussendlich sollten Sie vor allem auch Ihrem Bauchgefühl folgen: Einem Anbieter, der sich rausredet und Ihnen nur vage Andeutungen macht, sollten Sie nicht Ihr Vertrauen schenken.

Markus Hövener
markus@bloofusion.de
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SPEKULATIONEN
von Rupert Turner, Redaktion | ADZINE 04.04.2007

DoubleClick, wohin gehts?

Es ist nun etwa ein Jahr her, dass der weltweit führende Anbieter von Ad-Serving-Technologie und -Dienstleistung DoubleClick bei uns in Deutschland Schlagzeilen machte. Vor 12 Monaten übernahm DoubleClick die Falk AG, den größten Wettbewerber für DoubleClick im deutschsprachigen Raum. Momentan geht es nicht um die Übernahme eines irritierenden Konkurrenten, sondern um Spekulationen über den eigenen Verkauf. Aktueller Eigentümer Finanzinvestor Hellman & Friedman will offensichtlich schon in Kürze Kasse machen. Käufernamen sind einige im Gespräch, allen voran: Microsoft, AOL, Yahoo und wen wundert es, auch Google.

DoubleClick gab das eigene Media- und Networkgeschäft schon vor Jahren ab, in Deutschland an AdLINK. Damals dürften wohl zwei Gründe für diese weltweite Kurskorrektur ausschlaggebend gewesen sein. Zum einen der schwächelnde Werbemarkt in einigen Ländern, aber viel wichtiger die strategische Fokussierung auf das Ad-Serving-Geschäft. Man hatte erkannt, dass es leichter sein würde, Technologie und Dienstleistung als neutraler Marktpartner und nicht als Wettbewerber den potenziellen Kunden anzubieten.

Die Unternehmen, die derzeit als neuer Eigentümer im Gespräch sind, verkaufen allesamt Medialeistung und konkurrieren um die gleichen Werbekunden. Hinzu kommt, dass jeder für sich Nutzerdaten besitzt, die er gerne für sich behielte. Fraglich ist deshalb, ob eines dieser vier Unternehmen überhaupt ein "guter" Eigentümer für DoubleClick sein kann. Das Unternehmen ist zwar globaler Marktführer für Ad-Serving-Leistungen. Es gibt aber durchaus Alternativen für Vermarkter und Agenturen, die einen unabhängigen Dienstleister zu schätzen wissen.

Den jetzigen Eigentümern ist es logischerweise egal, wie es mit DoubleClick nach dem Verkauf weitergeht. Der Käufer müsse sich über die Konsequenzen aufgrund der eigenen Konkurrenzsituation zu den DoubleClick-Kunden eben im Vorfeld des Kaufes im Klaren sein, heißt es aus dem Hellmann & Friedmann-Umfeld. Damit haben sie wohl Recht und das operative DoubleClick Geschäft scheint auch nicht das Hauptmotiv der Interessenten zu sein. Der Verkäufer profitiert momentan von einer für ihn perfekten Nachfrageseite. Man darf sich allerdings auch fragen, ob Google Doubleclick tatsächlichen haben möchte oder, ob Microsoft es nur nicht haben soll. Denn es gibt Gerüchte, dass Google schon längst an einem grafischen Ad-Serversystem arbeitet und dieses Publishern möglicherweise kostenlos zur Verfügung stellen wird.

Geht man etwas nüchterner an die Sache, würde man den Käufer doch eher bei einem unabhängigen lösungsorientierten Softwareanbieter suchen. Nur dürften die wenigsten Unternehmen dieser Branche 2 Mrd. Dollar für DoubleClick ausgeben wollen. Denn 150 Millionen Dollar Umsatz (Gewinn unbekannt) können einen derartigen Kaufpreis nicht rechtfertigen. Da muss jemand schon sehr viel Phantasie und weitere Interessen mitbringen. Und diese Phantasie finden Hellman & Friedmann eben deutlich eher bei Unternehmen, die sich einen Technologieschub durch die In-house-Nutzung der Technologie versprechen. Da steht Microsoft ganz oben auf der Liste. Unter Analysten wird ebenfalls gemunkelt, dass nach dem DoubleClick Kauf auch die Akquisition von Yahoo! durch Microsoft wiederum Sinn machen würde. Microsoft wäre dann nicht nur der mit Abstand größte Online Publisher weltweit, sondern hätte auch eine State of the Art-Technologie, um das Inventar entsprechend zu vermarkten. Dass sie dadurch Publisher-Kunden wie AOL USA für DoubleClick verlieren könnten, dürfte man in Kauf nehmen. Das aber wiederum dürfte Google nicht gefallen. Also wie man es dreht und wendet, die nächsten Tage bleiben spannend.

Rupert Turner
redaktion@adzine.de
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Termine im Online-Marketing

04.04.2008

Social Web BREAKFAST Hamburg



08.04.2008  -  09.04.2008

eMetrics Marketing Otimization Summit München



08.04.2008

eMetrics Marketing Optimization Summit München 2008



08.04.2008  -  09.04.2008

SMX Search Marketing Expo München



15.04.2008  -  18.04.2008

eCommerceForum 2008



16.04.2008  -  17.04.2008

Web 2.0 Kongress in Wiesbaden



18.04.2008  -  06.06.2008

QUISMA veranstaltet den 3. deutschlandweiten AffiliateCup



24.04.2008

First Cologne Web Content Forum



25.04.2008

SEMSEO - Konferenz für Suchmaschinenmarketing und -optimierung



27.05.2008

media coffee in Köln



02.06.2008  -  04.06.2008

Internet-Kongress iico.de (infopark internet congress) Berlin



02.06.2008  -  03.06.2008

“Connecting European E-Marketing“ - Interact Congress



02.06.2008

Internationaler Mediendialog Hamburg



05.06.2008

Nedstat Expert Forum Berlin 2008



10.06.2008

Nedstat Expert Forum Düsseldorf 2008



11.06.2008

Social Commerce Forum - Frankfurt a.M.



12.06.2008

„netnography08“ in München



23.06.2008  -  24.06.2008

Search Engine Strategies Hamburg



24.06.2008

Nedstat Expert Forum München 2008



04.09.2008

"OMD warm up" mit Home-Party-Hamburg



17.09.2008  -  18.09.2008

Online-Marketing-Düsseldorf 2008



18.09.2008

New Agency Models Conference London



24.09.2008

Virtual Worlds Camp bei Frogster, Berlin



30.09.2008  -  01.10.2008

Community SUMMIT Hamburg



11.10.2008  -  12.10.2008

BarCamp Munich 2008



21.10.2008  -  23.10.2008

Web 2.0 Expo Europe 2008



29.10.2008  -  31.10.2008

Medientage München 2008



06.11.2008

5. Pangora E-Commerce Kongress



12.11.2008  -  13.11.2008

TV Komm. Karlsruhe 2008



27.11.2008  -  28.11.2008

10. E12-Gipfel "Internet of Services"



29.11.2008

DMMK Young Professionals Stuttgart



03.12.2008

Erstellen Sie Ihren Webanaylse-Aktionsplan für 2009 - Mit Eric Peterson



10.02.2009  -  11.02.2009

Web Intelligence Forum



17.02.2009  -  18.02.2009

Social Media FORUM (Hamburg)



03.03.2009  -  08.03.2009

CeBIT 2009 - MARKETING SOLUTIONS AREA



03.03.2009  -  11.03.2009

Online Marketing Seminar: Convert Your Browsers to Buyers



01.04.2009  -  02.04.2009

Swiss Online Marketing 2009



22.04.2009  -  23.04.2009

Search Marketing Expo (SMX) München 2009



22.04.2009  -  23.04.2009

eMetrics Marketing Optimization Summit München 2009



11.05.2009  -  13.05.2009

CMO Gipfel 2009 - 3. Gipfel für Strategie und Innovation im Marketing



19.05.2009

Praxis-Workshop proseed: Strategisches Vertriebsmarketing im Internet



28.05.2009  -  03.06.2009

Web Analytics Academy Seminare



08.06.2009  -  09.06.2009

Deutscher Multimedia Kongress (DMMK) 2009 - MOVE!



10.06.2009  -  12.06.2009

Interact 2009 – Digital Advertising gets Innovative!



15.06.2009  -  17.06.2009

Infopark Internet Congress – iico.de



18.06.2009

Affiliate TactixX 2009



26.08.2009  -  25.09.2009

Digitaler Sommer an der Universität der Künste Berlin



15.09.2009

Social Media Forum - im East Hotel Hamburg



16.09.2009  -  17.09.2009

Community & Marketing 2.0 SUMMIT im East Hotel Hamburg



17.09.2009  -  18.09.2009

scoopcamp 2009 zum Thema „new storytelling“ von Hamburg@work und der dpa



18.09.2009

Online Marketing Convention



23.09.2009  -  24.09.2009

dmexco - Digital Marketing Exposition & Conference



08.10.2009

Zweites Gipfeltreffen zwischen Werbe- und Games-Branche in Hamburg



20.10.2009  -  10.11.2009

MARKETING ON TOUR Konferenz 2009 – Was sind die Top Trends im Online Marketing?



03.11.2009  -  17.11.2009

ecommerce conference



04.11.2009  -  19.11.2009

Premiere der Roadshow The Search Conference



26.11.2009

ConventionCamp Hannover 2009



23.02.2010

newTV-Kongress



04.03.2010  -  17.03.2010

ecommerce conference



18.03.2010  -  19.03.2010

TV Komm. 2010



23.03.2010  -  24.03.2010

eMetrics Marketing Optimization Summit



23.03.2010  -  24.03.2010

Search Marketing Expo (SMX)



13.04.2010  -  14.04.2010

Internet World Fachmesse & Kongress



08.06.2010  -  22.06.2010

Online Marketing Forum



10.06.2010

E-Mail Marketing Seminar mit Nico Zorn




 

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