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Influencer-Agentur Buzzbird holt Katrin Kolossa in die Geschäftsführung

6. April 2020 (ft)
Bild: Buzzbird

Seit Anfang April 2020 hat die Influencer-Agentur Buzzbird wieder eine Doppelspitze. Zu Andreas Türck, der das Unternehmen 2016 gegründet hat, stößt nun Katrin Kolossa in die Geschäftsführung. Mitbegründer Felix Hummel hatte sich zu Beginn des Jahres aus dem laufenden Geschäftsbereich zurückgezogen, bleibe Buzzbird aber weiterhin als Gesellschafter erhalten, heißt es von Unternehmensseite.

Um sich für die geplante Wachstumsstrategie zu rüsten, kehrt Buzzbird nach dem Abgang von Felix Hummel zur gewohnten Doppelspitze zurück. Mit Katrin Kolossa kommt eine erfahrene Managerin in die Führung, die an der Schnittstelle von Media, Agenturen und Marken agiert.

Seit gut 13 Jahren ist Kolossa als Beraterin im Medienbereich tätig. Nach einem Journalistikstudium war sie beim Spiegel, der Deutschen Welle und CNN beschäftigt. Es folgten Stationen im Marketing sowie im Geschäftsführungsbereich Finance & Operations beim Springer-Vermarkter Media Impact, wo sie 2014 die operative Leitung der Funke-Transaktion verantwortete. Dazu kommen Stationen wie Content Fleet (Strategie & Sales), Wolters Kluwer (Business Intelligence) sowie DCMN (Executive Director).

2017 machte sich Katrin Kolossa als Unternehmensberaterin im Bereich Medien und Interim Leadership selbstständig. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gehörte hier ebenso zu ihren Kunden wie Ebay oder Deloitte.

Andreas Türck zeigt sich erfreut über den Gewinn von Kolossa: „Mit Katrin Kolossa gewinnen wir eine sehr erfahrene Führungskraft, die unseren Anspruch als Top-Influencer-Marketing-Agentur in den Wachstumsfeldern des Marktes weiter vorantreiben will.“

Influencer über plattform buchbar

Mit seinem Full-Service-Angebot setzt Buzzbird auf datengetriebenes Influencer Marketing, in dessen Rahmen Marken und Influencern eine Technologieplattform geboten wird, um miteinander Projekte zu realisieren. Die Bereitstellung der Kampagnendaten ist dabei ein zentraler Punkt. Advertiser haben durch eine Schnittstelle Zugriff auf die Daten, die der Influencer selbst von Google, Facebook oder Instagram bekommt. Dazu gehört nicht nur die Anzahl von Likes, Views und Kommentaren, sondern auch demographische Daten wie Geschlecht, Alter und Aufenthaltsort der Zielgruppen.

Diese Daten stehen Unternehmen nicht nur für die Integration in ihre weitere Marketingstrategie zur Verfügung, auf dieser Grundlage trifft der Algorithmus von Buzzbird im Voraus auch eine Auswahl der Influencer, die zu den Anforderungen der Marke passen könnten. Sie soll Marken und Agenturen die Möglichkeit bieten, mit passenden Influencern schnell und automatisiert Kooperationen durchzuführen.