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DISPLAY ADVERTISING

Das Dream-Team: Mobile und Native

5. April 2016 (ft)
Bild: ina.mija photocase.de Bild: ina.mija photocase.de

Die Werbeindustrie hat einen Liebling gefunden, Native Advertising. Anders ist nicht zu erklären, dass die Werbeform im Jahr 2020 beinahe zwei Drittel (63,2 Prozent) aller mobilen Displayanzeigen ausmachen soll. Die hat eine neue Studie des Analyseinstituts IHS Technology, die von Facebooks Audience Network in Auftrag gegeben wurde, ergeben. Weltweit sind das Werbeausgaben von 53 Milliarden US-Dollar. Zudem sollen Nutzer auf den mobilen Geräten um 20 bis 60 Prozent häufiger mit nativen Anzeigen als mit Bannerwerbung interagieren.

Die starke Entwicklung von Native Advertising wird laut der IHS-Studie durch den zunehmenden Gebrauch von mobilen Geräten maßgeblich begünstigt. In 2015 sollen 3,3 Milliarden Smartphones in Gebrauch gewesen sein. Nach Prognosen des IHS soll diese Zahl bis 2018 auf fünf Milliarden steigen.

Der Grund für die das starke VErlangen nach nativer Werbung: Bannerwerbung wird häufig komplett ignoriert. Die Banner am oberen und unteren Ende eines App-Fensters werden von Nutzern einfach ausgeblendet. Durch native Werbeformate, die sich der mobilen Umgebung anpassen, besteht eine höhere Chance, Aufmerksamkeit zu erzeugen. Dadurch sollen bis zu drei Mal höhere Retention-Raten sowie doppelt so hohe eTKPs und Click-Through-Raten erzielt werden.

Bereits jetzt ist dieser Trend bei Facebook klar erkennbar. Der Anteil der Apps, welche Native Werbeformate des Audience Network nutzen, ist seit dem ersten Quartel 2015 um das zehnfache gestiegen und entspricht heute ca. 83% des gesamten Netzwerks. Mehr als 50% aller Apps im Audience Network nutzen sogar ausschließlich Native Ads.

Grafik: IHS-Studie "The Fute of Mobile Advertising is Native" Weltweiter Anteil von Naive Ads im Mobile Display Advertising