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Adwords: Umstellung auf Upgraded URLs

19. Februar 2015 (hc)

Google verändert Tracking-Management. Mit dem neuen Feature "Upgraded URLs" wird das Drittanbieter-Tracking im AdWords-Konto neu organisiert. Werbungtreibende sollen so einfacher Ziel-URLs ändern können, ohne Rücksicht auf die hinterlegten Tracking-Parameter nehmen zu müssen. Mitte des Jahres werden alle AdWords-Konten automatisch umgestellt. eprofessional war Beta-Tester für das neue Adwords-Feature und gibt Werbetreibenden sechs Tipps für den Umgang mit Upgraded URLs.

Durch die Tracking-Vorlage und benutzerdefinierte Parameter können nun für eine Gruppe von Keywords, Anzeigen oder Sitelinks dieselben Tracking-Informationen zentral gebündelt werden, ohne dabei auf individuelle Werte zu verzichten. Google schreibt vor, wie die URLs der Landingpages auszusehen haben, wenn ein Tracking verwendet wird. Dazu der Beitrag vom Google Support: Using upgraded URLs

Johannes Lipka, Product & Solution Manager bei der Performance-Agentur eprofessional gibt sechs Tipps für die Umstellung:

  1. Stellen Sie so früh wie möglich um. Dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Sie schon einen Vorsprung in Bezug auf die Anzeigenhistorie haben, wenn der große Rest der Wettbewerber nachzieht. Das wirkt sich unter anderem positiv auf den Qualitätsfaktor aus.

  2. Nehmen Sie Ihr Tracking-Konzept kritisch unter die Lupe. Wollen Sie zentral oder dezentral tracken? Wir empfehlen eine zentrale Struktur, es sei denn, Sie möchten einzelne Kampagnen gesondert messen. Das kann zum Beispiel bei A/B-Tests der Fall sein oder wenn für einzelne Kontobereiche ein zusätzliches Customer-Journey-Tracking benötigt wird.

  3. Überlegen Sie, welche Parameter auf welcher Kontoebene hinterlegt werden sollen. Mit den Upgraded URLs sind keine Parameter-Redundanzen mehr erforderlich.

  4. Vermeiden Sie bei der Umstellung auf die Upgraded URLs unbedingt einen Kaltstart. Denn sonst besteht die Gefahr, dass beim Upload Fehler passieren. Machen Sie sich am besten vorab mit dem Format der Bulk-Upload-Tabellen vertraut. Keine Sorge, die Tabellen-Struktur ist nicht kompliziert.

  5. Achten Sie unbedingt darauf, dass die einzelnen Parameter-Werte "encoded" übergeben werden. So vermeiden Sie Fehler im Google-Adwords-System.

  6. Warten Sie mit der Anpassung Ihrer eigenen betroffenen Systeme (z. B. Set-up-Tools, APIs etc.) bis der AdWords Editor die Upgraded URLs unterstützt und die Tabellenformate bekannt sind. Google hat dies noch für das erste Quartal 2015 angekündigt.

Wer kein Tracking in seinen Adwordsanzeigen benutzt, für den bleibt alles beim Alten.