ECOMMERCE

Schlüsselfaktor Zahlungsmethode: Was tun die Top 100?

12. März 2014 (hc)

Der Paymentanbieter Loviit kritisiert, dass Onlineshops den Kundenwünschen nach einfachen Zahlungsmethoden nicht nachkämen. Beliebtestes Zahlungsmittel bei deutschen Kunden ist laut einer Umfrage des EEC Köln der Kauf auf Rechnung. Loviit hat eine Übersicht über die akzeptierten Zahlungsmethoden der hundert größten deutschen, schweizer und österreichischen Online-Shops erstellt. Nur 61 der untersuchten deutschen Shops bieten den Kauf per Rechnung an, in Österreich sind es 51 und in der Schweiz 73.

Deutsche Online-Shops offerieren ihren Kunden mit durchschnittlich fünf Bezahlmethoden die größte Vielfalt. In Österreich können die Online-Shopper im Schnitt zwischen vier Varianten auswählen. Die Schweizer-Shop-Betreiber bieten im Durchschnitt drei Verfahren an. Laut EEC Köln hängen bis zu 80 Prozent der Kaufabbrüche mit den Zahlungsarten zusammen.

Paymentangebot in den hundert umsatzstärksten Onlineshops in Prozent. Zahlen: Loviit. Grafik: ADZINE

Die Höhe der Transaktionsgebühren scheint für die Online-Händler ein geringeres Problem zu sein. Obwohl sie die Zahlungsoption ‚Kreditkarte‘ in diesem Punkt deutlich schlechter bewerten als den Rechnungskauf, ist die Kreditkartenzahlung, die am häufigsten angebotene Methode.

Marcel Vaschauner, CEO von Loviit:“ Das Dilemma ist, dass das Zahlungsmittel, welches Kunden als besonders sicher empfinden, für die Händler vermeintlich mit dem größten Risiko verbunden ist.„Anstatt den Rechnungskauf gar nicht anzubieten, sollten Online-Händler den Kundenwunsch in den Fokus rücken und nach Lösungen suchen, um das Ausfallrisiko für sich zu minimieren. Sie können es zum Beispiel an einen Partner übertragen. Wichtig ist, dass die Lösung für Händler und Kunden einfach in der Abwicklung ist.“