DISPLAY ADVERTISING

Facebook als Werbemedium nutzen

21. Februar 2014 (hc)

Facebook wird auf der ganzen Welt rege genutzt, aktiv geworben wird aber vor allem in Europa und den USA. Der Adtechnology Anbieter Marin Software empfiehlt Facebook vor allem als Werbemedium für Firmen, die international expandieren wollen. Facebook sei vielerorts noch ein Umfeld ohne Wettbewerb. In dem Leitfaden „International Facebook Advertising“ präsentiert Marin Software Analysen und Handlungsanweisungen für den Umgang mit Facebook als Werbemedium in anderen Ländern und Kulturkreisen.

Regionen wie Asien-Pazifik, Lateinamerika und Naher Osten/Afrika, die hinsichtlich Nutzerzahlen bzw. Grad der Marktpenetration stark sind, fallen in Bezug auf die Facebook-Werbeausgaben deutlich hinter Nordamerika und Westeuropa zurück. So ist zum Beispiel der Asien-Pazifik Raum nicht nur die Region mit den meisten Nutzern, sondern auch die Region, die am schnellsten wächst. Dennoch investieren die Werbekunden in Westeuropa dreimal und in Nordamerika sogar fünfmal mehr in Facebook-Werbung als im Fernen Osten.

Facebook Nutzerzahlen und Werbespendings im Vergleich, Grafik: Marin Software

Fünf Tipps für ein erfolgreiches Facebook Advertising

Entwickeln Sie eine eigene Facebook-Strategie für jeden einzelnen Markt. Ist Ihr Unternehmen neu auf dem Markt, sollten Sie Ihre Kampagnen darauf ausrichten, rasch an Bekanntheit zu gewinnen. Es gilt also, eine lokale Fan-Gemeinde aufzubauen und soziale Interaktionen wie Likes und Shares zu fördern, bevor Sie an die eigentliche Akquisition von Umsätzen gehen. Der Bekanntheitsgrad und die Marktpräsenz haben auch großen Einfluss auf die Targeting-Strategie. Werbetreibende mit einer etablierten Kundenbasis können Custom Audiences nutzen, um ihre Kunden über Facebook mittels Retargeting anzusprechen. Custom Audiences bietet aber auch etwas für Unternehmen, die noch ganz am Anfang stehen: Mit den so genannten Zwillingszielgruppen lassen sich anderswo bewährte Targeting-Strategien auf einen neuen Markt übertragen.
* Bilder und Texte sollten der Kultur angepasst werden. Agressive Werbebotschaften wie „Buy Now!” mögen in den Vereinigten Staaten funktionieren, in anderen Erdteilen werden sie hingegen vielleicht weniger gut aufgenommen.
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Texte und Bilder, die in Ihrem Heimatmarkt hervorragende Ergebnisse erzielen, könnten sich in anderen Ländern möglicherweise als ineffektiv erweisen. Von Signalfarben, bis hin zu Testimonials von Prominenten können nicht einfach wiederverwendet werden, sondern sollten vorher einer Prüfung auf Kompabilität mit dem Zielmarkt unterzogen werden.
* Damit die Performance Ihrer Kampagnen nicht an etwas so Banalem wie schlecht übersetzten Werbetexten leidet, sollten Sie auf lokale Werbetexter oder auf Muttersprachler als Übersetzer setzen. Nicht ohne Grund setzen viele Facebook-Werbekunden lokale Agenturen oder einen eigenen Kampagnenmanager für die Region ein. Die lokalen Spezialisten können in ihrer Zeitzone auch gegebenenfalls schneller auf Veränderungen der Wettbewerbssituation reagieren und Gebote anpassen bzw. Budgets ändern.
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Auch wenn Sie mehrere Länder mit ein- und derselben Werbeoffensive angehen wollen und Facebook ja grundsätzlich die Möglichkeit internationaler Kampagnen bietet, empfiehlt es sich, für jede Region eine eigene Kampagne zu fahren. Wie bei anderen Online-Marketing-Formen variiert die Performance von Facebook-Werbung stark von Land zu Land, ja sogar von Region zu Region und von Stadt zu Stadt. Lokale Kampagnen erleichtern die Analyse und Gebotsoptimierung und bringen bessere Ergebnisse.

Das vollständige Whitepaper finden Sie hier: „International Facebook Advertising“ – A Greenfield Opportunity to Engage a Massive Global Audience ”