ANALYTICS

Frankreich investiert mit Big Data in die Zukunft

30. Oktober 2013 (stg)

AT Internet, seit 1995 ein Anbieter auf dem Gebiet der Webanalyse und Online-Intelligence, und das IT-Forschungsinstitut LaBRI aus Bordeaux werden beim 2,7-Millionen-Euro-Projekt „Speed Data“ zusammenarbeiten. Das Projekt wird zu mehr als 50 Prozent vom französischen Staat als Teil der „Investitionen für die Zukunft“-Initiative der französischen Regierung für einen Zeitraum von 36 Monaten gefördert..

Das Ziel des „Speed Data“-Projekts sei es, die Digitale Webanalyse mit Business Intelligence zusammenzubringen.Um das zu erreichen, bauen AT Internet und LaBRI das „SpeedData“-Projekt auf  3 Säulen auf:

  • Optimierung: Die Implementierung sämtlicher Infrastruktur für die Speicherung und Verarbeitung von Daten, die nötig ist, um die Datenverarbeitung zu beschleunigen.
  • Data Mining: Die Fähigkeit, dank der umfassendsten und schnellsten APIs auf dem Markt mit den Daten der Plattform zu interagieren: Verknüpfung von Daten, Referenzierung, Filter und Datensammlung nach Maß.
  • Visualisierung: Eine visuelle Ebene, die Datenvisualisierungs-Tools für große Datenmengen bietet.
    Die effiziente, skalierbare Plattform für Ergebnisse in Echtzeit sei in der Lage Datenmengen mit über einem Terabyte zu verarbeiten. Die verarbeiteten Daten sollen grundsätzlich ohne vorgegebene Struktur vorliegen und sowohl aus Online- als auch aus Offline-Quellen stammen (Webtraffic-Messungen, Wetter, Offline-Verkäufe, Finanz-Statistiken, Logistikdaten, etc.)

Mit Speed Data will sich der Web Analytics Anbieter AT Internet im kompetitiven Markt mit Big Data positionieren, der derzeit noch von amerikanischen Firmen dominiert wird.

Cyril Mazeau, Projektkoordinator bei AT Internet sagt: “AT Internet wird in Kürze innovative IT-Applikationen im SaaS-Modus entwickeln und anbieten können, die sich auf die SaaS-Plattform des Projekts stützt. Zusätzlich zum Projekt selbst hat AT Internet mit dem provisorischen Operationsplan die Möglichkeit, weitere Mitarbeiter einzustellen, um die IT-Anwendungen weiterzuentwickeln und zur Marktreife zu bringen.”