PERFORMANCE

Attributionsmodell für leistungsgerechte Vergütung

10. September 2013 (stg)

Mangelhafte oder unzulängliche Vergütungsmodelle sind eines der wesentlichen Probleme der Performance-Marketing-Branche. DC Storm, Anbieter für digitale Marketing-Technologien, hat gemeinsam mit ihrem Kunden Resort Hoppa, einem Urlaubs- und Flughafentransfer-Dienstleister, ein neues Attributionsmodell entwickelt, das die Wertermittlung aller Marketingkanäle genau abbilden und eine leistungsgerechte Vergütung der Affiliates ermöglichen soll.

Bis ein Nutzer online einen Kaufabschluss tätigt, hatte er meist mehrere Kontaktpunkte (Touchpoints) mit dem Werbetreibenden. Provisionsmodelle, die nur auf dem Vorhandensein eines Cookies basieren und die Customer Journey des Kunden nicht berücksichtigen, vergüten ausschließlich den Partner, über den der letzte Kontakt vor dem Kauf stattgefunden hat. Sie führen zu einer erheblichen Unter- oder Überbewertung der einzelnen Affiliates.
 
DC Storm bietet Customer Journey- bzw. Touchpoint-Analysen, um Auswirkungen in der Customer Journey deutlich zu machen. Durch die gewonnenen Erkenntnisse sollen nun die Affiliates auf Grundlage ihres tatsächlichen Beitrags zum Sale bezahlt werden können. Das kundenspezifische Attributionsmodell bildet die Wertermittlung aller Marketingkanäle (organische Suche, bezahlte Suche, Affiliate und E-Mail) genau ab.
 
Bei einer Case Study führte das neue Vergütungsmodell sofort zu einer leichten Reduzierung der an Affiliates ausgeschütteten Provisionen, aber gleichzeitig zu einer erheblichen Steigerung der Provisionszahlungen an die wertvollsten Affiliates.

Die Buchungen stiegen um etwa 200% und die Provisionszahlen lagen nach der Umstellung 27% unter dem Wert, der ohne das neue Modell zugrunde gelegen hätte. Quelle: DC Storm