PERFORMANCE

Jeder Vierte kauft lieber online

28. August 2013 (jvr)

25 Prozent der Deutschen verzichten eher auf ein haptisches Einkaufserlebnis und ziehen beim Shopping das Internet der realen Welt vor. Bei weiteren 23,6 Prozent der befragten Deutschen halten sich On- und Offline-Einkäufe die Waage .Das ergab eine im Auftrag des Onlinemarktplatzes Rakuten durchgeführte Studie zu den Shopping-Gewohnheiten in zwölf Ländern. 70 Prozent der Befragten gaben an, am liebsten Kleidung und Accessoires im Netz zu kaufen, 40 Prozent kaufen online vor allem Schuhe.

Auch weltweit ist Mode die Topkategorie bei Einkaufstouren im Netz, gefolgt von Büchern und Consumer-Technik. In Deutschland belegen nach Mode und Büchern (54 Prozent) Filme und Musik den dritten Platz (49,8 Prozent), fast jeder Zweite kauft diese hierzulande online. Unbeliebter sind in Onlineshops sperrige Haushaltsgeräte: Nur 13 Prozent der befragten Deutschen gaben an, Anschaffungen wie einen Kühlschrank schon im Internet vorgenommen zu haben.Für den Rakuten E-Commerce Index befragen Marktforscher 5156 Konsumenten in zwölf Ländern.

„Die Studienergebnisse zeigen, dass die Modebranche die Nase bei der richtigen Kundenansprache im Internet vorn hat“, kommentiert Beate Rank, Geschäftsführerin von Rakuten Deutschland. „Dabei müssen gerade in diesem Bereich Hindernisse wie Schnitte und Kleidergrößen überwunden werden, die im Laden direkt durch Anproben adressiert werden können. Erfolgreiches Storytelling durch großformatige Bildwelten und interaktive Elemente macht sich hier bezahlt, andere Sparten können von der Produktinszenierung hier noch viel lernen.“

Für inzwischen fast jeden zehnten Deutschen sind mobile Endgeräte der wichtigste Zugang zum Onlineshop. Führend sind im internationalen Vergleich Thailand und die USA mit jeweils 19 Prozent. Beate Rank ist sich aber sicher: „Deutschland hat zwar noch Aufholbedarf gegenüber Trendsetter-Ländern beim Mobile Shopping, doch wir verzeichnen deutliche Zuwachsraten und fast zehn Prozent der Konsumenten lassen sich auch hier nicht mehr ignorieren.“