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Männliche Online-Gamer zahlen eher

7. November 2012 (ts)

Fast jeder fünfte Internetnutzer der 18- bis 39-Jährigen ist bereit Geld für das Onlinespielen zu bezahlen. Insgesamt spielen 3,5 Millionen Menschen oder 7 Prozent aller Internetnutzer kostenpflichtige Online-Games. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM.

Insbesondere Männer seien bereit für Online-Games zu bezahlen. Mit 16 Prozent ist der Anteil doppelt so hoch wie bei den Frauen (8 Prozent). Besonders Gelegenheitsspiele ziehen neue Spieler an. Das liege an den geringen Einstiegshürden (Wenig Vorkenntnisse/sofortiger Spielsspaß). „Die Gaming-Branche befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel“, beschreibt Tobias Arns Gaming-Experte bei der BITKOM. Immer mehr Menschen spielen Online-Games. Insgesamt greifen 61 Prozent der Gamer auf Spiele-Angebote aus dem Internet zurück.

Bei der Zahlungsbereitschaft sind die Spieler gespalten. Knapp jeder Zweite (47 Prozent) bezahlt für Games, 41 Prozent nutzen dagegen nur kostenlose Angebote. Am meisten wird dabei für Spiele ausgegeben, die recht traditionell auf Datenträgern wie DVDs ausgeliefert werden. Im Durchschnitt bezahlt jeder Gamer pro Monat 18 Euro hierfür.

Für Gaming-Apps auf Smartphones und Tablet Computern werden im Schnitt 2,20 Euro aufgewendet. Allerdings sind diese Spiele in der Regel auch deutlich günstiger. Ähnlich sieht es bei Abo-Gebühren für Online-Spiele mit 1,90 Euro aus. Um ihre persönlichen Spielfiguren mit besonderen Gegenständen und Fähigkeiten auszustatten, geben Gamer durchschnittlich 1,70 pro Monat aus.

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