ECOMMERCE

Onlinehandel setzt Best Buy Stores zu

8. November 2011 (jvr)

In Großbritannien schließt Best Buy Europe alle elf "Big-Box“-Fachhandelsmärkte, die aus dem Joint Venture mit der britischen Carphone Warehouse hervorgegangen waren. Der Grund sei Profitlosigkeit verursacht durch die jüngsten Entwicklungen im Onlinehandel.

Ein kurzer Auftritt war das für die quadratischen Superstores in Großbritannien. Erst im April 2010 eröffnete Best Buy Europe die elf „Big-Box“-Fachhandelsmärkte in fast allen Großstädten Großbritanniens, mit großen Plänen für die Zukunft. Insgesamt wollte das Joint Venture des US amerikanischen Elektronikhändlers Best Buy Inc. Co. und der britischen Carphone Warehouse, 200 dieser Fachmärkte in ganz Europa eröffnen.

Doch es kam ganz anders. Seit 2008 habe sich der Marktplatz für Consumer Electronics grundlegend verändert. "Es sind neue ökonomische Zeiten mit einer fortschreitenden Entwicklung des Internets als Vertriebskanal und einem Wachstum bei neuen Produkten wie Smartphones Tablets und den Apps", ließ Best Buy Europe verlauten.

1.100 Jobs sind laut BBC Online durch die Schließungen der britischen Superstores in Gefahr. Best Buy Europe will sich weiter auf die Small Box-Geschäfte und dem Mobile Geschäft konzentrieren zu denen Carphone Warehouse Niederlassungen und 1,648 Mobilgeschäfte zählen.

Quelle: BBC