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Studie zur Wechselwirkung der Werbemittel

Von Andreas Habel
8. Januar 2009

Laut einer Fittkau&Maaß-Studie unterstützen einige Werbemittel den Erfolg anderer Maßnahmen, ohne dass ihnen der Erfolg direkt zugeschrieben wird. Demnach klicken 88 Prozent der Internetnutzer nicht oder nur sehr selten auf ein Werbemittel, auch wenn sie es interessant finden. Allerdings merken sich 40 Prozent der Surfer das Angebot oder Produkt und recherchieren dazu später in einer Suchmaschine.

Zudem hat eine Analyse von 50 Millionen Klicks ergeben, dass acht von zehn Käufen erst zustande kommen, nachdem der Internetnutzer mindestens zweimal auf ein oder mehrere Werbemittel geklickt hat.

Die Performance-Marketing-Agentur eprofessional hat die Studie in Auftrag gegeben und empfiehlt sowohl Image- als auch Performance-orientierte Werbemittel einzusetzen und jede Werbekampagne konsequent in Richtung Suchmaschine zu verlängern. "Wer jetzt am falschen Ende spart und beispielsweise weniger in Imagewerbung investiert, wird dies auch bei seinen Performance-Marketing-Kampagnen schmerzlich spüren", warnt Christian Petersen, Geschäftsführer der eprofessional GmbH. Er empfiehlt: "Nur wer auch die Wechselwirkung von Bannern, Sponsored Links und anderer Maßnahmen untereinander bewertet, kann objektiv beurteilen, welche Online-Marketing-Strategie den meisten Ertrag bringt."

Die Agentur vergleicht den Informations- und Entscheidungsprozess demzufolge mit einem Eisberg, von dem Marketingverantwortliche meist nur die Spitze kennen würden, nämlich die tatsächliche Transaktion. Es sollte der gesamte Prozess analysiert und ermittelt werden, welche Wechselwirkung zwischen den einzelnen Instrumenten besteht. Beispielsweise erhöht eine Bannerkampagne nachweislich das Suchvolumen auf eine Marke oder Schlüsselbegriffe der Kampagne. Daher sollte diese auch gezielt in Suchmaschinen platziert werden.