Liebe ADZINE-Community,
drei Screens, ein Mensch oder ein Screen, drei Menschen? Beides kommt im Bewegtbild vor und beides kann einen Mediaplan ganz schön durcheinanderbringen. Schließlich werden auf Geräten und in Haushalten Kontakte gemessen, während Werbung Menschen erreichen soll.
Unser heutiger Beitrag zur Total-Video-Planung nimmt sich dieses Problems an. Fünf Expertinnen und Experten erklären dort, wie sich Reichweitenlücken aus dem linearen Fernsehen erkennen lassen und wann es sinnvoller sein könnte, bereits erreichte Menschen erneut anzusprechen. Denn auch der nächste Werbekontakt, wo auch immer er stattfinden mag, will gut überlegt sein.
Über Reichweite kann Thomas Koch ein Lied singen. In seinem Gastbeitrag erinnert der erfahrene Mediaplaner daran, dass Impressions noch lange keine erreichten Menschen sind und Aufmerksamkeit eine wichtige Rolle für die tatsächliche Werbewirkung spielt. Sein Plädoyer für mehr Reichweite geht mit einer durchaus kritischen Betrachtung der digitalen Mediaplanung einher.
Dass wir bei all den Kontakten genauer auf die Nutzungssituation schauen sollten, zeigt eine aktuelle Untersuchung von Yougov und Audion. Denn laut der Studienergebnisse nutzen immer mehr Menschen Videoplattformen tatsächlich ausschließlich zum Hören. Wer dort Werbung platziert, kann sich also keineswegs darauf verlassen, dass auch jemand auf den Bildschirm schaut. Die Grenzen zwischen Audio und Video sind im Medienalltag fließender, als unsere Mediapläne manchmal vermuten lassen.
Diese Woche schauen wir also genauer hin, wen wir mit unserer Werbung erreichen – oder auch nicht. Damit ergibt sich eine perfekte Überleitung zu unserer ADZINE CONNECT VIDEO nächste Woche in Hamburg, auf der wir diese Frage vertiefen werden. In diesem Sinne: Meldet euch an, wenn ihr Weiterbildung und Networking rund um Bewegtbild vertragen könnt!
Wir wünschen eine spannende Lektüre!
Anton Priebe, Chefredakteur ADZINE