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Liebe ADZINE-Community,

Programmatic hat der Nachfrageseite vor allem eines an die Hand gegeben: mehr Kontrolle. Sascha Jansen erinnert in seinem Gastbeitrag unter anderem daran, wie wenig Werbetreibende früher über Ausspielung, Leistung und Lieferwege ihrer Kampagnen wussten. Viele Missstände in der Digitalwerbung wurden durch Programmatic überhaupt erst sichtbar und verbesserten sich mit der Zeit.

Heute beginnt die Arbeit, ob Programmatic oder nicht, oft erst einen Schritt später. Welche der ganzen verfügbaren Signale verbessern eigentlich eine Mediaentscheidung? Wie viel Reichweite braucht eine Kampagne für ihr Ziel? Und lässt sich Wirkung über Plattformgrenzen hinweg überhaupt unabhängig bewerten?

Diese Fragen ziehen sich in unterschiedlicher Gestalt durch mehrere Beiträge dieser Woche. Unsere Profis zur Videoplanung diskutieren den Wert einzelner Signale und überlegen, ob wir einen Mediaplan öfter rückwärts lesen sollten. Daan Onland von Infosum beschreibt, wie aus verteilten Daten mehr Erkenntnisse gewonnen werden können. Samba-Gründer Ashwin Navin wiederum erklärt, warum unabhängige Messung gerade in einer Welt geschlossener Plattformen auf viele Verbindungen angewiesen ist.

Programmatic hat also viele grundlegende Werkzeuge für Digital Advertising auf den Tisch gelegt. In diesem Weekly schauen wir darauf, wie klug der Markt inzwischen damit arbeitet.

Wir wünschen eine spannende Lektüre!

Anton Priebe, Chefredakteur ADZINE

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Bild: Intricate Explorer – Unsplash | bearbeitet mit KI (ChatGPT), Bild: Intricate Explorer – Unsplash | bearbeitet mit KI (ChatGPT)
Audience-Daten, Kontext, Aufmerksamkeit, Kaufabsichten, First-Party-Daten, Plattformdaten oder Signale aus dem bisherigen Kampagnenverlauf – für die Planung und Aussteuerung von Videowerbung steht heute eine ganze Reihe von Informationen zur Verfügung. Mehr Signale hören sich zunächst nach besseren Entscheidungen an. Aber greift hier tatsächlich das Motto “Viel hilft viel”? Fünf Experten und Expertinnen aus Agenturen und Adtech erklären im Vorfeld der ADZINE CONNECT VIDEO, welche Signale wichtig für Mediaentscheidungen sind und warum. »
Bild: Brandon DesJarlais – Unsplash | bearbeitet mit KI (ChatGPT), Bild: Brandon DesJarlais – Unsplash | bearbeitet mit KI (ChatGPT) Was hat sich Programmatic Advertising nicht alles an Kritik anhören müssen? Intransparente Wertschöpfungsketten, Ad Fraud, Brand-Safety-Probleme, Made-for-Advertising-Umfelder, „Tech Tax“ statt „Working Media“ und Vorbehalte bezüglich der Verarbeitung personenbezogener Daten. Es gibt gute Gründe, kritische Fragen in all diesen Bereichen zu stellen. Aber: Die Kritik ist selten ausgewogen, oftmals überzogen. Sie zeugt manchmal von mangelndem Wissen und möglicherweise manchmal vom Wunsch, die (Media-)Welt möge wieder so sein wie früher – aus welchem Grund auch immer. Wer Programmatic von den Anfängen an beobachtet, begleitet und gegebenenfalls auch selbst mitgeformt hat, weiß und wertschätzt, was diese Technologie für die Branche geleistet hat. »
Bild: Ankush Minda – Unsplash Je stärker sich Media auf Walled Gardens, Streaming-Plattformen und weitere digitale Umfelder verteilt, desto schwieriger wird eine gemeinsame Sicht auf Reichweite und Wirkung. Für unabhängige Messung braucht es deshalb Zugang zu Daten aus unterschiedlichen Ökosystemen – und damit mehr Verbindungen zwischen Plattformen, Datenanbietern und Messdienstleistern. Im Interview erklärt Ashwin Navin, CEO und Mitgründer von Samba, warum er Interoperabilität als Voraussetzung für Unabhängigkeit sieht und welche Rolle ACR-Daten und Consent im deutschen Markt spielen. »
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Bild: Vergiliy – Adobe Stock, Bild: Vergiliy – Adobe Stock In der Marketingbranche laufen derzeit zwei Entwicklungen parallel, die eng miteinander verzahnt sind. Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant, während Data Collaboration zunehmend an Bedeutung gewinnt. Beide Entwicklungen verändern, wie Unternehmen Entscheidungen treffen, ihre Zielgruppen verstehen und ansprechen und ihre Marketingprozesse steuern. »
Bild: Annie Spratt – Unsplash Nach rund zehn Jahren unter dem Dach von Prosiebensat.1 bekommt der Video-Marktplatz Glomex einen neuen Eigentümer. Die Münchner 3Q GmbH übernimmt das Unternehmen vollständig. Das Closing ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen, finanzielle Details nennen die Beteiligten nicht. Glomex soll als eigenständige Marke und hundertprozentige Tochter von 3Q weitergeführt werden. »
Bild: Davide Ragusa – Unsplash
Ein Mediaplan beginnt klassischerweise mit Zielgruppe, Budget, Kanälen und einer gewünschten Reichweite. Doch was passiert, wenn man die Reihenfolge umdreht? Wenn zuerst feststeht, welches Geschäftsergebnis oder welche Veränderung bei der Marke erreicht werden soll und sich daraus erst ableitet, wen eine Kampagne wie oft erreichen muss? »
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