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Liebe ADZINE-Community,

gute Kampagnen haben sich schon immer wenig an Kanalgrenzen orientiert und halten Advertiser weiterhin auf Trab. Die Medienlandschaft verändert sich, ohne viel Zeit zum Durchatmen zu lassen. Für die Messung macht das die Sache nicht unbedingt einfacher. Im Interview mit Sylwia Iwanejko-Sajewska von Liveramp sprechen wir deshalb darüber, wie verschiedene Messmethoden wie Attribution, Inkrementalität und Marketing Mix Modeling zusammenspielen können. Letztlich interessiert den CMO schließlich eine einfach formulierte, aber leider schwer zu beantwortende Frage: Wie verteile ich mein Budget?

Dass sich der Blick über einzelne Kanäle hinaus durchaus lohnt, zeigen mehrere Beiträge dieser Woche. So räumt Dirk Kraus von YOC mit vier Missverständnissen rund um CTV auf und beschreibt den Big Screen ganz klar als Teil einer Cross-Device-Strategie. Lasse Nordsiek von Equativ wiederum zeigt, wie Retail Media über Off-Site-Aktivierung stärker in Display, Video und CTV hineinwächst. Und mit ChatGPT kommt bereits das nächste Werbeumfeld hinzu, das in Planung und Messung eingebunden werden will.

Die Kanal- und Medienlandschaft wird also auch weiterhin bunter – die Budgetentscheidung bleibt am Ende trotzdem eine.

Wir wünschen eine spannende Lektüre!

Anton Priebe, Chefredakteur ADZINE

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Bild: Jakub Żerdzicki – Unsplash
Attribution, Inkrementalität und Marketing Mix Modeling liefern unterschiedliche Perspektiven auf die Wirkung von Media. Für CMOs bleibt am Ende trotzdem die sehr konkrete Aufgabe, Budgets zwischen Kanälen und Plattformen zu verteilen – auch dann, wenn die Messmethoden zu verschiedenen Ergebnissen kommen. Im Interview erklärt Sylwia Iwanejko-Sajewska, RVP DACH und Head of Brands and Commerce Media von Liveramp, wie sich diese Perspektiven zusammenführen lassen, warum kanalübergreifende Measurement-Kapazitäten und Kausalität an Bedeutung gewinnen und welche Rolle Commerce Media dabei spielt. »
Bild: Damian Ochrymowicz – Unsplash | Hintergrund erweitert mit KI (ChatGPT) , Bild: Damian Ochrymowicz – Unsplash | Hintergrund erweitert mit KI (ChatGPT) Connected TV hat sich in den vergangenen Jahren vom Nischenkanal zu einem festen Bestandteil der Mediaplanung entwickelt. Wie relevant der Kanal ist, zeigt auch der Blick auf die Nutzung: Laut dem 2026‑Report von Advanced Television entfielen im zweiten Halbjahr 2025 in Europa bereits 50 Prozent aller Premium-Video-Ad-Views auf CTV. »
Bild: Fernand De Canne – Unsplash Retail Media wurde traditionell in zwei Bereiche unterteilt. Dabei können sich On-Site und Off-Site entlang der Customer Journey ergänzen, wobei jeder Ansatz Konsumentinnen und Konsumenten zu unterschiedlichen Zeitpunkten anspricht. On-Site-Werbung erreicht Konsumentinnen und Konsumenten in unmittelbarer Nähe zum Kauf, während Off-Site-Aktivierung Retail-Audiences in das breitere digitale Ökosystem erweitert. Konsumentinnen und Konsumenten entdecken, prüfen und kaufen Produkte in verschiedenen Umgebungen, oft lange bevor sie die Website eines Händlers besuchen. In vielen Kategorien beginnt die Kaufentscheidung außerhalb der Händlerumgebung. Dadurch wird Off-Site zu einem zunehmend wichtigen Bestandteil der Retail-Media-Strategie. »
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Bild: Sam – Unsplash ChatGPT Ads lassen sich in Europa inzwischen direkt über OpenAI sowie über verschiedene Agentur- und Technologiepartner buchen. Zu diesem Partnernetzwerk gehört nun auch Adform: Der Adtech-Anbieter integriert das Werbeumfeld in seine bestehende Kampagnensteuerung und -messung. Volkswagen und Vodafone zählen zu den ersten Unternehmen, die den Zugang testen. »
Bild: Matt Botsford – Unsplash Online-Audio hat sich in Deutschland als Massenmedium fest etabliert. Der aktuelle Online-Audio-Monitor 2026 zählt 53,4 Millionen Personen ab 14 Jahren, die zumindest gelegentlich Webradio, Musikstreaming, Podcasts oder andere Online-Audio-Angebote nutzen. Nach den starken Zuwächsen der vergangenen Jahre hat sich die Reichweite damit auf hohem Niveau eingependelt. Der OAM sieht den Wettbewerb inzwischen stärker bei den Zugängen zu den Audioangeboten. In diesem Markt will nun auch das italienische Audiotech-Startup Audioboost stärker Fuß fassen. Das Unternehmen hat seine Fühler bereits in Deutschland ausgestreckt und will Publisher dafür gewinnen, ihre geschriebenen Artikel automatisiert in Audioinhalte umzuwandeln. »
Bild: June Gathercole – Unsplash
Milliardenbewertungen für Startups sind anscheinend wieder en vogue. Bis Mitte August haben laut dem US-Datenanbieter Crunchbase bereits 250 Unternehmen erstmals eine Bewertung von mindestens einer Milliarde US-Dollar erreicht. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2025 gab es gerade einmal 193 “Einhörner”. Weniger überraschend ist der Treiber dieser Entwicklung. Insbesondere Künstliche Intelligenz zieht viel Kapital an, und das inzwischen auch in Bereichen, die unmittelbar ins Marketing reichen. »
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