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Liebe ADZINE-Community,

ein Mediaplan arbeitet mit Reichweite, Frequenz, Zielgruppen und kanaltypischen KPIs. Unternehmen interessieren sich am Ende jedoch vielmehr dafür, welchen Beitrag Media zu Geschäftszielen wie Umsatz oder Marktanteil leistet. Dazwischen liegt einiges an Daten- sowie Planungsarbeit und KI übernimmt davon zunehmend größere Teile.

Wie das aussehen kann und was das für Folgen hat, erklärt Marin Ćurković von All Eyes On Screens in unserem heutigen Interview. KI unterstützt bei AEOS unter anderem Forecasting und die Optimierung, während Menschen weiterhin Briefings aufsetzen, Datenquellen auswählen und größere Entscheidungen freigeben. Die Mediaplanung kommt so letztlich technisch näher an die Ziele, die im Unternehmen ohnehin zählen.

Zu dem Blick in die Mediaplanung passt der Gastbeitrag von Alexander Steenbakkers-Noffke von Koddi. Sein Eindruck: Die Organisationen im Commerce Media brauchen ähnliche Fähigkeiten und Prozesse wie eine Mediaagentur: planen, aktivieren, messen und unterschiedliche Teams sowie Daten zusammenbringen. Übrigens erweitern auch einzelne Kanäle ihren Wirkungsnachweis. Ina Börner von Audion beschreibt den Weg von Digital Audio in den Lower Funnel, während Olaf Brandt von Red Pineapple Media bei Video über Viewability und VTR hinausblickt.

Der Anspruch an Media wächst damit (nochmals). Wer Budgets plant, möchte genauer nachvollziehen können, was nach dem Kontakt passiert und welchen konkreten Beitrag ein Kanal leistet. In dieser Ausgabe schauen wir uns also an, wie Planung, Organisation und Measurement darauf reagieren.

Wir wünschen eine spannende Lektüre!

Anton Priebe, Chefredakteur ADZINE

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Bild: Compagnons – Unsplash
Mehr Kanäle, mehr Datenquellen und mehr mögliche Planungsszenarien machen Mediaplanung zunehmend schwerer, manuell zu steuern. Die KI soll deshalb einen größeren Teil von Forecasting, Berechnung und Optimierung übernehmen und Media stärker mit Business-Zielen wie Umsatz, ROI oder Customer Acquisition Costs verknüpfen. Im Interview erklärt Marin Ćurković, CEO & Co-Founder von All Eyes On Screens (AEOS), wie eine KI-native Planung technisch funktioniert, welche Rolle First-Party-Daten und eigene Infrastruktur spielen und wo menschliche Entscheidungen trotz zunehmender Automatisierung notwendig bleiben. »
Bild: จรัญ กาษาวัต (Charan Kasawat) – Adobe Stock, Bild: จรัญ กาษาวัต (Charan Kasawat) – Adobe Stock Vier Beobachtungen und wiederkehrende Themen aus aktuellen Branchendiskussionen und Unterhaltungen mit Entscheidungsträgern zeigen, dass das Wachstum von Commerce Media nicht allein von isolierten Technologien abhängt, sondern darüber hinaus auch davon, wie Retailer ihre Teams, Daten und Kundenbetreuung sowie Media-Prozesse (mit KI) organisieren. »
Bild: Erik Mclean – Unsplash Audio wird im Mediamix bislang häufig als Branding-Werkzeug betrachtet. Inzwischen lassen sich Kampagnen aber auch mit Website-Besuchen, Store Visits oder anderen konkreten Reaktionen verknüpfen. Das macht den Kanal für Ziele im Mid- und Lower-Funnel interessanter, erhöht jedoch ebenso die Anforderungen an die Adtech-Infrastruktur, auf der die Kampagnen laufen. Im Interview erklärt Ina Börner, Head of Sales & Market Growth DACH vom Audio-Spezialisten Audion, welche Rolle Kreation und Kontext dabei spielen, wie sich die Wirkung messen lässt, wenn der Klick fehlt, und wo KI im Kampagnenprozess unterstützen kann. »
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Bild: Thomas William – Unsplash Reichweite, Viewability und View-Through-Rate gehören weiterhin zu den gängigen Kennzahlen für Videokampagnen. Sie zeigen jedoch nur begrenzt, ob sich Menschen wirklich mit einer Botschaft beschäftigen und welche Wirkung daraus entsteht. Im Interview veranschaulicht Olaf-Norman Brandt, Head of Business Development & Partnerships vom Adtech-Unternehmen Red Pineapple Media, wie Attention, Interaktion und Wirkungsstudien die klassischen Video-KPIs ergänzen können. Außerdem erklärt er, welche Rolle Kontext und Kreation spielen und wie Bewegtbild im Zusammenspiel mit Retail Media und CTV näher an Performance-Ziele rückt. »
Bild: Pio3 – Adobe Stock, Bild: Pio3 – Adobe Stock
Benjamin Masse gehört gemeinsam mit Brian O’Kelley zu den Initiatoren des Ad Context Protocol (AdCP), dem Kommunikationsstandard, über den Agenten im Werbeökosystem miteinander kommunizieren und verhandeln können. Der Kanadier ist President der Agentic Advertising Organization (AAO) und Chief Product Officer von Triton Digital, einem zu iHeart Media gehörenden Technologieanbieter für Digital Audio, Podcasting und Broadcast Radio. Zum ersten Agentic Advertising Meetup in Deutschland kam Ben nach Hamburg. ADZINE sprach mit ihm über die Chancen für das Open Web, über die Nachteile klassischer Medien und darüber, wie sich ein offener Standard finanzieren lässt. »
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