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Liebe ADZINE-Leser:innen,

wir sprechen seit Jahren über Konvergenz. Damit ist sowohl das Zusammenwachsen von Kanälen als auch die Annäherung ehemals getrennter Disziplinen gemeint. So wird beispielsweise das Fernsehen Daten- und Performance-getriebener und auch Audio möchte sich zunehmend im unteren Funnel wissen.

Besonders sichtbar wird diese Entwicklung jedoch im Bewegtbildmarkt. Im heutigen Newsletter nimmt uns Kai Ladwig in seinem Gastbeitrag mit auf eine Reise, die im klassischen TV startet und Schritt für Schritt zum „Total Video“-Ökosystem hinführt, in dem lineare Reichweiten, Streaming, CTV und digitale Aussteuerung zusammengeführt werden sollen. In diesem einheitlichen Video-Ökosystem schreitet parallel die Suche nach neuen Leistungsnachweisen voran. Anbieter wie Teads integrieren Attention-Messung inzwischen direkt in CTV-Umfelder, um dem Markt Metriken über reine Reichweite hinaus zu liefern.

Solche Ansätze, um neue Bewertungsgrundlagen zu schaffen, sehen wir ebenfalls im Audio-Sektor. Eine Analyse vom Spezialisten Audion verdeutlicht, dass das Medium Wirkung entlang des gesamten Funnels nachweisen will. Dahinter steckt ein größerer Trend – Werbung soll in ihrer tatsächlichen Wirkung belegbar werden. Das hat nicht zuletzt seine Ursache in der angespannten Wirtschaftslage.

Damit einher geht Nervosität im Markt. Ihr findet in der heutigen Ausgabe unseres Weeklys zwei Meldungen, die das belegen. Die Quartalszahlen von The Trade Desk zeigen, wie sensibel der Markt inzwischen auf Wachstumsdellen reagiert, obwohl Programmatic als nahezu unaufhaltsame Wachstumsgeschichte gilt. Auch Criteo hat mit der Zurückhaltung der Anleger zu kämpfen.

Der rote Faden dieser Woche: Der Markt entwickelt sich weiter, aber die Spielräume werden kleiner. Es dreht sich zunehmend darum, Kontrolle zu behalten und Wirkung nachweisen zu können. Wir wünschen eine spannende Lektüre!

Anton Priebe, Chefredakteur ADZINE

Bild: Victória Kubiaki – Unsplash
In den vergangenen zehn Jahren hat sich das Geschäftsmodell von TV-Sendern grundlegend verändert. Während Fernsehen Jahrzehnte lang DAS unangefochtene Massenmedium war, musste es sich in den letzten Jahren neu erfinden, um für Markenartikler attraktiv zu bleiben. Heute steht TV für datenbasierte plattformübergreifende Total Video-Werbeumfelder. Diese Transformation wurde maßgeblich durch ein verändertes Mediennutzungsverhalten und technologische Innovationen vorangetrieben. »
Bild: Kelly Sikkema - Unsplash Der Audio-Spezialist Audion hat den sogenannten “Audio Performance Index” vorgestellt. Dabei handelt es sich laut Unternehmen um eine Referenzstudie zur Wirkung von Digital Audio entlang des gesamten Marketing-Funnels. Grundlage sind 423 Brand-Lift-Studien, die in Zusammenarbeit mit Happydemics ausgewertet wurden. Die Untersuchung basiert auf Kampagnendaten aus den Jahren 2023 bis 2025. Ein Schwerpunkt liegt auf der EMEA-Region, mit Fallzahlen aus Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Deutschland, Italien und den Niederlanden. »
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Bild: Anne Nygård - Unsplash Die Quartalszahlen von The Trade Desk sorgen an der Börse für Ernüchterung. Der DSP-Anbieter steigerte seinen Umsatz im ersten Quartal 2026 zwar um 12 Prozent auf 689 Millionen US-Dollar, blieb damit aber deutlich hinter den Wachstumsraten vergangener Jahre zurück. Anleger reagierten nervös: Die Aktie verlor nachbörslich rund 15 Prozent. »
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Bild: Ion Fet - Unsplash Die internationale Werbeplattform Teads erweitert ihre bestehende Zusammenarbeit mit dem Technologieanbieter Lumen Research und integriert erstmals Attention-Messung in ihr Connected-TV-Angebot. Ziel ist es, Werbetreibenden eine einheitlichere Datengrundlage für die Bewertung von Kampagnen über verschiedene Kanäle hinweg bereitzustellen. »
Bild: Muradi - Unsplash
Criteo ist verhalten ins Geschäftsjahr 2026 gestartet. Der Adtech-und Retail-Media-Anbieter musste im ersten Quartal rückläufige Umsätze und Gewinne verbuchen und senkt nun seine Jahresprognose. Belastet wird das Geschäft insbesondere durch Veränderungen bei zwei großen Retail-Media-Kunden sowie ein schwächeres Marktumfeld im Performance-Marketing. »
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