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Liebe ADZINE-Leser:innen,

künstliche Intelligenz kam mit der Hoffnung im Gepäck, viele Probleme im Marketing zu lösen, unter anderem die Messbarkeit. Die Realität fällt bislang allerdings deutlich nüchterner aus. Statt für Klarheit zu sorgen, erhöht KI vielmehr den Druck auf Marketingverantwortliche, weil Entscheidungen schneller getroffen werden – oft auf unveränderter Datengrundlage. In unserem ersten Artikel aus dem Weekly widmet sich Ran Avrahamy von Appsflyer dieser Herausforderung und zeigt auf, was Marketingverantwortliche jetzt in Sachen Messung priorisieren sollten.

Auf der Sell-Side bringt KI gleich eine doppelte Dynamik mit sich. KI-basierte Interfaces drohen, klassischen Traffic abzuziehen, eröffnen aber gleichzeitig neue Wege, Inhalte, Daten und Reichweiten anders zu organisieren und zu monetarisieren. Swen Büttner von MGID beleuchtet im Interview das Spannungsfeld zwischen Bedrohung und Chancen für die Publisher.

Der rote Faden dieser Woche lautet also, dass KI ein Stresstest für bestehende Modelle ist. Wer davon profitiert, entscheidet sich weniger an der Technologie, sondern mehr an der Frage, wie gut sie sich in funktionierende Systeme übersetzen lässt. Wir werden sicherlich mehr Klarheit hineinbekommen, wenn der Markt reift. Das sehen wir aktuell beispielsweise auf dem Retail-Media-Sektor. Statt Wachstum um jeden Preis geht es hier zunehmend um Strukturen, Standards und belastbare Leistungsnachweise. Mehr dazu in unserem letzten Artikel.

Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre!
Das ADZINE-Team

Bild: Mihail Tregubov– Unsplash
Seit über zehn Jahren hören CMOs das gleiche Versprechen: Die nächste Technologiewelle wird das Messproblem im Marketing endlich lösen. Erst war es Attribution. Dann Omnichannel-Dashboards. Heute heißt das Schlagwort KI. Doch die unbequeme Wahrheit lautet: KI hat das Messproblem nicht behoben, sondern verschärft. Denn auf einer wackeligen Datengrundlage sorgt KI nicht für Klarheit, sondern für beschleunigte Fehlentscheidungen – oft mit trügerischer Sicherheit. »
Bild: Julio Lopez - Unsplash Eine aktuelle Prognose von Emarketer deutet auf eine mögliche Verschiebung im digitalen Werbemarkt hin. Demnach könnte Meta Platforms im Jahr 2026 erstmals höhere Werbeerlöse erzielen als Google. Erwartet werden rund 243 Milliarden US-Dollar für Meta gegenüber etwa 239 Milliarden für Google. Beide Unternehmen wachsen weiter, allerdings mit unterschiedlicher Geschwindigkeit: Meta legt laut Prognose deutlich stärker zu. »
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Bild: Nick Fewings – Unsplash Künstliche Intelligenz verändert derzeit nicht nur die Produktion von Inhalten, sondern auch deren Verbreitung und Monetarisierung. Für Publisher bedeutet dies weniger Kontrolle über Reichweite und steigende Abhängigkeit von Plattformen oder neuen KI-Interfaces. Aber es eröffnen sich auch neue Möglichkeiten, vor allem mit Blick auf die Personalisierung oder direkte Nutzerbindung. Sell-Side-Experte Swen Büttner, Managing Director Germany von der ukrainischen und global agierenden Native-Plattform MGID, widmet sich im Interview diesem Spannungsfeld zwischen Bedrohung und Chancen für die Publisher. Dabei geht es unter anderem um die künftige Rolle von First-Party-Daten, die Bedeutung von Reichweite versus Wertschöpfung sowie das offene Internet mit KI als Gatekeeper. »
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Bild: Towfiqu barbhuiya - Unsplash Der Pharmakonzern Bayer Vital hat gemeinsam mit dem Adtech-Unternehmen YOC eine daten- und KI-basierte Werbekampagne umgesetzt. Im Mittelpunkt steht ein interaktiver Husten-Test, der direkt in ein Werbeformat integriert ist und Nutzern und Nutzerinnen eine unmittelbare Einschätzung ihrer Symptome ermöglichen soll. »
Bild: Verena Yunita Yapi – Unsplash
Manchmal hilft ein Perspektivwechsel. Wir reden seit Jahren darüber, dass Retail Media wächst, sich professionalisiert und noch enormes Potenzial vor sich hat. Das stimmt. Die Herausforderung liegt jetzt darin, den Hype in belastbare Marktstandards und integrierte Lösungen zu übersetzen. Denn Retail Media ist heute weit mehr als eine taktische Maßnahme oder eine Performance-Verlängerung für einzelne Kampagnen. Richtig aufgesetzt verbindet es Onsite-, Offsite- und Instore-Touchpoints mit Datenaktivierung und belastbarer Messung entlang des gesamten Funnels. Genau darin liegt seine strategische Stärke und der Grund, warum die Disziplin jetzt ein neues Standing im Mediamix braucht. Und welches Potenzial im Markt steckt, belegen die Zahlen: So flossen laut WARC-Report im Jahr 2024 weltweit 154,8 Milliarden US-Dollar in Retail Media – und damit erstmals mehr als in klassische TV-Werbung. »
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