
Bislang galt Media-Qualität zwar durchaus als wichtiger Aspekt einer Werbekampagne, aber wichtiger war eben doch, dass am Ende die reinen Performance-Zahlen stimmen. Mit dem Vormarsch der Künstlichen Intelligenz (KI) und einem stärkeren Fokus auf Wirkungsmetriken verschiebt sich jedoch diese Wahrnehmung. Der Zusammenhang zwischen Qualität und Performance wird nicht nur sichtbarer, sondern zunehmend mess- und steuerbar. Denn einerseits hilft KI unter anderem bei der Optimierung auf Kennzahlen wie Attention. Andererseits wird das Web von KI-generierten Inhalten überschwemmt, die qualitativ zu wünschen übrig lassen. Media-Qualität entwickelt sich damit vom Kontrollinstrument zum Steuerungsmechanismus im Mediaeinkauf und wird zunehmend als Wettbewerbsfaktor verstanden. Marija Lux, Director Customer Success CEE bei Integral Ad Science (IAS), beleuchtet im Interview, wie sich die Qualitätsmessung verändert und welche Konsequenzen das für die Wahl von KPIs und den Umgang der Einkäufer:innen mit Reichweite hat.
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