Liebe ADZINE-Leser:innen,
abermals dreht es sich in unserem heutigen Newsletter um Künstliche Intelligenz. In der vergangenen Ausgabe unseres Weeklys ging es um die Herausforderungen rund um Messbarkeit und Werbemonetarisierung unter dem KI-Banner. Heute diskutieren wir über den sogenannten AI Slop, den “KI-Müll” aus der generativen KI. Schließlich bedeuten mehr Inhalte und mehr Automatisierung leider nicht zwangsläufig auch mehr Qualität, schon gar nicht für Werbemittel. Außerdem steht die Frage im Raum, wie viel Automatisierung ein Markt wie Programmatic überhaupt aushält. Denn, Hand aufs Herz, die Wertschöpfungskette ist aktuell ohnehin schon schwer überschaubar.
Der Adtech-Markt ist dennoch weiterhin munter in Bewegung und schraubt an der programmatischen Infrastruktur. So erweitern Anbieter wie Seedtag beispielsweise ihren kontextuellen Targeting-Ansatz in dem Versuch, Qualität und Steuerbarkeit abseits der klassischen Identifier zu erhöhen. Andernorts fließt mehr Kapital in Kanäle wie Digital Audio, wo Unternehmen wie Audion mit Programmatic auf Wachstum und Internationalisierung setzen.
Zwischen Automatisierung und Kontrolle, Skalierung und Qualität entscheidet sich, wie belastbar die nächste Entwicklungsstufe von Programmatic tatsächlich wird.
Wir wünschen eine spannende Lektüre!
Anton Priebe, Chefredakteur ADZINE