
Die Diskussion um Transparenz im programmatischen Werbehandel flammt regelmäßig auf. Der Ruf nach besseren Einblicken in die Lieferketten wird besonders in wirtschaftlich angespannten Zeiten laut, in denen der Druck auf Advertiser steigt, jeden Werbeeuro noch effizienter zu investieren. Die Forderung kommt nicht von ungefähr, denn in vielen Setups landet weniger als die Hälfte eines Mediaeuros beim Publisher, weiß Lucas Schärf, Chief Revenue Officer des europäischen Adtech-Unternehmens Connectad. Er sieht jedoch ein grundlegendes Problem: Transparenz kann erst dann Wirkung entfalten, wenn daraus konsequente Entscheidungen folgen – und daran hapert es seit Jahren. Im Interview spricht er über ineffiziente Supply Chains, die „unsichtbare Adtech-Steuer” und wie programmatische Lieferkette tatsächlich transparenter werden können.
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