Adzine Top-Stories per Newsletter
ANALYTICS

Vier Maßnahmen für den E-Commerce Erfolg

4. Juli 2014 (gy)

2013 investierten Online-Shops rund 764 Millionen Euro, um potenzielle Kunden in ihre Shops zu locken. Jedoch kaufen höchstens zwei Prozent der Besucher dann auch im Shop ein. Das Münchner Technologieunternehmen trbo hat nun eine Formel aus vier wichtigen Maßnahmen zusammengestellt, mit denen die Online-Shops effektiver Kaufanreize setzen und das User Engagement und die Conversionrate steigern können.

Social Engagement

Der Austausch über Produkte mit Freunden und Verwandten via Social Media ist bei Online-Shoppern beliebt, weshalb Shopbetreiber es ihren Besuchern leicht machen sollten, andere an ihrem Einkaufsbummel teilhaben zu lassen. Der Einbau von Share-Buttons in die Produktpräsentationen der wichtigsten sozialen Netzwerke ist daher essenziell.

Emotional Engagement

Nutzer, die auf die Website eines Online-Shops gelangen, haben nicht immer gleich ein konkretes Produkt im Sinn, das sie kaufen möchten. Durch einen Countdown für zeitlich begrenzte Angebote oder Verknappung durch die Anzeige des aktuellen Lagerbestandes können Shopbetreiber nicht nur die Aufmerksamkeit des Besuchers gewinnen, sondern auch dessen “Haben-wollen“-Reflex auslösen und ihn somit beeinflussen. Da sich keiner gern eine gute Gelegenheit entgehen lässt, kann ein Shop so die Chance auf Impulskäufe erhöhen.

Product Engagement

Das User Engagement lässt sich auch über konkrete Produkte steigern. Shopbetreiber sollten potenziellen Kunden deshalb Produkte zeigen, die aktuell stark nachgefragt sind. Schaut sich ein Shopbesucher ein Produkt an, kann das Anzeigen von passenden Artikeln den Kunden zum Stöbern einladen und somit den Warenkorbwert erhöhen. Bei wiederkehrenden Besuchern sollte das zuvor angeeignete Wissen genutzt werden, um zuletzt angesehene Produkte zu präsentieren oder passende Produktvorschläge zu machen.

Price Engagement

Um potenzielle Kunden zum Kauf zu bewegen und Zögerer zu überzeugen entpuppen sich Rabatte als ein starkes Mittel. Shopbetreiber sollten diese so individuell und zielgerichtet wie möglich nutzen, indem sie erkennen wann ein Besucher unentschlossen und kurz davor ist, die Webseite ohne Kauf wieder zu verlassen. Es erweist sich als effektiver dem Kunden einen besonderen Rabatt anzubieten, wenn er beispielsweise einen bestimmten Warenkorbwert erreicht. Denn wird nur ein Gutscheincode-Feld am Ende des Bestellprozesses eingeblendet, riskieren Shopbetreiber, dass der Shopbesucher den Online-Store verlässt und nach einem Rabattcode sucht.

„Mit zwei Prozent Conversionrate kann sich kein Online-Shop zufrieden geben. Es ist an der Zeit zu handeln und die verfügbaren intelligenten Technologien auch einzusetzen“, betont Dr. Daniel Kirchleitner, Geschäftsführer der trbo GmbH.