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FMCG-Branche digital nicht aktiv genug

12.10.2012 | Von adz_hc

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FMCG-Branche digital nicht aktiv genugDie Unternehmensberatung OC&C Strategy Consultants hat digitale Aktivitäten von 113 Unternehmen und Marken aus zehn Branchen analysiert und kommt zu dem Schluss, dass noch viel Spielraum für den Ausbau von digitalem Marketing besteht. Als Digital Activity Index 2012 (DAI) werden die Ergebnisse präsentiert. Bewertet wurden Webseite, Social Media Aktivitäten sowie mobile Apps. Provokativ unterteilt der DAI die Unternehmen in „digitale Stars“ (13 Prozent), „digitaler Mainstream“ (42 Prozent) und „digitale Nachhut“ (45 Prozent).

Alle Unternehmen haben eine Webseite, oft mit integrierten E-Commerce-Lösungen, Aktivitäten im Bereich Suchmaschinen-Marketing (SEO/SEM) und Online-Display-Werbung sind längst etablierte Größen im Marketing-Mix. Auch Maßnahmen in sozialen Netzwerken oder die Entwicklung mobiler Apps für Smartphones und Tablet-Computer sind heute in vielen Budgets berücksichtigt. Dennoch konstatiert der DAI Mängel, vor allem im Retail, bei Banken und Versicherungen sowie etwas überraschend auch im FMCG-Sektor (schnelllebige Konsumgüter). Die „digitalen Stars“ finden sich vor allem in den Sektoren Telekommunikation, Sport und Fashion sowie in der Medienbranche.
 
Vor allen anderen überzeugt Der Spiegel mit seiner gutverlinkten und social integrierten Website, Lufthansa mit der vielseitigen und stets aktuellen mobilen App, sowie Vadafone durch vorbildliche Interaktion mit den Kunden auf allen wesentlichen Social Media-Portalen und sogar über eine App.
 Der FMCG-Sektor, eigentlich Spezialisten für Branding schneidet schlecht ab. Zahlreiche Unternehmen sind in einigen digitalen Bereichen quasi nicht präsent und haben kaum Kontakt zu relevanten Zielgruppen.

„Wir empfehlen einen Blick über den Tellerrand der eigenen Industrie hinaus, denn gute Ideen entfalten ihre Wirkung oft unabhängig von der Branche. Unternehmen können die großen Möglichkeiten interaktiver Echtzeitkommunikation mit potenziellen Kunden allerdings nur dann effizient nutzen, wenn sie wissen, wann und wo sie ihre Zielgruppe im digitalen Kosmos erreichen.“ so Sung Ha, einer der für die Studie zuständigen Partner bei OC&C.

Der Spiegel  habe Webseiten mit viel Nutzertraffic und Social Media und Mobile bereits
gut erschlossen. Grafik; OC&C Insight
Der Spiegel habe Webseiten mit viel Nutzertraffic und Social Media und Mobile bereits gut erschlossen. Grafik; OC&C Insight

Vor allen anderen überzeugt Der Spiegel mit seiner gutverlinkten und social integrierten Website, Lufthansa mit der vielseitigen und stets aktuellen mobilen App, sowie Vadafone durch vorbildliche Interaktion mit den Kunden auf allen wesentlichen Social Media-Portalen und sogar über eine App. Der FMCG-Sektor, eigentlich Spezialisten für Branding schneidet schlecht ab. Zahlreiche Unternehmen sind in einigen digitalen Bereichen quasi nicht präsent und haben kaum Kontakt zu relevanten Zielgruppen.

„Wir empfehlen einen Blick über den Tellerrand der eigenen Industrie hinaus, denn gute Ideen entfalten ihre Wirkung oft unabhängig von der Branche. Unternehmen können die großen Möglichkeiten interaktiver Echtzeitkommunikation mit potenziellen Kunden allerdings nur dann effizient nutzen, wenn sie wissen, wann und wo sie ihre Zielgruppe im digitalen Kosmos erreichen.“ so Sung Ha, einer der für die Studie zuständigen Partner bei OC&C.

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