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Parallelnutzung: TV als Impulsgeber

18.09.2012 | Von adz_hc

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Parallelnutzung: TV als ImpulsgeberLaut der Studie „IP Trendlinie“, die vierteljährlich durch forsa in Auftrag von IP Deutschland erhoben wird, übernimmt der Fernseher immer häufiger die Rolle des Begleiters und Beraters beim Online-Shopping. Fernsehwerbung liefere Impulse, die im Internet umgehend intensiviert werden. Durch die Parallelnutzung von TV und PC, Laptop, Tablet oder Smartphone bekomme das Fernsehen eine neue Rolle zugewiesen.

TV als Impulsgeber für den parallelen Online-Einkauf. Immerhin die Hälfte der forsa-Befragten schaltet den Fernseher zumindest gelegentlich ein, wenn sie im Internet einkaufen geht. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar 65 Prozent. Für 57 Prozent der IP Trendline-Befragten zwischen 14 und 65 Jahren hat Fernsehwerbung die größte Werbewirkung. Auf dem zweiten Platz landet das Internet, durch das 34 Prozent einen Kaufanstoß erhalten. Mit sechs Prozentpunkten Abstand folgen Zeitschriften und Zeitungen. Besonders die junge Zielgruppe ist empfänglich für Werbung im Fernsehen: Drei Viertel (76 %) der 14- bis 29-Jährigen bestätigten, dass Fernsehen ihr Kaufverhalten am stärksten beeinflusst. Erwartungsgemäß ist auch Online-Werbung mit 57 Prozent stark in dieser Zielgruppe.

Neue Businessmodelle erforderlich

Laut Avid Broadcast Survey glauben 75 Prozent der dort befragten Mediaverantwortlichen, dass die Nutzung digitaler Inhalte die Zuschauer dazu anregen werden noch mehr fernzusehen. Neue Distributionswege über digitale Plattformen würden eine neue Beziehung zu den Zuschauern erfordern. Die Folge wäre eine Personalisierung der Inhalte. 78 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass innerhalb der nächsten 10 Jahre das Gros der angebotene Inhalte personalisiert ausgestrahlt werden würden. Gary Greenfield, CEO und Vorsitzender von Avid, hierzu: "... media organizations worldwide are moving from addressing homogenous audiences to delivering personalized experiences...  this change in the relationship between broadcasters and their audiences... forces a change in business models... “

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