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Kostenlose SEO-Tools: Perfekte Ergänzungen zu Google Webmaster Tools

06.09.2012 | Von Stephan Czysch

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Kostenlose SEO-Tools: Perfekte Ergänzungen zu Google Webmaster ToolsSie möchten Ihren Webauftritt für eine bessere Platzierung in der unbezahlten Websuche von Suchmaschinen optimieren oder die aktuelle Performance Ihrer Webseite analysieren und suchen nach kostenlosen Tools, die Ihnen dabei helfen? Dann sollten Sie diesen Artikel lesen, denn die vorgestellten Tools, namentlich Google Webmaster Tools, Bing Webmaster Tools, SEOlytics und SEOkicks, werden Ihnen Antworten auf Ihre Fragen liefern!

Google Webmaster Tools: Ein Muss für jeden Webmaster


In den letzten Monaten hat Google den Funktionsumfang seiner Webmaster Tools ordentlich ausgebaut und stellt dadurch Webmastern ein Tool zur Verfügung, welches nicht nur bei der Konfiguration und Analyse der aktuellen Rankings der Webseite hilft, sondern zusätzlich wertvolle Tipps zur Optimierung liefert.

Auch durch die Funktion der Tools als Kommunikationskanal zwischen Google und Webmaster ist Google Webmaster Tools immer mehr zu einem Muss für jeden Webmaster geworden. Sofern ein Problem mit dem Webauftritt vorliegt, beispielsweise ein signifikanter Rückgang bei der Anzahl der Rankings oder eine Abstrafung für aggressive Linkbuildingmethoden, erfährt der Webmaster über eine Nachricht innerhalb von Google Webmaster Tools von dieser Angelegenheit.

Zu welchen Suchanfragen wird die eigene Webseite aktuell gefunden?

Um Zugriff auf die Daten zu erhalten, muss die Eigentümerschaft einer Webseite durch einen Schlüssel bestätigt werden. Nachdem dieser Schritt durchgeführt wurde, ist unter dem Menüpunkt „Zugriffe -> Suchanfragen“ der Suchanfragenbericht einsehbar.

Im Bericht sehen Sie ausgewählte Suchanfragen, zu denen Ihre Webseite innerhalb eines gewählten Zeitraums innerhalb der letzten 90 Tage in der Google-Websuche angezeigt wurde. Im Gegensatz zu Webanalysetools wie Google Analytics sehen Sie auch, wie häufig Ihre Webseite in der Websuche angezeigt wurde und nicht nur die Zahl der Klicks, die auf Ihre Seite geführt haben. Darüber hinaus können Sie sehen, auf welcher Position Ihre Webseite dem Suchenden angezeigte wurde. Dadurch bekommen Sie ein Gefühl dafür, wie groß die Nachfrage nach einem Suchwort ist bzw. war und wie häufig Ihre Webseite zwar angezeigt, jedoch nicht angeklickt wurde.

Da Google Ihnen auch anzeigt, welche URL Ihres Webauftritts in der Suche für das Suchwort vertreten war, können Sie versuchen die Klickrate durch eine attraktivere Gestaltung der in der Google-Websuche angezeigten Seiteninformationen (Seitentitel, Meta-Description sowie URL) zu verbessern.
Sie haben die Möglichkeit, die angezeigten Daten herunterzuladen. Dies sollten Sie regelmäßig durchführen, da historische Daten, die älter als 90 Tage sind, nach Ablauf dieser Frist nicht mehr zur Verfügung stehen.

Verlinkungsstrukturen analysieren

Unter dem Punkt „Zugriffe -> Links zu Ihrer Webseite“ können Sie die externe Verlinkungsstruktur Ihrer Webseite analysieren. Zwar beschränkt Google die Anzahl der angezeigten Verlinkungen auf maximal 1.000 unterschiedliche Domains, doch für viele kleine und mittlere Domains ist diese Anzahl absolut ausreichend.

Google liefert Ihnen neben der Linkquelle und dem Linkziel seit Neuestem auch das Datum der Entdeckung der Verlinkung – auf die verlinkten Worte, die sogenannten Ankertexte, müssen Sie allerdings verzichten.

Fehlerhafte Links korrigieren

Je weniger Links auf Fehlerseiten zeigen, desto besser ist dies für Ihre Besucher. Und was gut für Ihre Besucher ist, wird in der Regel auch von Suchmaschinen positiv bewertet. Sofern Google über interne oder externe Verweise auf URLs stößt, die nicht (mehr) vorhanden sind, tauchen diese URLs unter „Status -> Crawling-Fehler“ auf. Versuchen Sie im Sinne der Nutzerfreundlichkeit so viele Fehler wie möglich zu korrigieren – Suchmaschinen und Besucher werden es Ihnen danken!

Doppelte Seiteninhalte identifizieren

Um das Ranking Ihrer Webseite zu verbessern, sollten Sie Besuchern und Suchmaschinen relevante und einzigartige Seiteninhalte zur Verfügung stellen. Bei manchen Content-Management-Systemen (CMS) kommt es vor, dass Inhalte unter mehreren URLs zur Verfügung stehen. Diese Probleme können Sie – sofern Sie auf Ihrer Webseite vorkommen und Google bekannt sind – unter dem Bereich „Optimierung – HTML-Verbesserungen“ einsehen. Sofern sich beispielsweise URLs denselben Seitentitel teilen, kann dies auf Probleme mit dem sogenannten „Duplicate Content“ hinweisen. Sehen Sie sich die aufgelisteten URLs an und versuchen Sie die Probleme zu korrigieren.

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Content-Keywords – welche Begriffe kommen auf Ihrer Webseite am häufigsten vor?

Sofern unter „Optimierung -> Content-Keywords“ Begriffe auftauchen, die den Inhalt Ihrer Domain beschreiben, haben Sie vieles richtig gemacht. Denn anhand des Auftretens von Wörtern auf der Domain bestimmt Google das Thema einer Webseite.

Sollten unter Content-Keywords viele Begriffe auftauchen, die das eigentliche Thema Ihrer Webseite nicht oder nur unzureichend beschreiben, sollten Sie versuchen, relevante Begriffe häufiger auf Ihrer Webseite zu verwenden. Dadurch erhöhen Sie die Relevanz Ihrer Webseite für relevante Suchanfragen.

Bing Webmaster Tools: Weitere Optimierungstipps erhalten


Wenn es um die Optimierung des Quelltextes der Webseite geht, sind die Bing Webmaster Tools zu empfehlen. Die erst vor wenigen Monaten veröffentlichten Funktionen „SEO-Analysator“ (zu finden unter „Diagnose & Tools“) und „SEO-Berichte“ (zu finden unter „Berichte & Daten“) helfen Ihnen dabei, den Quelltext so anzupassen, dass dieser den SEO-Best-Practices entspricht.

Sofern Sie beispielsweise keine ALT-Attribute auf Bilder gesetzt haben oder Überschriften ersten Grades zu häufig oder gar nicht auf einer URL verwenden, weist Bing Webmaster Tools Sie auf diese Optimierungspotenziale hin. Dadurch, dass die Fehler in einer In-Page-Analyse (d. h., Sie sehen direkt, an welcher Stelle Ihrer Seite der Fehler auftritt) hervorgehoben werden, sind die Probleme einfach zu lokalisieren. Darüber hinaus liefert Bing auch Hinweise über den Schweregrad des Problems sowie eine Erklärung, warum die aktuelle Version des Quelltexts nicht der SEO-Best-Practice entspricht. Sehr lobenswert!

Über Bing Webmaster Tools können Sie nicht nur Informationen über 404-Seiten Ihrer Webseite erhalten, sondern auch permanente Weiterleitungen innerhalb Ihres Webauftritts analysieren. Diese Informationen finden Sie im „Index-Explorer“ (zu finden unter „Berichte & Daten“). Über die „benutzerdefinierten Optionen“ können Sie auch weitere HTTP-Codes analysieren: Ob temporäre Weiterleitungen, erfolgreiche Seitenaufrufe oder Serverfehler – viele Filtermöglichkeiten werden angeboten.

Neben den vorgestellten Optionen bietet Bing Webmaster Tools auch viele Funktionen, die im Pendant von Google ebenfalls enthalten sind. Ein zusätzliches Feature der Bing Webmaster Tools ist die Möglichkeit, eingehende externe Verlinkungen zu entwerten („Links ablehnen“, zu finden unter „Meine Site konfigurieren“). Diese Funktion sollten Sie nutzen, wenn Sie sich sicher sind, dass eine Verlinkung Ihrer Webseite schadet. Dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn Ihre Webseite von einer irrelevanten Webseite mit anstößigem Seiteninhalt verlinkt wurde. Eine solche Entwertung hat Einfluss auf die Bewertung Ihrer Webseite bei Bing – auf die Wertung der abgelehnten Links innerhalb der Google-Websuche hat dies allerdings keinerlei Einfluss. Bisher bietet Google keine ähnliche Funktion an.

Eine weitere erwähnenswerte Funktion ist der „Link-Explorer“ (zu finden unter „Diagnose & Tools“). Mit diesem können Sie externe Verlinkungen von beliebigen Webseiten abfragen. Zwar liefert Ihnen Bing nicht den Ankertext der Verlinkungen, jedoch den Seitentitel der verlinkenden URL sowie die Linkquelle. Diese Daten lassen sich exportieren und sind insgesamt ein gutes Werkzeug, um über die Verlinkungsstruktur eines Wettbewerbers informiert zu sein.

Beobachten Sie Ihre Konkurrenz und wichtige Keywords mit SEOlytics


Seit Juli 2012 bietet SEOlytics  eine kostenlose Version seines SEO-Tools mit dem Namen „SEOlytics Starter“ an. Hier können Sie Daten sehen, die Sie über Google Webmaster Tools nicht erhalten können: Informationen über das Ranking Ihrer Konkurrenten sowie deren Verlinkungsstruktur im Web.

Da SEOlytics nicht auf bestätigte Domains beschränkt ist, können Sie selbstverständlich auch mehr über Ihre eigene Webseite in Erfahrung bringen. Sofern Sie über das Ranking von 20 für Sie sehr relevante Suchbegriffe informiert bleiben möchten, können Sie diese im Bereich „SEO-Monitoring“ anlegen und gezielt überwachen. Dadurch sehen Sie auf Tagesbasis, wie sich das Ranking für diese Begriffe entwickelt.

Während Ihnen im kostenlosem Starter Account alle Informationen zu von SEOlytics überwachten Keywords zur Verfügung stehen, müssen Sie bei Backlinks mit Einschränkungen leben: So sehen Sie zwar viele Details über die Verlinkung einer Webseite, beispielsweise die Anzahl gefundener Links und die Domainpopularität, allerdings werden nur die wichtigsten Backlinks mit detaillierten Information wie Quell-URL und Ankertext angezeigt. Um mehr Daten zu erhalten, müssen Sie die kostenpflichtige Version von SEOlytics verwenden.

Noch mehr Backlinkdaten gefällig? SEOkicks liefert die Antwort


Nachdem SEOlytics und Bing Webmaster Tools schon wunderbare Einblicke in die Verlinkungsstruktur geliefert haben, können weitere Backlinkanalysen von fremden Webseiten mit SEOkicks durchgeführt werden. Das Tool kann zwar mit vielen kostenpflichtigen Tools nicht ganz mithalten, was den Datenumfang betrifft, hat aber für ein kostenloses Programm einen erstaunlichen großen Funktionsumfang. So sehen Sie nicht nur die Anzahl der gefunden Backlinks zu einer Domain, sondern können diese Daten auch im .csv-Dateiformat herunterladen und weiterverarbeiten.

Fazit

Viele Fragen zum Status einer Webseite lassen sich heutzutage mit kostenlosen SEO-Tools beantworten, was Webmastern mit kleinem Budget sehr entgegenkommt. Ob Rankings, Verlinkungen oder Vorschlägen zur Optimierung – es wird viel Information geboten. Die Herausforderung ist es, die Daten richtig zu analysieren und daraus Schlüsse zu ziehen.

Die Reihe der kostenlosen Tools lässt sich noch beliebig erweitern. So bietet beispielsweise der SEO-Toolanbieter Sistrix (www.sistrix.de) eine kostenlose Abfrage seines Sichtbarkeitsindex unter www.sichtbarkeitsindex.de an, welcher zu den am häufigsten verwendeten Kennzahlen zur Bestimmung der Performance einer Webseite in der unbezahlten Google-Websuche herangezogen wird.

Über den Autor:
Stephan Czysch ist Geschäftsführer der Berliner SEO-Agentur Trust Agents (www.trustagents.de), die sich auf hochwertiges Linkmarketing und SEO-Beratung für große Webseiten spezialisiert hat. In diesem Sommer hat er ein kostenlos zum Download bereitstehendes E-Book mit dem Titel „Wollen Sie mehr über Ihre Webseite erfahren? – Ein Google Webmaster Tools Handbuch“ veröffentlicht. Dieses können Sie auf der Trust Agents Webseite herunterladen

Stephan Czysch

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