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Jesta digital stampft bitbop ein

30.01.2012 | Von adz.jvr

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Jesta digital stampft bitbop einDer werbefreie Videoservice bitbop steht vor dem Aus. Das erst im September 2011 gestartete digitale Streamingangebot wollte bei seinen Abonnenten mit topaktuellen TV- Content punkten. Nun sind 50 Arbeitsplätze in Berlin und den USA gefährdet.

Der Service bitbop ist eine Entwicklung der News Corporation Tochter Fox Mobile, die im Januar 2011 von der Jesta Digital Gruppe übernommen wurde. Bereits 2008 hatte Jesta Digital für 400 Mio. US Dollar den Klingeltonanbieter Jamba! gekauft.

Der auf mobile Endgeräte zugeschnittene Dienst bitbop bietet den Abonnenten eine individuell gestaltbare Videounterhaltung für zuhause und unterwegs an. Mit nationalen und internationalen Contentpartnern wollte man eigentlich Hulu und Netflix das Fürchten lehren.

Doch bereits Anfang des Monats kamen über die Webseite paidContent.org Gerüchte auf, dass das Unternehmen bitbop Probleme habe. COO Mark Anderson und Produktchef Joe Bilman hätten bitbop bereits im Dezember verlassen und Jesta digital CEO Jason Aintabi habe die beiden Positionen nicht neu besetzt. Bisher habe bitbop erst 20.000 Abonnenten gewinnen können, berichtet das Webmagazin moconews.net.

Update 31.Januar 2011

Inzwischen hat Jesta digital das Ende des TV-on-Demand-Service Bitbop gegenüber ADZINE bestätigt. "Die Entscheidung ist uns schwer gefallen, doch die steigenden Kosten für die Bereitstellung der Inhalte über alle mobilen Plattformen inklusive iPad hinweg haben uns zu dieser Entscheidung gezwungen", sagt Julia Hornberg,  Pressesprecherin von Jesta digital. In Berlin seien etwa 20 Mitarbeiter betroffen. "Das Kerngeschäft von Jesta Digital ist profitabel und gut aufgestellt. Wir werden auch weiterhin in neue Produkte investieren, insbesondere Spiele und Entertainment-Anwendungen für Smartphones", fügt Hornberg hinzu.
 

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