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Defizite beim Erstkontakt

04.08.2011 | Von adz_ts

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Defizite beim ErstkontaktResponsys, eine US amerikanische Agentur für E-Mail- und Cross-Channel-Marketing will bei den deutschen Onlinehändlern Defizite bei ihren Willkommens-Programme entdeckt haben. Viele E-Mails seien zu unpersönlich und weisen fast nie auf mobile oder Social Media Kanäle hin. Darüber hinaus integrieren nur etwa die Hälfte der Onlinehändler grafische Elemente in ihre Willkommens-Mails.

Responsys untersuchte die Qualität der Newsletter-Willkommens-Programme der 60 umsatzstärksten Onlinehändler Deutschlands. Diese seien zu unpersönlich und würden insgesamt keinen guten ersten Eindruck beim Kunden hinterlassen. 15 % der deutschen Online Händler halten es beispielsweise erst gar nicht für nötig, Neukunden nach der Newsletter-Registrierung mit einer Begrüßungs E-Mail willkommen zu heißen.

Zu selten werde der Kunde mit Namen angesprochen: Nur in acht Prozent der untersuchten Fälle. Verabschiedet mit einem freundlichen  „Vielen Dank für Ihr Interesse“ oder „Herzlich Willkommen“ werden Kunden nur von jedem fünften Onlinehändler. Darüber hinaus weisen ein Viertel der E-Mails keinen erkennbaren Absender auf. Die E-Mails würden nicht mit dem Namen des Onlinehändlers, sondern mit „Service“ oder „Info“ signiert.

Der erste Eindruck ist entscheidend

Simon Robinson
Simon Robinson
Simon Robinson, Marketing & Alliances Director, Responsys EMEA, kommentiert die Ergebnisse: „Willkommens-E-Mails sind die meistgelesenen E-Mails, die ein Marketingverantwortlicher verschicken kann. Insbesondere, wenn sie direkt nach dem Opt-In verschickt werden. Deswegen ist es wichtig, hier einen guten Eindruck zu hinterlassen, die Tonalität des E-Mail-Programms zu definieren und die Grundlage für zukünftige Verkäufe zu schaffen.“

Ferner würden die Händler Potenziale verschenken, in dem sie Rabatte oder Gutscheine zu wenig einsetzen würden. Etwa 50 % der Versender bieten dem Leser Anreize die Webseite direkt zu besuchen, z.B.: in Form eines Willkommens-Rabatts. Andere wichtige Elemente wie soziale Medien oder mobile Kanäle werden nur von zehn Prozent der Händler in ihre Newsletter eingebunden.

Auch die Abbestellung eines Newsletters gestalte sich häufig als zu schwierig. So sei es beinahe Standard, dass der Hinweis für die Abmeldung in der Fußzeile gesucht werden muss. In 35 Prozent der Mails ist überhaupt kein direkter Link zur Abmeldung zu finden. Die Kündigung des Newsletters ist in diesen Fällen nur durch aktive Suche auf der Homepage möglich.

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