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Facebook-Markenprofile werden serviceorientierter

22.07.2011 | Von adz.asg

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Der "Trendreport 2011", durchgeführt von Zucker.Kommunikation und der Digitalagentur pilot, hat offizielle deutschsprachige Facebook-Präsenzen analysiert. Untersucht wurden die Präsenzen von Marken mit hohen Werbespendings im deutschen Free-TV. Im Vergleich zu 2010 stellt sich heraus: Marken setzen in ihren Auftritten zunehmend auf Dialog und Service.

Marken sind 2011 nicht nur verstärkt mit einem Profil auf Facebook präsent (30 der betrachteten 75 Fanpages sind jünger als ein Jahr), sie schöpfen die Potenziale des sozialen Netzwerks auch besser aus: Verfolgte im Vorjahr noch jede zweite untersuchte Marke auf Facebook eine Push-Strategie, so kommunizieren 2011 drei Viertel der untersuchten Pages mit ihren Fans in einer aktivierenden und dialogischen Weise.

Bei der Nutzung von Facebook als Service- und Feedback-Kanal zeigt sich zudem die Tendenz, dass immer öfter die User selbst die Interaktion anstoßen. Im Gegensatz dazu steht allerdings die Erkenntnis, dass trotz immer höheren Fanzahlen (durchschnittlich gut 25.000 Fans), der Prozentsatz an aktiven Usern sinkt. Im Untersuchungszeitraum beteiligten sich im Schnitt lediglich 1,5 Prozent aktiv durch Postings, Kommentare oder Likes auf der Pinnwand der Pages. 2010 dagegen waren es noch 4,3 Prozent.

Eine weitere wichtige Entwicklung ist in der Vernetzung der TV- und Onlineaktivitäten der Marken zu verzeichnen, denn diese hat sich deutlich verbessert. So enthalten beispielsweise drei Viertel der untersuchten TV-Spots mittlerweile einen Hinweis auf die Website des Werbetreibenden.

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