Konnte ein Adserver bisher einen Werbeplatz nicht auslasten, schickte er eine Anfrage an einen weiteren Adserver, um von diesem Inventar ausliefern zu lassen. Dabei entstanden Adserverkosten – gleichgültig, ob der zweite Server die Anfrage akzeptierte oder ablehnte. Wies der angefragte Adserver die Anfrage zurück, ging obendrein oftmals die Kontextinformation der Werbeplätze verloren, kurzum: Es entstanden unnötige Ausgaben, der mögliche TKP sank und damit die Qualität des möglichen Inventars.
Adprobe überprüft die Website nun im ersten Schritt lediglich, ob eine konkrete Anfrage überhaupt zur erfolgreichen Vermittlung führen würde. Erst bei einer positiven Rückmeldung übermittelt er die konkrete Anfrage –selbstverständlich findet dieser Prozess in Echtzeit statt.
„Das Prinzip von Adprobe ist einfach und naheliegend“, so Ulf Sturm, CPO von wunderloop:„Es handelt sich im Kern um eine schlichte Wenn-Dann-Anfrage zwischen Adservern – die jedoch zu einem großen Vorteil für die Inventarvermaktung führt: Die Monetarisierung wird bei gleichzeitiger Senkung der Adserverkosten deutlich verbessert.“ Adprobe läuft derzeit bei verschiedenen Kunden von wunderloop im Testbetrieb, der im ersten Quartal 2010 beendet sein wird.
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wunderloop startet Adprobe
14.12.2009 | Von Andreas Habel
Der Targetingspezialist wunderloop startet mit der Produktneuheit “Adprobe“ ins neue Jahr. Mit Adprobe sollen die Adserverkosten bei der Inventarvermarktung dadurch gesenkt werden, dass bei einer Page Impression überprüft wird, ob eine konkrete Anfrage überhaupt zu einer Werbeauslieferung führen würde.
Andreas Habel
a.habel@ballyhoo.de